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also: selbst so entstellt (siehe Anmerkung Hartmut Fiedler) ist es (von ihm) erkannt worden: Eilean Donan Castle.
Die Kontraste habe ich etwas verstärkt, die Sättigung nicht. Da das Castle von stundenlangem Regen patschnass war, dürfte sich schon daraus eine gewisse "Schwärzung" erklären.
Man wird es nicht feststellen können, welcher von beiden Monitoren besser eingestellt ist....
diese einzigartigen erdfarbenen Töne machen schon neugierig nicht nur auf den Namen sondern auf Schottland insgesamt - dickes Lob von mir
Grüßle Günther
Eilean Donan wirklich mal anders.
Mut zur Häßlichkeit.
Bei "Nicht-Licht" geschossen, dann den Kontrast so hoch gedreht das die Tiefen und Details absaufen, die Farbe so hoch gedreht, daß jede natürliche Wirkung verloren geht, so sieht man das selten.
LG Fiedler
hartmut fiedler, irgendwie habe ich den verdacht des neides. es gibt eben leute die können auch bei "nichtlicht" fotografieren und entschuldigen ihre eigenen farblosen bilder nicht mit schlechtem wetter, scan vom mittelformat usw.
da ich dabei war weiss ich, das wetter war so und es sah genau so aus.
akzeptiere es einfach. es ist nichts gedreht.
Ich weiß nicht ob´s wirklich sooo gräßlich ist. Der Effekt, die schwarz-Werte ein wenig hochzudrehen ist nicht unschön - es wirkt auf mich so fein gespenstisch.
lg
Regina
Zu Herrn Uhlig:
Sorry, aber ich bin nicht neidisch, insbesondere nicht auf dieses Wetter.
Desweiteren stand ich schon bei Sonnenschein auf diesem Platz.
Ich entschuldige mich nicht für meine Bilder, eine gedämpfte "natürliche" Farbsättigung entspricht auch mehr meiner fotografischen Philosophie und weniger das digitale Farbhochdrehen, was dabei ist viele zu einem falschen Farbempfinden bei Bilder zu erziehen.(Damit meine ich nicht Sie)
Ich weiß, daß man bei schlechtem Wetter auch gute Bilder machen kann, aber das obrige ist so eines meiner Meinung nach nicht.
Das Bild hat keine außergewöhnliche Stimmung, und Eilean Donan ist aus dieser Perspektive auch schon 100mal (auch in dfer Fc) interessanter dargestellt worden.
Die dunklen Tiefen ohne Zeichnung sind für mich nur störend, für eine Geisterstimmung ist mir der Himmel zu hell.
Mir gefällt dieses Bild einfach nicht, habe dies begründet, sehe fc als Forum, um Bilder zu diskutieren.
Denke dies ist ein schlechteres Bild von Herrn Frey, der ja auch sehr schöne Bilder macht.
Hallo Gerd,
bei meinem ersten Blick dachte ich an "Tonemapping". Auch mir kommen die Farben zu kräftig vor. Gefallen tut mir das Bild allemal. Es ist ja auch ein herrliches Motiv !
VG Roland
Warum denn nicht auch mal kräftigere Farben, auch die gibt es bei schlechtem Wetter. Und genauso wie die Farben im Hintergrund sind, habe ich sie zumindest im Oktober erlebt, von daher finde ich es so in Ordnung.
Das Bild besticht dadurch, dass man hier mal die Brücke nicht sieht und jemand, der das EDC noch nicht kennt, gewinnt einen ganz anderen Eindruck, denke ich.
ich beteilige mich nicht an der diskussion, aber ich war drin und es hat einen ganz besonderen zauber !
es ist von allen seiten schön und erinnert an mittelalter....ich hatte gutes wetter und trotzdem war es dunkel !
schottland ist wirklich eine reise wert, da muß ich auch noch mal hin.
mir gefällt das foto !
gruß anla
Also mir gefällt es so, empfinde es gar nicht als unnatürlich. Gerade der Unterschied zwischen den kräftigen Kontrasten im Vordergrund und den im Dunst verschwindenden Bergen im Hintergrund macht hier nach meiner Meinung den Reiz aus.
Zeichnung ist nach meiner Meinung auch genug da. So unterschiedlich können eben Geschmäcker und/oder Bildschirmeinstellungen sein. ;-)
Ich sehe es wird diskutiert, gut so.
Mir ging es nicht darum, daß es dunkel ist, man erkenn t einfach vor dem Schloß keine Details in den Bäumen und Büschen, ebenso am anderen Ufer nicht.
Da keine Gegenlichtstimmung oder andere stark kontrastreiche Beleuchtung herrscht, empfinde ich dies als unnatürlich und distanziere mich so unbewußt vom Bild. Als grafische oder bewußt verfremdete Aufnahme dagegen ist es mir zu wenig abstrakt, aber dies mag persönlicher Geschmack sein.
(Ich will auch nicht endlos auf dem Bild herumhacken, aber wenn ich diskutiere, dann auch richtig. Ich hoffe Sie nehmen das nicht persönlich. Andere Aufnahmen von Ihnen gefallen mir sehr gut.)
Fiedler
Nein, das von Wind und Wetter gezeichnete Schloss kenne ich nicht, würde es mir aber gerne ansehen.
Sieht so geheimnisvoll und mystisch aus.
So eben, wie man sich die schottischen Schlösser vorstellt.
Ob bearbeitet oder nicht, die Aufnahme hat ihren eigenen Reiz und gefällt mir auch gut von der Bildgestaltung.
LG
Daniela
An Hartmut: Und wenn jemand dreht, dann ist das auch in Ordnung. Manche haben die Marilyn solange gedreht, bis ein Warhole rauskam und da sagen Einige Kunst dazu. Es gibt keinen besten Schuss mehr. Die Idealvorstellung liegt in jedem selbst.
Gerd: Wo ist das, ist das Coburg / Oberfranken?
Frank
Ich habe mir das Bild mal auf anderen Monitoren (TFT) bei Freunden angesehen. Ich selbst bevorzuge eine Röhre, bei mir mit Adobe Gamma eingestellt. Auf einem der TFTs, der sehr hell eingestellt war, war in den Büschen und am anderen Ufer wesentlich mehr Zeichnung zu sehen. Der andere TFT war ähnlich zu meinem Monitor. Habe mich auch nochmal im web umgeschaut wegen Monitoreinstellungen, auch hier bei den fc-Tips. Interessanterweise liefern die Einstellungsempfehlungen unterschiedliche Helligkeiten beim Ausprobieren. Ich selbst habe mit meiner Einstellungen sehr gute Erfahrungen gemacht, auch bei Ausbelichtungen meiner Bilder.
Sollte das Bild oben aber auf heller eingestellten Monitoren betrachtet worden sein, ist ein Teil meiner Anmerkung (zu dunkel/Zeichnung) natürlich nicht nachvollziehbar, bzw. nicht zutreffend.
Ich hätte nicht gedacht, daß die Unterschiede in so groß sind, werde dies bei zukünfigen Anmerkungen hier in der fc Berücksichtigen.
Zu Herrn Heumann: Natürlich gibt es bei künstlerischen oder kreativen Arbeiten keine ultimativen Wertungskriterien, allerdings so gesehen brauche ich dann sowas hier auch nicht, denn dann ist ja alles hier schöööön!
Diskutiere ich hier allerdings verschiedene Ansichten durch, kann ja eventuell für den einen oder anderen ein interessanter Gesichtspunkt abfallen, und dann macht das Ganze hier wieder einen Sinn.
@Hartmut: Jetzt sind wir wohl näher an der Realität; damit meine ich, dass es leider kaum möglich ist, für alle eine absolut gleichartige Basis für die Beurteilung von "technischen" Bilddaten und Bildeindruck zu erreichen.
Deshalb sollte man auch nicht die eigene Geräteeinstellung als die absolut richtige bezeichnen bzw. von ihr ausgehend ein Bild als - ganz oder in einzelnen Teilen - objektiv falsch/schlecht bezeichnen.
Bei mir ist z.B. auf diesem Bild noch überall Zeichnung vorhanden, auch wenn es teilweise grenzwertig ist.
Die Sättigung habe ich nicht erhöht, allenfalls indirekt durch die Verstärkung der Kontraste. Das Ergebnis entspricht zwar meinem Empfinden der damaligen Situation, zumindest in der Erinnerung, mag aber für einen unbeteiligten Dritten etwas deftig erscheinen. Aber Bilder müssen auch nicht unbedingt immer total "objektiv" sein, oder?
Ich habe übrigens keine Anmerkungen irgendwelcher Anmerker angestoßen oder so. Trotzdem war es für mich natürlich interessant, ob es mehreren so geht wie Dir.
Gruß Gerd
Ich weiß nicht, vielleicht liegt es an dem natürlichen Licht in den Highlands..., aber ich habe das Gefühl, dass das "Kontrast hochdrehen" und "Farbe intensivieren" gerade bei den Schottland-Bildern sehr "beliebt ist... irgendwie glaubt wohl wirklich der eine oder andere, dass diese besondere Licht dadurch besser wiederzugeben ist...,
das ist nur ein Kommentar... aber es ist mir schon öfter aufgefallen...
hier hätte ein bischen weniger bestimmt nicht geschadet...
Liebe Grüsse... eine schöne Perspektive ist es trotzdem ;-)
Ulrike
dies hier ist nur mehr oder weniger eine Dokumentation... hier wurde nichts bearbeitet: