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Sozial-satirisches Blatt 2: Der Eckrentner von Ahrt-Design

Sozial-satirisches Blatt 2: Der Eckrentner


Von 

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2.04.2006 um 12:35 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Sie kamen am hellichten Tag. Sie mordeten, sie missbrauchten und sie brandschatzten. Die ersten Opfer waren die Rentner.

Surrealistischer Versuch, die Situation der Rentner darzustellen. Zunächst opferten sie (die Politiker) die Solidarität, dann missbrauchten sie die Sozialsysteme und dann griffen sie den Rentnern unverschämt in die Tasche. Jetzt nach den Landtagswahlen haben sie sich wieder in der Giftküche eingeschlossen.

Suchbegriffe: Eckrentner, Rentenbetrug, Beitragszeiten, Entgeltpunkte, Rentenwert, Vollrente, Hinzuverdienstgrenze, Alterseinkünftegesetz, Nullrunden, Gesundheitsmodernisierungsgesetz...

Auszug aus der sonnabendlichen Heißluftdiskussion mit S. Chr. (Name der Redaktion bekannt):

Herr Blüm: Vervollständigen sie den Satz: Die Rente ist sicher ... bald am Ende.
Herr Eichel: Das Alterseinkünftegesetz ist... der Versuch, die Rentner abzuschöpfen, schließlich wissen wir bei der heutigen Lebenserwartung nicht, wann sie den Löffel abgeben.
Herr Müntefering: Ein Eckrentner ist... ein Rentner, der 45 Jahre in die Rente einbezahlt hat und ein mittleres Einkommen hatte.
Herr Müntefering bitte: ...äh ist ein statistischer Wert, mit dem wir der kommenden Rentnergeneration vorrechnen, was sie an Rente bekommen hätte, wenn sie 45 Jahre gearbeitet und ein mittleres Erwerbseinkommen bezogen hätte, ätsch.
Frau Schmidt: Die Praxisgebühr/Gesundheitsreform... ist der Beitrag der RentnerInnen zum sozialverträglichen Ableben.
Frau Bundeskanzlerin: Die Mehrwertsteuererhöhung ist... der Beitrag der RentnerInnen zu mehr Wirtschaftswachstum. Zum Abschluss noch eine Frage an Herrn Müntefering: Was können die Rentner tun, um ihre Einkommenssituation zu verbessern? Sie können doch Lotto spielen! Vielen Dank meine Damen und Herren. Bis zum nächsten Sonntag, liebe Zuschauer, Ihre S. Chr.

Anmerkungen:

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Gabriele Langwisch, 2.04.2006 um 13:01 Uhr

die umsetzung des themas ist, wie ich finde, gut gelungen.
Das Bild klasse.
glg



Josef Luhmer, 2.04.2006 um 13:19 Uhr

Weiss nicht was besser ist, der Text oder das Bild -
egal, beides mit satirscher Extraklasse!
lg Josef



Heide BH, 2.04.2006 um 14:10 Uhr

eine Menge Kreativität zeigst Du hier in Bild und Wort - nun ja, im wort wirst Du zitatgetreu sein.. Ich kenne hier nur ein wort: Gelassenheit! lg Heide


Harry Barwich, 3.04.2006 um 5:28 Uhr

Das ist wirklich ein Thema, was uns füher oder später alle angeht, das hast du sehr gut dargestellt, ich bin begeistert.
lg Harry



Ahrt-Design, 3.04.2006 um 10:29 Uhr

@Harry: da liegst du völlig falsch: es geht jeden jetzt etwas an.Denn wenn ihr erst in Rente seid, wie ich, könnte ihr nichts mehr richten. Es hilft nur eins: alle Sozialsysteme dem Zugriff der Politiker entziehen, Bedürftige aus Steuern finanzieren. Der Staat hat nur die Aufsichtspflicht, dass die private Alterssicherung nicht den Bach runter geht. Er kümmert sich ja auch nicht um meine Auto-oder Hausversicherung. Und ganz wichtig, Politiker und Beamte dem gleichen Gesetz unterstellen, damit nicht die, die deutlich besser gestellt sind in ihrer sozialen Absicherung, über die Absicherung anderer Leute befinden. LG an alle Rentner und solche, die es noch werden wollen, ansonsten hilft nur früh sterben. LG Wolfgang


Angelica Hofmann, 3.04.2006 um 23:06 Uhr

ganz toll gemacht ist das,
lg geli



Arnd Böttcher, 4.04.2006 um 13:07 Uhr

Ein Spiegel, den Du der Gesellschaft vorhältst...LG Arnd


Barbara Wilschewski, 5.04.2006 um 0:38 Uhr

mich interessieren Deine Werke sehr, Du hast es drauf mit dem Surrealistischen !! Toll...LG barbara


G. Charlotte, 9.04.2006 um 23:43 Uhr

Gratuliere zu diesen Arbeiten! Wundervoll wie Du all die tägl.Probleme der Gesellschaft behandelst!
LG Siegfried



Rosemarie Esser, 21.07.2006 um 10:41 Uhr

genial dein Bild..aber ich glaube das ist dir persönlich in diesem Moment nicht so wichtig..wichtig ist dir was du damit sagen willst..ich frage mich wieviel noch passieren muss..damit WIR WACH werden..denn einer alleine kann nichts ausrichten..

ich für mich..freue mich das ich schon so "ALT" bin..traurig aber wahr..ich freue mich auf meinen TOD

MAN IST SO HILFLOS ALLEINE

soviel Teilnahmlosigkeit der Menschen ist zum KOTZEN

Bin ein Mensch des einfachen Wortschatzes ..aber UNGERECHTIGKEIT anprangern geht auch mit einfachen WORTEN..lg Rosi

HURRA BIN EIN BÜRGER DIESES STAATES UND FREUE MICH BALD ZU STERBEN




T. K. S., 21.07.2006 um 17:40 Uhr

Schade finde ich, dass man für die WM ein ganzes Land mobilisieren konnte und einen Zusammenhalt sah, den es lange nicht mehr gab in Deutschland (panem et circensis). Aber eben nur für die WM. Wann gehen wir für UNSERE Belange auf die Straße?
Brennendes Thema toll umgesetzt in Wort und Bild!

Gruß, T.K.S. :o)

P.S.: Eine Revolution in Deutschland ist unmöglich, weil das Betreten des Rasens verboten ist. (Lenin)



Gisela Gnath, 5.11.2006 um 14:33 Uhr

Wolfgang DAS GEHÖRT IN DIE PRESSE SEITE EINS!!!
lg Gisela



Helga Niekammer, 19.01.2008 um 19:02 Uhr

SPITZE
P
I
T
Z
E ........ LG Helga



Joachim Kalkhof, 20.01.2008 um 17:40 Uhr

Dieses Bild kannte ich noch gar nicht von Dir. Hammermäßige Umsetzung der Rentnersituation!
LG Joachim



Froillein Gitte, 23.06.2011 um 11:26 Uhr

:-))))))))))))))))
Sehr gut
lg



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