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Das Gänseblümchen (Bellis perennis), auch Mehrjähriges Gänseblümchen, Maßliebchen, Tausendschön oder schweizerisch „Margritli“ (Kleine Margerite) genannt [1], ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Da es auf fast jeder Rasenfläche wächst, zählt es zu den bekanntesten Pflanzenarten Mitteleuropas.
Diese weit verbreitete Pflanzenart trägt eine Reihe von volkstümlichen Namen, die regional sehr unterschiedlich sein können. Typisch sind Angerbleamerl, Augenblümchen, Himmelsblume, Maiblume, Marienblümchen, Maßliebchen, Mondscheinblume, Morgenblume, Osterblume, Regenblume, Sonnenblümchen und Tausendschön. In der Schweiz auch: Gisegeisseli, Geissemeieli, Geisseblüemli[3], Mülerblüemli oder Margrittli.[4]
Die Bezeichnung Maßliebchen ist ab dem 14. Jahrhundert als Maßleben, Maßlieben, Maßlieblin belegt und wahrscheinlich vom mittelniederländischen matelieve ins Deutsche entlehnt.
Carl von Linné wusste das Gänseblümchen ebenfalls zu schätzen: Bellis (lateinisch) für schön, hübsch, perennis (lat.) für ausdauernd, mehrjährig, nannte er diese Pflanzenart.
Wahrscheinlich keltischen Ursprungs ist der Glaube, dass der Genuss der kleinen Pflanze das Wachstum dämpfen kann. Eine irische Sage erzählt von der Fee Milka, die dem Kind des Königs heimlich „Gänseblümchenspeise“ zu essen gibt, damit es nie erwachsen wird. Noch heute gibt es auf den britischen Inseln und bei spanischen Zigeunern den Brauch, jungen Welpen Gänseblümchen zu fressen zu geben, damit sie nicht groß werden.
Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten und es heißt, wer die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr isst, wird das restliche Jahr von Zahnschmerzen, Augenbeschwerden und Fieber verschont. Und wer getrocknete Gänseblümchen bei sich trägt, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 13 Uhr gepflückt wurden, dem geht keine wichtige Arbeit schief.
Verwendung findet das Gänseblümchen auch als Orakel, indem die einzelnen Blütenblätter einer Blüte verbunden mit alternierenden Abzählreimen (etwa: ...liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich...) abgezupft werden.
Sie schmiegen sich aneinander, als gehören sie zusammen und präsentieren ihre Schönheit gemeinsam...
Für mich immer wieder faszinierend, diese kleinen Blümchen, die so zahlreich auf den Wiesen blühen.
Du hast sie uns wunderschön präsentiert.
Danke auch für die interessante Aufklärung.
Mit lieben Grüßen, Margret
Vertrauensvoll aneinandergelehnt erinnern sie mich an ein Liebespaar jeglichen Alters, das sich in selbstverständlicher Weise aneinander erfreut.
VG von Walter
Der Titel sagt alles aus ...
Oft zertritt man die Kleinen, sie finden zu wenig Beachtung, aber sie sind zauberhaft! Ein ganz feines und gefühlvolles Makro!
Liebe Grüße, Hanne