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'Rübermachen' am Potsdamer Platz von Egbert Borutta

'Rübermachen' am Potsdamer Platz


Von 

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5.01.2008 um 17:01 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Bei der Durchsicht alter Fotos gefunden: Anfang 1990, vielleicht auch noch Ende 1989.

Am Potsdamer Platz ist am Abend des 10. November ein behelfsmäßiger Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin geöffnet worden.
Zum ersten Mal nach 28 Jahren betreten diesen Platz jetzt nach Grenzern, und Kaninchen wieder ganz normale Berliner.

Ich ärgere mich immer noch, in diesen Wochen so wenig Bilder gemacht zu haben,
aber wer macht fotografiert schon, wenn er sich in einem so spannenden Film wiederfindet.

Ganz hinten links zu erkennen ist die Kuppel vom Weinhaus Huth,
dem einzigen Gebäude am Platz, das die Bombardierungen und die Zeit danach überstanden hat
und jetzt Teil der aktuellen Bebauung ist.

Rechts von der Kuppel ist die Philharmonie, und in den Gebäuden links ist das Hotel Esplanade
am ursprünglichen Standort, lange vor der Verschiebung des Kaisersaals um 75 Meter ins Sonycenter.

Und das ist tatsächlich schon und erst 18 Jahre her...

Anmerkungen:

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Ute Allendoerfer, 5.01.2008 um 17:35 Uhr

danke für das Bild, wer nicht dabei war, vergisst schnell, und ich finde das immer noch sehr spannend.
LG ute



Anna C. Heling, 5.01.2008 um 17:57 Uhr

ja, da kann man sehen wie die zeit vergeht...
einen lieben gruß zum wochenende, claudia



Koola, 5.01.2008 um 18:14 Uhr

Bei den Autos kann man sich das gar nicht vorstellen, dass das erst 18 Jahre her ist.
LG Viviane



Lothar Hentschel, 5.01.2008 um 18:18 Uhr

ich kann es immer noch noch fassen...


Franz Schmied, 5.01.2008 um 19:11 Uhr

Tabi Wartburg Trabi die Melodie des Ostens ...

;-) frz



Oliver Nordt, 5.01.2008 um 21:29 Uhr

Schönes Zeitdokument. Ich kann mich an die Maueröffnung am Potsdamer Platz noch gut erinnern.
Habe im Weinhaus Huth mal gewohnt (1988 bis 1992).

Grüße Olli

Potsdamer Platz 1990 von Oliver Nordt
Potsdamer Platz 1990
Von
25.12.05, 22:54
5 Anmerkungen



Egbert Borutta, 5.01.2008 um 23:56 Uhr

Da hast Du drin gewohnt, und gerade zu dieser Zeit? Spannend.

Ich bin da irgendwann 1990 direkt am Haus vorbei, war ja gar nichts außer der alten Straße in der Nähe des Hauses.
Im Vorgarten jedenfalls war einer Deiner Nachbarn, und um ihn herum stolzierten Hühner, fast wie auf dem Dorf. Schon verrückt, was die Gegend um den Potsdamer Platz so erlebt hat, noch dazu, wo er in den Zwanzigern ja als verkehrsreichster Platz Europas galt und nicht zufällig die erste Verkehrsampel dort installiert wurde.



Velten Feurich, 7.01.2008 um 6:31 Uhr

Finde ich sehr gut diese Erinnerungen. Kann mich auch noch an diese Trabifahrten mit 60 Litern Benzin und Öl in Kanistern erinnern mangels D Mark und der Freude als man mit dem Trabi Brenner und Großglockner Hochalpenstraße das erste mal "betzwungen" hatte, wobei das für die Brmesen des Zweitakters schiere Tortouren waren. Westberlin hat für uns allerdings keine Rolle gespielt, dafür kannten wir jedes Feld bei Pirc Richtung Hof... LG Velten


pts , 7.01.2008 um 21:04 Uhr


Gutes Dokumentarbild.
Als ich zum ersten Mal nach Wismar fuhr, hab ich ähnliche Bilder gesehen.
Nicht die Bilder machten mir eigentlich zu schaffen,
nein, es war der fürchterliche Trabi-Geruch und, noch
erheblich schlimmer, der Braunkohlenasche-Geruch !!

Den hast Du hier leider nicht darstellen können oder :
Gott-sei-Dank !
Tschüssing Egbert, peter



Wilfried 1, 14.01.2008 um 23:27 Uhr

...Ich ärgere mich immer noch, in diesen Wochen so wenig Bilder gemacht zu haben...
Geht mir ebenso. Ich bin 1 Woche nach der Grenzöffnung in die andere Richtung 'rübergemacht'. War die Fahrt meines Lebens! Von Hof bis Dresden ca. 7 Stunden, einziger Westwagen inmitten unübersehbarer Schlange Wartburgs, Trabbis... LG



roger61267 u. Dagmar Senff , 25.09.2008 um 12:40 Uhr

Steht schon länger Dein Bild und ist auch "schon" 18 Jahre her. Aber es stellt einen eindrucksvollen Moment unserer Geschichte dar. Aus diesem Grund hat es nach wie vor Aktualität und wird es immer haben. Angesichts des bevorstehenden 3.Oktober, gewinnt es nochmal an Bedeutung in diesen Tagen.
Ich war leider damals nicht dabei, aber für meine Eltern hatte die Wiedervereinigung eine große pesönliche Bedeutung. Sie erhielten dadurch ihr verlorenes Anwesen in der Nähe Lutherstadt Wittenberg zurück und konnten dann noch ihren Lebensabend bis zu ihrem Lebensende in der Heimat verbringen. Für mich gewinnt dieser Tatbestand in den nächsten 8 Wochen ebenfalls an Bedeutung. Ich werde das nun leer stehende Anwesen beziehen. Schauen wir mal,wie es sich in Sachsen-Anhalt leben lässt. Ich freue mich drauf! LG Dagmar



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