Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Der Name des Sees („See des zurückgegebenen Schwertes“) geht auf eine variantenreiche Legende zurück:
Anfang des 15. Jahrhunderts, während der chinesischen Besatzung, übergab der Sage nach eine riesige,
im See lebende, goldene Schildkröte dem armen Fischer Le Loi ein magisches Schwert,
welches ihn unbesiegbar machte. Er benutzte das Zauberschwert, um in einem erbitterten Kampf (1418–1428)
die Truppen der Ming-Dynastie vernichtend zu schlagen, und wurde im Jahre 1428 König.
Nach der Siegesparade begab sich der junge König zum See, um den Göttern zu danken.
Da tauchte die goldene Schildkröte erneut auf und forderte das Schwert zurück.
Bevor Le Loi sich entscheiden konnte, löste sich plötzlich das Schwert aus der Scheide, stieg zum Himmel empor
und verwandelte sich in einen großen jadefarbenen Drachen, der über dem See schwebte und dann in die Tiefe stürzte.
Le Loi ernannte das Tier zum Schutzgeist des Sees. Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an dieses Ereignis
ließ Le Loi auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees den dreistöckigen Schildkröten–Turm (Thap Rua) errichten,
der bis heute das Wahrzeichen Hanois ist.
1968 wurde tatsächlich eine 2,10 m lange und 250 kg schwere Schildkröte aus dem See geborgen,
welche etwa 400 Jahre alt gewesen sein soll. Sie ist präpariert in einem Glaskasten im Jadeberg–Tempel ausgestellt.
Der Jadeberg-Tempel befindet sich auf der kleinen Insel Ngok Son, auf die die The Huc-Brücke führt.
***
Die Qualität des Bildes ist nicht so gut, doch ist dieses noch das beste ... ;-))
Das sieht ja alles schon recht bürgerlich aus. Es ist erstaunlich, wie schnell das Landsich nach dem Krieg erholt und gewandelt hat, Schöne, für mich mindestens genauso lehrreiche Aufnahme.
Eine idyllische Brücke, die auch in diesem harten Licht wirkt Aber der Hit ist natürlich die Geschichte, die du dazu niedergeschrieben hast. Der Fund dieser Schildkröte ist unglaublich. Als Fan von Märchen und Sagen habe ich das mit Genuß gelesen.
LG marianne th
Diese Brücken sind einfach zu schön... Und verzaubern
die Parkanlage. Deine Beschreibung ist eine Bereicherung.
Du machst Dir so viel Mühe, um uns diese exotische
Welt nahe zu bringen. Danke.
Darf ich Dich fragen, ob Du hier vielleicht etwas zu stark
nachgeschärft hast? Bei mir hier kommt das so...
Liebe Grüße von Katjuschka
@ Katjuschka, Du hast absolut recht, oben habe ich ja auch geschrieben, dass die Qualität nicht befriedigend ist. Ich habe etwas am Bild manipulieren müssen, es hat dermassen gerauscht, und nun ist es eben so,
und es gefällt mir irgendwie trotzdem.
Das Bild ist doch gar nicht nicht schlecht. Ich habe gerade mal gegoogelt, um noch ein wenig mehr zu lesen, zu sehen. Unter den Bildern dort sind viel, viel schlechtere als dieses....
Ich liebe solche Geschichten drum rum. Die hier ist ja echt toll. Die Schildkröte hat nach über 400 Jahren dann langgsam ihr Gold verloren, schätze ich. Wie schön, dass Le Loi seine Dankbarkeit so gezeigt hat, dass wir - 600 Jahre später - uns immer noch daran erfreuen können. Beeindruckend!
LG Christiane