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Szentgotthard: Desiro und TAIGATROMMEL .... von Hartmut Sabathy

Szentgotthard: Desiro und TAIGATROMMEL ....


Von 

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23.11.2008 um 19:20 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
für Rob Z.
also links gibt es eine Doppelgarnitur des Desiro wie er für die Euregio Züge zwischen Graz und Szombathely eingesetzt wird und rechts einen kurzen Güterzug mit der TAIGATROMMEL
die Abgasentwicklung dieser Lok sieht so aus:

Es gab da in diesem nun seit heuer Jahresmitte ÖBB Grenzbahnhof einen Aufenthalt von einigen Minuten das ich also fotografieren gehen konnte.
mehr über diese Lok gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/LTS_M62

Zum Einsatz mit Güterzügen entwickelte die Lokomotivfabrik Luhansk (russ.: , Luganski teplowosostroitelny sawod, Lugansker Diesellokomotivenfabrik; später ;, Woroschilowgradski teplowosostroitelny sawod) in Luhansk (Sowjetunion, heute Ukraine) auf Basis der von 1958 bis 1961 gebauten Baureihe TE10 (ТЭ10) der Sowjetischen Eisenbahnen SŽD (СЖД) eine sechsachsige Diesellokomotive mit dieselelektrischem Antrieb. Aufgrund von Spezialisierungsabkommen sollte die Sowjetunion die Versorgung der RGW-Staaten mit Diesellokomotiven ab 2000 PS übernehmen. Erster Abnehmer der neuen Baureihe sollte die Ungarische Staatsbahn (MÁV) werden. Die dort vorgesehene Baureihenbezeichnung M62 wurde auch zur Herstellerbezeichnung der neuen Baureihe. In der Hauptsache betraf die Entwicklung die Anpassung an das mitteleuropäische Lichtraumprofil und die Auslegung des Bodenrahmens auf die Ausrüstung mit Seitenpuffern. Die Kopfstücke mit Pufferträgern fallen auch bei den breitspurig gelieferten Maschinen auf.

1964 wurden zwei Prototypen, die M62 01 und M62 02, an die SŽD ausgeliefert. 1965 begann die Serienlieferung an die MÁV. Ab 1966 erhielten auch die Polnischen Staatsbahnen (PKP), die Deutsche Reichsbahn (DR) sowie die Tschechoslowakischen Staatsbahnen Lokomotiven der Bauart M62. Die Sowjetunion selbst erhielt erst ab 1970 weitere M62. Später wurden auch Kuba und Nordkorea sowie Industriebahnen beliefert. Die Lieferungen endeten bei den meisten Bahnen zwischen 1975 und 1979. Lediglich Polen und Nordkorea wurde bis 1988 bzw. 1995 mit M62 beliefert. Die Sowjetischen Staatsbahnen erhielten allerdings noch bis 1994 auf der M62 basierende Nachfolgebauarten.

Die M62 ist als schwere sechsachsige Güterzuglokomotive konstruiert. Der Rahmen ist als selbsttragender Brückenrahmen aus zwei inneren Hauptlängsträgern aus Doppel-T-Trägern und zwei äußeren Längträgern aus U-Profilen aufgebaut, die durch Deckbleche und die Zugkästen an den Frontseiten verbunden sind. Der Lokkasten ist aus gekanteten Profilen und gesickten Blechen geschweißt. Der Rahmen der dreiachsigen Drehgestelle besteht aus zwei äußeren Längs- und zwei inneren Querträgern und dem darüber angeordneten Drehzapfenträger. Der hierauf mit dem Drehzapfenlager aufgesetzte Lokkasten ist mit einer Abstützrückstelleinrichtung abgestützt.

Der Dieselmotor vom Typ 14 D 40, ein Zwölfzylinder-Zweitakt-Motor, wurde vom Motorenwerk Kolomna zugeliefert.

Entsprechend der Auslegung als Güterzuglokomotive besitzt die M62 keine Vorrichtung zum Heizen der Züge. Einsätze im Reisezugdienst waren daher auf wärmere Jahreszeiten beschränkt oder erforderten den Einsatz von Heizwagen.

Charakteristisches Merkmal der M62 ist das laute Motorengeräusch, das ihnen in Deutschland zum Spitznamen „Taigatrommel“ verhalf. Teilweise erfolgte bei späteren Lieferungen der Einbau von Schalldämpfern, zum Teil wurden diese frühere Lieferungen nachgerüstet.

In Deutschland, Tschechien und der Slowakei sind die M62 aus dem Dienst der Staatsbahnen ausgeschieden, in allen anderen Ländern sind sie noch im Einsatz. Einige M62 wurden jedoch von Privatbahnen übernommen.

Das Ziel einer einheitlichen Diesellokomotive der 2000-PS-Klasse für den RGW wurde nicht erreicht. Bulgarien und Rumänien beschafften ausschließlich rumänische Diesellokomotiven, an Polen wurden diese zusätzlich zu den M62 geliefert.

Anmerkungen:

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aeschlih , 23.11.2008 um 19:30 Uhr

danke...jetzt bin i wieder a bisserl gscheiter :-)
lG aeschlih



Susann K., 23.11.2008 um 19:31 Uhr

bahnhof.......da sollte ich mal wieder hin......schön das
lieben gruß
susann



Josef Kainz , 23.11.2008 um 19:33 Uhr

Eine sehr schöne Aufnahme klasse festgehalten
lg. josef



Andreas Tsrebo, 23.11.2008 um 19:44 Uhr

sehr schön ... wieder mal' eine Trommel im Plandienst zu sehen ... hast Du klasse erwischt +++
VG
andreas



Günter Has. , 23.11.2008 um 19:53 Uhr

klasse Bild mit sehr guter Beschreibung....
Gruß Günter



Steffen°Conrad , 23.11.2008 um 20:48 Uhr

Die paar Waggons hinten merkt die Trommel gar nicht beim fahren...
vgsteffen



Rob Z. , 23.11.2008 um 21:34 Uhr

danke für die info,schöne bahnhofsszene das licht passt auch,mfg,rob


sharie , 23.11.2008 um 23:53 Uhr

Gelungene Aufnahme, gefällt mir gut und eine äußerst interessante Info dazu.
Lg Maike



myoxus, 24.11.2008 um 0:40 Uhr

Tja - die M 62 sieht eben noch nach Eisenbahn aus, während wir über die neue Variante getrost den Mantel des Schweigens senken können.
Gute Bahnhofsszene!
Üdv,
Friedemann



Gerhard.zant, 14.02.2009 um 9:33 Uhr

Schöner Einblick in das Bahnhofsleben von
Szentgotthard, gefällt mir !

LG Gerhard !



Günter Walther, 4.07.2009 um 13:13 Uhr

Sehr schöne Begegnung, aber eine Korrektur der Helligkeit hätte den Gesamteindruck verbessert.
MfG Günter



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