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Der rote Felsen heißt "das gebrochene Herz".
Er ist folgendermaßen zu seinem Namen gekommen:
In alten Zeiten hatte Kirgistan Herrscher, die eifersüchtig aufeinander waren.
Eines Tages raubte einer diese Könige die junge Frau eines anderen Königs.
Dieser überlegte lange, wie er sich rächen könnte. Schließlich beschloss er, seine Frau zu töten, damit auch der Gegner keine Freude an seiner Beute haben solle.
Er organisierte ein Fest, zu dem auch der gegnerische Künig und dessen die Frau eingeladen waren. Bei dem Fest sollten sieben Ochsen geschlachtet wurden. Am Ende nahm der König sein Schwert und tötete die sieben Ochsen. Danach stieß er es tief ins Herz seiner geraubten Frau.
Ein gewaltiger Blutstrom ergoss sich aus dem Herzen über alle Berge und Täler. Er riss den König und die sieben Ochsen mit sich. Sie sind heute noch als rote Sansteinfelsen hinter dem gespaltenen Herzen zu sehen.
Das Tal heißt Jeti Oguz (d.h. sieben Ochsen).
Velvia, Scan
Danke für den sehr informativen Text. Das Bild ist wunderschön eingefangen, herrliche Farben, eigenwillige Landschaft, und in der einsamen Gegend die Frau als i-Pünktchen.
Ganz toll.
Grüessli Marguerite
Sehr interessante Geschichte - würde mich aber reizen, die geologische Ursache dieser Form näher zu untersuchen. Muss eine sehr reizvolle Landschaft sein.
Einen wunderschönen Bildaufbau hast da. Und das vielfältige Grün mit dem roten Fels wirkt sehr anziehend.
Hier mag ich mal wieder besonders deinen zurückhaltenen Stil Menschen in eine Szene zu versetzen die etwas Zeitloses hat.
Danke für diese Geschichte. Es macht immer freude dich einen Teil des Weges zu begleiten.
Wunderschöne Landschaft aus einer Gegend, wo nicht mancher hinkommt. Die Geschichte ist sehr spannend. Gut, dass Du sie erzählt hast. Die Person auf dem Foto ergibt einen guten Grössenvergleich und macht das Bild lebendig. LG; Eva
Ja, interessante Geschihcte. Das Foto ist auch gut. Der Mensch darauf macht das Bild aus. Ohne ihn wäre es etwas fad.
Ist es dort so staubig, dass es so gedeckte Farben sind? Passt natürlich zur Szene.