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Eine überraschende Begegnung mit dem größten mitteleuropäischen Gliedertier in den Osttiroler Alpen von Frank Köhler

Eine überraschende Begegnung mit dem größten mitteleuropäischen Gliedertier in den Osttiroler Alpen


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18.04.2004 um 19:37 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Weißstirniger Riesenweberknecht Gyas annulatus (Opiliones, Phalangiidae), Osttirol, Assling, Gamperbachtal, IX.2003,
1700 m NN. Das sonst nachtaktive Tier lief bei Regenwetter an einem Wirtschaftsweg, Größe so um die 20 cm
(hatte kein Lineal dabei ;-) Für die Bestimmung und Angaben zur Lebensweise danke ich Christian Komposch.

Ein Endemit des Alpenraumes, gefährdet und anspruchsvoller Bewohner senkrechter (Kalk)Felswände - lebt
meist in Wassernähe. Er ist gemeinsam mit seinem Verwandten, dem Schwarzen Riesenweberknecht (Gyas
titanus) nicht nur der größte Weberknecht Europas, sondern hinsichtlich seiner Spannweite wohl auch das
größte mitteleuropäische Spinnentier, das auch von keinem Insekt an Spannweite / Größe übertroffen wird.

Anmerkungen:

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Karl G. Vock, 18.04.2004 um 19:40 Uhr

Hallo Fran,
mal wieder ein sehr schönes Makro.
Der Bildaufbau ist prima gemacht.
Gefällt mir sehr gut !

Gruß Karl



Christoph Ermel, 18.04.2004 um 19:43 Uhr

Wow, mal was anderes als die Katze auf dem Sofa.
finde solche Art von Tieren (Riesenkrebse, Tiefseetiere, halt alles, was man nur mal auf Fotos und in Tiersendungen zu sehen bekommt) sowieso total interessant.

Statisch ist das Tier ja obendrein ein Wunder, da könnte sich so mancher Architekt eine Scheibe von abschneiden :-)

PS: Und wie es diese Beine koordinieren kann... Echt stark.



Frank Köhler, 18.04.2004 um 19:44 Uhr

Danke schon mal. Ich habe diese Version erst mal gewählt, um die Größe erahnen zu lassen. Ordentliche Nahlinsen-Porträts - das Viech hat auch mal still gehalten - folgen noch. Gruss Frank


Jörg Kammel, 18.04.2004 um 19:46 Uhr

Um Gottes Willen....
was es alles gibt !!
sehr interessant.



Micha R, 18.04.2004 um 19:51 Uhr

Whoahhh...das wusste ich auch nicht! 20cm????
...das ist ja echt Wahnsinn...Schade, dass auf dem Bild nicht noch irgend ein Vergleichsobjekt, Blume z.B. ist, aber sieht so schon riesig aus...
Gruss Michael



Gabi Wolf, 18.04.2004 um 19:53 Uhr

Ich wusste garnicht, dass es in Europa auch so große Gliederfüßer gibt, dachte immer, die wären alle im Regenwald oder so. Super Foto und danke für die Info.

LG Gabi



Georg Wieborg, 18.04.2004 um 19:57 Uhr

Wahnsinn! Den will ich haben. Ich würd auch extra eine senkrechte (kalk-)felswand in meiner Bude bauen. Er könnte ja als Klassensprecher meiner Zitterspinnen fungieren. Tolles Tier - tolle Aufnahme
-Georg-



Frank Köhler, 18.04.2004 um 20:08 Uhr

Hoppla, der scheint zu gefallen :-))) Für Micha habe ich ganz schnell ein (schlechtes) Vergleichsbild mit Rucksack in meinen Trash-Ordner geladen. Gruß Frank




Marko König, 18.04.2004 um 20:17 Uhr

Sehr schön - bin auf die noch folgenden Aufnahmen gespannt!
Viele Grüße,
Marko



Regine Werner, 18.04.2004 um 20:26 Uhr

Hallo Frank, das ist ja ein Riesenteil und erinnert mich an gelandete Ufos in SF- Filmen, aber ich bin froh, nicht an einer osttiroler senkrechter Kalkfelswand zu wohnen :-)
tolles Bild
LG Regine



Webbie ·, 18.04.2004 um 22:06 Uhr

da schließ ich mich dem georg wieborg an ::::)
und das bild selbst find ich auch sehr gelungen! das licht in den augen gefällt mir besonders.



Gerhard Vlcek, 18.04.2004 um 23:06 Uhr

wieder ein tolles bild - vor allem ein seltenes . kann mich nicht erinnern hier soetwas schon gesehen zu haben. hatte vor jahren auch schon so einen gesehen - allerdings ohne fotoapparat.
lg
Gerhard



Heinz G., 18.04.2004 um 23:43 Uhr

gefällt mir gut!
fG, Heinz



Leo Göbbels, 19.04.2004 um 7:33 Uhr

Da bin ich aber sehr erstaunt das es so riesige Weberknechte in Europa gibt. Um den Körper in vernünftiger Grösse zu zeigen kann leider ein teil der Glieder hier nicht abgebildet werden. Dafür ist der Körper aber auch scharf abgebildet. Der Körper muss ja gut 15 mm länge haben? Sehr schönes Doku.
Gruss Leo



Theresa Iovcheva, 19.04.2004 um 9:05 Uhr

:))) wow...es ist stark im Eugen einer Spiene zu kuken:)

toll gemaht

LG Theresa



Frank Köhler, 19.04.2004 um 20:54 Uhr

Hallo, ich danke nocheinmal herzlich für die vielen Anmerkungen, die auch bei mir noch einmal Fragen aufgeworfen haben.

Für meine Nahlinsenaufnahmen habe ich schon Millimeterpapier geknipst, um die Schärfentiefe und Bildgröße in Abhängigkeit der Kameraeinstellungen zu testen. Hier habe ich noch einmal ein Vergleichsbild mit Lineal gemacht (ident. Brennweite, geschätzter Abstand). Danach ist der Körper knapp unter 1 cm groß und das längste Bein 8 cm lang, woraus eine Spannweite von 17 cm folgt. Es wird aber sicher noch größere Exemplare (Weibchen) geben ;-)

Der Name "Gyas" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "hundertarmiger Riese" :-) Der Artname "annulatus" ist lateinisch und bedeutet "mit Ringen versehen", was sich auf die Gelenke beziehen dürfte.

Viele Grüße Frank



Klaus Fürstenau, 22.04.2004 um 4:07 Uhr

Das ist ja ein Wahnsinnstier! 20 cm? Niicht zu fassen, nicht zu fassen. Und dann auch noch dein Glück ihm zu begegnen (und in die Augenzu schauen). Diesem Exemplar hat wohl auch noch nie ein solch kundiger Wandersmann den Pfad gekreuzt, und wären beiden gemeinsamer Sprachcode beschieden gewesen, hätte sich sicherlich eines der anregendsten Gespräche unter Freunden ergeben.
Meine Zeit, und wenn das hier der größte Einwohner Europas seiner Art ist, dann bevölkern ja - unglaublich - noch größere einen oder mehrere andere Erdteile!
Herzliche Grüße! Klaus



Gerd Rossen, 26.04.2004 um 11:42 Uhr

Was ist das denn !! Ganz stark !!!
Ich kenne nur unsere kleinen Weberknechte.


LG
Gerd



Amelie de Feo, 27.04.2004 um 11:11 Uhr

UAHHH S C H Ü T T E L


BRRRRR



Rüdiger Bartsch, 2.05.2004 um 15:24 Uhr

starkes Bild und interessante Info!
LG Rüdiger



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