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Kleidung, Haartracht und Schmuck spielen eine große Rolle im Leben der "Himba". Neugeborene bekommen schon Perlenketten umgehängt, ältere Kinder auch Armreifen aus Muscheln und getriebenem Kupfer.
Aufnahmedaten der EOS 10D mit Sigma 24-70, Polfilter:
1/30, f. 9.0, 70 mm, ext. Blitz, Belichtung: -1/3
Tonwertkorrektur, USM, Rahmen
Mehr zu den Himbas - dem halbnomadischen Hirtenvolk von Viehzüchtern, Jägern und Sammlern:
Im äußersten Nordwesten Namibias, dem Kaokoveld, leben noch ca. 6.000 Himba (Ova-Herero), die mit ihren Ziegen, Schafen und Rindern von einem Wasserloch zum nächsten ziehen, wodurch Überweidung (wie z. B. im Richtersveld oder in Botswana) vermieden wird.
Sie sind eng mit den Herero verwandt und sprechen nahezu dieselbe Sprache. Dennoch kann man beide Bevölkerungsgruppen auf Anhieb auseinanderhalten, sei es durch die unterschiedliche Bauweise ihrer Hütten (Himbahütten rund, die der Hereros eckig) oder durch ihre Trachten, die bei den Himbas aus ledernen Tierhäuten und Fellen (meist von Ziegen, da Kühe fast ausschließlich für die Milch gehalten werden) in der Körperfarbe besteht (bei den Hererofrauen aus zwölf Meter bunten Stoff; nicht selten mit den berühmten Kopftüchern).
Frauen nehmen sich viel Zeit für die Körperpflege und reiben sich mit ranzigem Butterfett und Ockerfarbe am ganzen Körper ein, nur um ihrem Schönheitsideal zu entsprechen. Dass dadurch die Haut nicht austrocknet und vor der Sonne geschützt ist, sind nur Nebeneffekte. Eine ähnliche Creme verwenden sie als wohlriechendes Parfum.
Abgeschottet von der Außenwelt leben sie schon lange nicht mehr und werden durch den zunehmenden Tourismus stark in ihrer Lebensweise beeinträchtigt. Tabak, Alkohol und Süßigkeiten lassen sie immer mehr verkommen und zu Bettlern werden.
Auf der "Panoramaroute" zwischen Opuwo und Orupembe trifft man die vielleicht noch ursprünglichsten Himbas in ihren kleinen Ansammlungen von Rundhütten, in die man nur mit nützlichen Geschenken - wie Maismehl, Zucker, Öl oder Brennholz für das stets brennende heilige Feuer - eingelassen wird.
Weitere Fotos, Kamera- und Bearbeitungs-Infos sowie Reiseberichte findet Ihr unter: http://www.oribi.de (Home, Ländersuche)
Das Bild ist absolut perfekt. Und vielen Dank auch für die ausführliche Beschreibung. Das ist wohl ein Bewerbungsbild für den nächsten Namibia-Reisefüher. Neben fotografischen hast Du auch schriftstellerisches Talent!
Super!
VG, Martin
der neid dass du bei denen warst ist schon gross bei mir, denn das fehlt mir noch
nun zum bild die grossen schuhe geben dem ganzen einen hervorragenden blickfang, bildaufteilung ist gut farben kommen sauber
@ Martin und @ alle anderen:
Ich habe mich nun entschlossen, ab und zu mal ein paar ausführlichere Infos zum Inhalt der Bilder abzugeben, denn viele nutzen die FC auch dazu mehr über die Welt zu erfahren und alles was ich darüber weiß oder in Kürze recherchieren konnte, werde ich nun noch mit bekannt geben.
Da es manchen aber nur um die Fotos geht und nicht so viel lesen wollen, werde ich die Infos zum eigentlichen Foto aber eher etwas kürzer halten und die weitergehenden Infos hinten anhängen.
Klasse Foto von Dir! Und dazu der aufklärende Text, wirklich Super! Habe gerade mit pro gestimmt!
PS: die Himba stehen in diesem Jahr auch auf unserer Besuchsliste.
viele Grüße Kaito
Die Schuhe geben dem Bild eine besondere Wirkung, klasse Bildaufteilung und schöne Farben.
Viel Glück im Voting - gehe schnell mal mein pro abgeben. :-)
LG, Andrea
Der Junge schaut aber sehr traurig. Wie wird seine Zukunft aussehen? Das ist die Eckpunktfrage für viele Kinder in dem heutigen Afrika.
Bild gefällt mir super im Aufbau, in den Farben und auch die Schärfe ist beeindruckend.
Drücke beide Daumen, dass es in die Galerie kommt.
MfG Horst
Eine Information zu einem Bild ist unerlässlich,besonders bei den Bildern wie Du sie zeigst sind sie für mich höchst Interessant.Wie ausführlich diese Informationen sind entscheidet der Autor,in diesem Fall find ich sie angemessen.
Ein sehr ausdruckstarkes Bild mit fantastischen Farben,guter Schärfe u. perfektem Bildaufbau.
Da will ich mal schnell in's VC.
LG Hubert
bei der Aufnahme komme ich ins grübeln...der Gesichtsaudruck des kleine berührt mich stark...
Diese Aufnahme muss man wirken lassen...ohne Worte....das ist ein Foto mit starker Aussagekraft....mein pro ist der Aufnahme sicher...
lg edeltraud
Voting Center, 22.08.2004 um 10:56 Uhr
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 154 Pro- und 133 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Enrico Sturm :-)
Tolles Bild, leider zu spät gesehen. Ich war 1992 in Namibia und habe einige Tage in einem Camp am
Kunene Fluß verbracht. Ich hatte Glück und nicht weit hatte eine Gruppe Himbas "ihr Camp aufgeschlagen"
Wir haben dann einige Schmuckstücke und ein
Schlafholt gegen Salz und solche Dinge eingetauscht.
Es war ein unvergeßliches Erlebnis. Zum Glück waren
dort noch keine Flaschen oder sonstige Negativen Dinge der Zivilisation herum. Ich habe einige tolle
Bilder machen können, aber ich habe keinen Scanner.
Die Himbas haben wir bei unserem letzten Namibia-Urlaub 2002 auch besucht, ein so schönes Foto ist mir leider nicht gelungen. Dafür hatten wir andere Erinnerungen in unserem Allrad,. da wir eine kleine Familie mit nach Epupa genommen hatten.
Das Ergebnis auf den Rücksitzen kannst Du Dir vorstellen........ Egal, war ein tolles Erlebnis.
Gruß Gabi
wow
ein wirklich ausgezeichnetes Foto!!!
da wird der kleine Mann aber noch lange warten müssen^^^!
deine Foto ist im gegensatz dazu ein Volltreffert!!!!!!!
in jeder Hinisicht perfekt!
auch die Info ist interessant!
also eine runde Sache!!^^
LG:NIC
Martin Göhlert, 22.08.2004 um 10:56 Uhr
Bei dem Bild stimmt einfach alles!M. E. muss es in die Galerie.
Martin