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ca 1971 - Kamera: Exakta Varex IIb, Soligor 3,5/135 mm
Aufgenommen in einer Schule im Frankfurter Westend, in der ich unterrichtete. Es war Nachmittag, und die Kinder aus der Nachbarschaft spielten im Schulhof.
Hier noch eine bearbeitete version, bei der ich - auf Anregung - das Bild nach oben um rund einen cm mit EBV verlängert habe.
Zu der Zeit, als dieses Bild aufgenommen wurde, wusste ich noch nicht mal, wie man eine Kamera hält... ;-) Die Dynamik dieses Bildes und die Aussage sprechend mit sehr an, genauso wie die Schatten auf dem etwas tristen Schulhof. Absolut hervorragend!!!
LG Thomas
Ich war da noch gar nicht geboren, aber trotzdem hat es einen grossen Erinnerungseffekt an meine Kindheit .....
Für mich optimal fotografiert und sehr dynamisch durch die Bewegungsunschärfe.... ein rundum gelungenes Bild!
Christian...I just had I chance to look at my buddy images...this is really awesome work...WoW!!!
I love this images...like I said,...our childhood memories..Kudos on this!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wunderschöne Bewegungsunschärfe ...
schade, dass die Kinder immer nur beton haben
Gruß Lara
Du hast im Frankfurter Westend unterrichtet und bist dann ausgewandert?
Sauber ins Bild gesetzt. In SW gewinnt das Bild enorm an Aussagekraft.
Eine hervorragende Bildidee, wo man erst mal erkennen muß, was in ihr steckt; und zwar einen sehr intensiven inhaltlichen Fokus, die Bildbeschreibung tut ihr übriges.
VG Rolf
Was für eine Bildaussage und nach über 30 Jahren meist zutreffender als das wir annehmen!
Waren wir nicht alle schonmal in einer ähnlichen Situatuon. Ich bekomm gerade Gänsehaut.
Ein Bild das mich sehr berührt.
Danke Christian.... mit diesem Bild regst du zum Nachdenken an.
klasse die szene kann man gut sozialverhalten erkennen ...
feine dynamik und dann noch in sw :-))
aber schade das die schatten geschnitten sind dann wäre es noch besser
lg
ricarda
Eine ganz hervorragende Aufnahme aus einer Zeit, als Kinder noch spielten, kein Handy und keinen PC hatten, lesen und schreiben konnten und sogar den Sinn der gelesenen und geschriebenen Worte verstanden. Vor Pisa also. Die Aussenseiter sind seitdem mehr geworden. Viel mehr.
Oben würde ich mir einen halben cm mehr wünschen, der Kopf ist doch etwas sehr knapp an der Bildkante.
Gruss, Herbert
Das Bild hat eine starke Wirkung. Das Auge wird zuerst auf den Kreis der sich drehenden Kinder gelenkt, wobei eine gewisse Unmittelbarkeitswirkung durch das Abschneiden der Schatten unten erzielt wird, erst dann fällt der Blick auf den von der Peer-Group Ausgeschlossenen. Es macht betroffen !
Das Bild hat mit dem Bild "kommt nur" gemeinsam, dass jeweils eine Einzelperson einer Gruppe gegenübersteht. Statt der Vergnügen (oder Aggression, je nach Betrachter) auslösenden Provokation tritt hier Betroffenheit auf.
Bin gespannt, wie die Abstimmung hier ausgeht.
Dass ich mit PRO stimme, ist klar.
LG Edeltrud
das ist einfach toll, diese sich bewegenden kinder mit der unschärfe, die schattenbildung, die grauwerte. vor allem sieht man soetwas kaum noch, dass so viele kinder so zusammen spielen/tanzen. es wirkt dadurch nostalgisch und berührt. da geh ich mal schnell ins votingcenter rüber.
lg uta
@ alle: Danke, Eure Kommentare freuen mich natürlich. Das Bild hat 1972 einen Preis bei den Ingolstädter Fotowettbewerben gewonnen.
@Herbert: natürlich hätte ich gern oben einen halben zentimeter mehr gehabt, aber es gab damals noch keine Zooms, und das negativ ist einfach nicht größer gewesen....
Was den Schatten betrifft. Wenn ich die Schatten voll hätte drauf nehmen wollen, würde die gesamte Balace des Bildes nicht mehr stimmen, weil sich dann die Achse und das Zentrum des Kreises nach links oben verschieben würde.
Außerdem (siehe oben) war dies eine Zeit wo man den Ausschnitt nicht einfach verschieben konnte; und bei einem solchen Bild hat man gewöhnlich nicht so viel Zeit, um den Standort zu wechseln.
Hallo Christian!
Die bearbeitete Version ist viel besser als dieses Bild. Mir gefällt die Bewegung im Bild und der Aufbau. Der Außenseiter klebt in dieser Version zu sehr am oberen Rand, aber ist in der beaerbeiteten Version perfekt ins Bild gesetzt und kommt damit auch besser zur Geltung.
Gruß Helene
Die Bewegungsunschärfe ist ein klassisches Stilmittel, hier aber in völlig überraschender Form eingesetzt. Sowas habe ich noch nie gesehen ... und hier ergibt es eine sehr starke Bildaussage!
Im Prinzip eine gute Situation!
Den Kopf des Jungen so am Bildrand enden zu lassen und die Schatten der Kinder im Reigen abzuschneiden machen das Bild kaput!
Contra
Ein PRO für die hervorragende Reportage-Qualität! Es hat "Inhalt!!!" und sollte deshalb niemals hinter schärferen, brillanteren und besser arrangierten Bilder zurückstehen, da der Wert nicht nur mit oberflächlichen Attributen gemessen werden kann!
@ Arthur + Hans-Rainer: Ich weiß nicht, ob Ihr die Beschreibung gelesen habt. Dies ist 1) eine Aufnahme aus dem Jahr 1971, als es noch keine Zooms gab, um mal eben den Bildausschnitt zu ändern, und 2) ist die Szene nicht gestellt. Als Format-Alternative bliebe nur das Quadrat, und das wäre hier völlig fehl am Platze, weil es die Spannung rausnehmen würde
Macht doch nichts, wäre revolutionär für das vc, ein solches Bild anzunehmen. Das Ergebnis ist doch sehr gut und viele haben dieses tolle Bild gesehen.
Das Foto ist super! Die Szene erst recht! Hochformat hätte ich besser gefunden, dann dann mehr Platz überm Kopf des Jungen gewesen wäre und die Schatten ganz drauf.
Die spielerische Bewegung ganz hervorragend festgehalten, ein Bild mit kuenstlerischem Niveau.
Herzliche Gruesse aus Bangkok, bin gerade vom Singapore-Marathon und Aufenthalt in Malaysia wieder zurueck. Reise am 28.12. weiter nach Calcutta.
Helmut
Peter N., 17.12.2004 um 12:17 Uhr
Die Bewegungsunschärfe ist ein klassisches Stilmittel, hier aber in völlig überraschender Form eingesetzt. Sowas habe ich noch nie gesehen ... und hier ergibt es eine sehr starke Bildaussage!