Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Favoriten speichern?Mehr Freunde speichern?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Sie wirken definitv präventiv, man hat aber bisher
nicht erforschen können, warum, nur dass es gut ist,
den Hafer dabei durch Köcheln aufzuschließen.
(Was man schon seit 7 000 Jahren, seit der Jungsteinzeit
als Erfahrungswert weiß.)
Was liegt da näher, als vegane Standard-Gerichte durch Hafer
zu ergänzen - was wir hier grad tun ...
Wem das Folgende hier zu kompliziert oder zu redundant
(weil meditativ) formuliert ist, der mache sich davon eine
Zubereitungs - T A B E L L E
---------------------------------------------
HAFER AN WIRSING UND AN ZIEGEN-CAMEMBERT
---------------------------------------------
Zwiebeln würfeln
(1 Viertel der Zwiebelwürfel roh aufbewahren)
3 Viertel der Zwiebelwürfel in Öl andünsten
Wirsing, Möhren, Porree klein schneiden und dann
zu den Zwiebeln dazu - alles nur glasig dünsten
wenn Hafer im kleinen Topf 15 Minuten geköchelt hat,
ihn nach Belieben bemessen unter das Gemüse rühren
bitte darauf achten, dass zwar möglichst wenig verdünnte Brühe
im großen Topf ist, aber doch genug, dass man es ruhigen
Gewissens köcheln lassen kann, ohne dass es ansetzt, lieber
etwas zu viel Wasser:
10 Minuten köcheln lassen/hin und wieder umwälzen/abdampfen lassen
dieses Wirsinggemüse wäre dann mit dem Schaumlöffel auf
Teller zu bringen, die meisten Menschen mögen es dann
lieber, wenn kaum noch Brühe mit auf die Teller kommt,
Brühe kann im großen Topf bleiben
den restlichen Haferbrei
nur noch lauwarm (ansonsten in eine vorgekühlte Schüssel tun)
vermischen mit
- klein geschnittenem Ziegen-Camembert
- klein geschnittenem Apfel
- den restlichen rohen Zwiebel-Würfeln
- krustenlosem zerbröseltem Schwarzbrot/Pumpernickel
mit Gabel zu (stückeligem) al-Dente-Brei zerdrücken
(Barbaren nehmen den Pürier-Zauber-Stab, auf dass
es wie "Labskaus für Arme" werde)
diesen groben Tartar dann auf den Tellern neben dem
Wirsinggemüse platzieren
------------------als Getränk passt (ernsthaft) fast nur grüner Tee
------------------dazu... oder Dinkel-Bier... oder Prosecco ...
------------------in kleinen Schlucken
am Folgetag kann man aus mit dem Rest des Tartars käseüberbacken
einen kleinen Auflauf machen und den zum Rest des wieder aufgewärmten
Wirsing-Gemüses essen
lieber Werner, das werd ich mir morgen mal in RUHE ansehen...-:)))) ab und zu " Köchl " ich auch recht gerne, was ich so ohne Brille sehe scheint mir doch ein hochaufwendiges Essen zu sein, sicher für Politikerbanketts geeignet. Morgen kann ich dazu mehr sagen.
Toll - das habe ich mir grade kopiert! :))
Das Foto ist echt wie man sich einen Männerhaushalt vorstellt! :)) Goldig das Foto dazu!
Ein nettes Still- leben, das Bände spricht!
Lieber Werner, wie gut, dass es mittlerweile die Arbeitsteilung gibt. Ich befasse mich mit Derivation, mein Schlachter kümmert sich um das Mittagsgericht nebst Nachtisch ;-).
Anbei etwas aus der Speisekarte der Wikinger:
"Manchmal finden die Archäologen die Überreste von Getreide oder Brot, welche die Zeit seit der Wikingerära überdauert haben.
Gerste war das meistangebaute Getreide in Schweden und Dänemark. Zwischen 1000 und 1200 n.Chr. begann der Anbau von Roggen in Finnland, Ostschweden und Teilen Dänemarks. Allerdings konnte sich der Anbau von Roggen im Früh- und Hochmittelalter nirgends so recht durchsetzen. In Norwegen wurden Hafer und Gerste verstärkt angebaut. Auch in Island wurden diese beiden Getreidesorten bis etwa 1150 n.Chr. angepflanzt.
Auch Weizen wurde in Jorvik, Birka, Oseberg und Dublin gefunden. Aus Italien importierte man Reis. Zeitweise wurde auch Hirse und Buchweizen konsumiert. Ein Großteil der Gerste wurde verwendet, um Bier zu brauen. Der Rest wurde zu Brot und anderen Nahrungsmitteln verarbeitet. Haferbrei und Haferschleim aus gemahlenen oder ganzen Körnern war das tägliche Hauptnahrungsmittel für die wikingischen Bauern und ihre Familien.
Funde in Birka lassen vermuten, dass die meisten Brote aus einer Mischung von Gerste und Weizen gebacken wurden, obwohl das Brot auch andere Bestandteile enthalten konnte. (Dinkel, Hafer, Leinsamen oder ausgekeimte Erbsen) Roggen wurde ebenfalls zum Brotbacken verwendet.
Getreide muss gemahlen werden, bevor man es zu Brei oder Brot verarbeiten kann. Die Handmühle, die man im Skandinavien der Wikingerzeit verwendete, bestand aus einem flachen Stein, auf dem ein anderer Stein lag. Der obere der beiden Steine wurde durch einen seitlich angebrachten Griff gedreht und war in der Mitte mit einem Loch versehen, durch das das ungemahlene Getreide eingefüllt wurde. Eine solche Mühle zu drehen war schwere Arbeit, die gewöhnlich von Thrallen und Sklaven verrichtet wurde.
Getreidebrei
Breie und Muse bildeten einen wesentlichen Bestandteil des mittelalterlichen Speisezettels - und die Normannen bildeten da keine Ausnahme.
Im Nordeuropa des frühen Mittelalters baute man vor allem Roggen, Gerste und Hafer an, aber nur selten Weizen, der ein milderes Klima benötigt. Alle diese Getreide - vor allem aber der Hafer - wurden geschrotet und mit Salzwasser zu einer Art Porrige verkocht.
Daneben fand Buchweizen (ein Knöterichgewächs) als „Grützengrundstoff" seinen Eingang in die nordgermanische Küche. In einigen Gegenden Norwegens und Schwedens bildete die berüchtigte „Havregröt" noch bis weit in des 20. Jahrhundert das Volksnahrungsmittel schlechthin - der „tägliche Brei" der Wikinger wird kaum schmackhafter gewesen sein.
Der reizlose Brei wurde gelegentlich dadurch verbessert, dass das Getreide vor dem Mahlen geröstet und zuweilen mit Raps- und Leindotter gemischt wurde. Bei festlichen Gelegenheiten und in wohlhabenden Haushalten verbesserten Butter, Sahne oder Dickmilch den Brei, und zuweilen gab es sogar Ansätze, den Getreidebrei mit Nüssen, Kräutern und Trockenfrüchten zu einer Art Müsli aufzuwerten. In schlechten Zeiten griff man aber auch auf wenig schmackhafte „Streckmittel" wie Knöterich, Spörgel, Gänsefuß, Ackerveilchen und ähnlichen, heutigen Landwirten nur noch als Unkräuter bekannte Wildpflanzen zurück.
Brot
Brot wurde aus Roggen- oder Gerstenmehl gebacken, denn Weizenmehl war derart kostbar, dass es nur den „Hochedlen", den Jarls und Königen, vorbehalten blieb. Aus dem Mehl knetete man flache Fladen, die in langstieligen Pfannen gebacken wurden - Sauerteig war zwar bekannt, wurde aber nur selten verwendet und Hefe hatte für die „schweren" Mehle nicht genügend Treibkraft. (Es gibt Autoren, die meinen, die Nordgermanen hätten die Hefe nicht gekannt. Allerdings hätte man ohne Hefeansatz Bier und Met nur im "Zufallprinzip" brauen können - verläst man sich auf angeflogene "Wildhefen" entsteht in mindestens 9 von 10 Fällen bei der Gärung kein Bier, sondern ein säuerlicher Sud oder schlicht verschimmelte Gerste.)
Das Brot, das in etwa dem in Nordwegen und Island noch heute bekannten „Fladbröd" entspricht, aß man am besten noch ofenwarm, denn später wurde der Brotfladen steinhart. In mancher Hinsicht war dieses Fladbröd ein Vorläufer des Knäckebrots - das Hartbrot war gut haltbar und eignete sich somit hervorragend als Vorrat für den Winter oder als Schiffsproviant. Relativ oft wurde diesem Brot gemahlene Kiefernborke beigemischt, die jedoch nicht nur ein Streckmittel war, sondern dem Körper auch lebensnotwendige Vitamine zuführte. Der gefürchtete Skorbut, die Geisel der „christlichen Seefahrt", war auch dank dieses Zusatzes im „alten Norden" unbekannt.
Gebissschäden waren dafür um so häufiger - die Zähne vieler Wikingerschädel waren auch bei relativ jungen Menschen in ruinösem Zustand, und das obwohl der kariesfördernde raffinierte Zucker noch unbekannt war. Der Grund dafür waren die zahlreichen Gesteinspartikel der steinernen Handmühlen, in denen das Mehl gemahlen wurde. Die weichen Breie setzten sich in dem durch die Steinchen beschädigten Zahnschmelz fest und die Karies fand reiche Beute …"
die ausführlichen Ausführungen von Eckhard treffen natürlich den Kern der Wahrheit. Und zu Eckhards Ableitung bezüglich Werners Ausführungen kann ich auch aus meiner vergänglichen Geschichte erzählen:
1944 gebohren, bestand die Hauptnahrung in meinen ersten fühlbaren Lebensjahren aus Haferschleim. Gelegentlich, aber sehr selten, etwas gesüßt.
Als Belohnung für die diese Tortour winkten manchmal die sogenannten "Zuckerhämmeln".
In einen Topf Malzkaffee, damals Muckefuck genant, wurden Brotreste getitscht (sächsisch) und das Ganze mit drei bei vier Teelöffeln Zucker aufgefüllt. Genuss pur, Karies war ein Fremdwort.
Und nun, nach ca. 60 Jahren, hat mein Zahnarzt das letzte Wort.
Na toll,die meisten Produkte sind nicht im Haus und gefrühstückt hab ich auch noch nicht.
Aber im Bild,sehe ich leckere Nüsse und Äpfel ....... :o)
LG,Ellen
grins, ähnlich, aber nicht so schrecklich aufgeräumt schauts aus, wenn ich die Tresen der Küche aufräume um zu putzen.
Ein so altes Kinderfoto hab ich nicht mehr hängen, aber auch allerlei fremdes gepanschtes gewürztes.
Wo es die Cashewcreme zu kaufen gibt und woraus sie genau besteht wäre interessant.
Die Äpfel machen das ganze ob ihrer Farbe lecker
aber - überflüssig ist der Stecker
und die Mikrowelle im Haus, das ist für grüne Läden voller Graus.
Zu deiner eigentümlichen Rezeptur
täte ich gerne Essen:Zwiebel, Porry, Ziegen-Camembert - (wo gibts den? ) und das ganze als Auflauf.
Hafer ist gut bei Zucker - der wird nicht über die Bauchspeicheldrüse verarbeitet sondern irgendwie anders- ist von daher bei Diabetes nicht so belastend.
Der Kohl allerdings, der haut dann wieder rein mit seinen Kohlehydrathen - aber bei Gemüse ist das bei Diabetes wohl auch nicht so schlimm, wie z.B. Mehl und Teigwaren.
Denn meine Gemüsemischung mit dem Käse könnte man ja auch bestens als Pfannekuchen abbacken...
Bei mir gibts heute Grünkohl, und da hab ich mächtig KOhldampf drauf.
den käse und das gemüse könnte man auch kleinhexeln und in wirsing einrollen und schmoren -wie roulade -
der hafer dann als kartoffelersatz in kleinen bällchen mit ei gebunden
Hier sind Spezialisten am Werk, in den Am's über mir erahne ich Zusammenhänge, die mir armem Wicht zu schweigen gebieten, bin aber zu tiefst beeindruckt und weiß mal wieder, dass ich nichts weiß (danke lieber Sokrates),
lG Ulrich
Hi Werner ..
Die Frage währe gewesen ..wo bekommt man Ziegencammenbert...
Wir haben dann aber Feta reingemischt .schmeckte auch sehr gut ..Was allerdings durch die Gedärme ging....
Insgesamt eine Ansammlung von gesunden Lebensmitteln ..würde ich sagen..
Macht einen guten Eindruck..
Kann man statt Ziegen Camembert "Samba dark" nehmen,weil ich keine Ziegenprodukte mag...Wirsing habe ich auch nicht,geht auch ganz normaler Kohl?
Hafer nur als Flocken mit milch von der Kuh sind mir am liebsten-ich glaub mich sticht der Hafer;-)
Lieben Gruß,Siegrun
interessant, sehr interessant,
augenreib vom Lesen am viel zu kleinen Labtopmonitor ..
Rezept kopiert zwecks Ausprobieren;
Küchentisch sieht aber ziemlich aufgeräumt aus (!);
stelle gemeinsamkeiten fest:
Notizzettel, Schale mit Nüssen, Äpfel,
Buch .. (bei mir z.Zt. Sachbuch u. Historisches;
eines mit Katalanischen Rezepten (Mitbringsel v. meiner Reise im Frühjahr) vor 2 Std. als Geschenk verpackt ),
statt Marmeladen ect. (räume ich nach d. Frühstück wieder weg) bei mir Datteln, Feigen und Salmiak-Pastillen (die originalen von Konsul !),
und statt Mikrowelle
sitze ich da momentan mit diesem Laptöppchen ..
Frage. hilft das Rezept auch bei aktueller Lungenentzündung ?
Ach ja, muss meine Hammerkapsel von Antibiotika wieder einnehmen !
Statt Weinflasche bei mir also seit 1 Woche nur
Mineralwasser ...
Wünsche Dir ein angenehmes Nächtle
u. grüsse Dich,
Michael
Reich mir mal einen Apfel und
ein paar Nüsse, dann bring' ich
auch nichts durcheinander :-)))
************************************
Lieber Gruss und einen gemüt-
lichen 4. Advent, Hille!
Ja, dass ist mal interessant, ich werde mir auch Dein Rezept notieren und einmal nachkochen.
Ansonsten finde ich Dein Bild sehr interessant, sehr gut dargestellt.
LG Petra
Irgendwo habe ich einmal folgenden Satz gelesen "Ein Foto ist nur dann gut, wenn es den Blick länger als 5 Sekunden fesselt". Nun, ich blicke nun fast fünf Minuten auf Deine Aufnahme ... es gibt so vieles zu "entdecken" ... dieses Foto macht einfach Laune. Davon einmal abgesehen, hat es mir auch eine große Freude bereitet, die ganzen Anmerkungen zu lesen :-)
LG andrea
Siebentausend Jahre köcheln...
Ok.
Ich schalt jetzt mal den E-Herd auf Sparflamme und setze Hafergrütze auf....so und inzwischen leite ich meine Stromrechnung per Internet um...auf einen gewissen Werner W. aus HH...
Während ich also siebentausend Jahre warte könnte ich natürlich VERHUNGERN oder erfrieren...aber vermutlich gehen inzwischen alle Lichter aus, weil der Mensch fertig ist, mit diesem Planeten...
Aber Fenchelauflauf, das wär mal was.
Gesundheit und Liebesfähigkeit... das tut dem Planeten garnicht gut ;-)
Gruß
Peter
Bloß gut, dass du nicht siehst, was ich heute ungesundes esse, lieber Werner. Aber mit haferflocken bin ich groß geworden, meinen Brei wollte ich jeden Morgen. Ich wusste intuitiv als 6-jähriger was gesund ist und schmeckt. Heute als Müsli zum Kefir.
herzl. Gruß Gert
An den Zutaten und Notizen sehe ich, dass noch weitere feine Gerichte auf dich warten. Bemerkenswert finde ich jedoch, dass Männer alles in Reichweite aufbewahren :-)
Winterliches Zweiradidyll für dich!
LG Inge
Hmmm, bevor ich jetzt 3 Semester Haferbrei studiere, mache ich mir ein leckeres Stück Roastbeef, schau' mir den Film "Haferbrei macht sexy" mit Marty Feldman an und trinke nach Deiner Empfehlung ein Gläschen Prosecco dazu. Virtueller Haferbrei ist auch unglaublich gesund, ... grins.
VG Dietmar
Lieber Werner ,
dein Rezept habe ich mir kopiert und ausgedruckt. Werde es versuchen.
Ich wünsche dir frohe Weihnachten in Geborgenheit mit guten Freunden, als Allerwichtigstes, eine stabile Gesundheit.
Herzliche Grüße Petra
Liebe Evelyn,
Männer nehmen den Arm und entsorgen derartige Deckel (außer bei Käseglocken) immer ziemlich sofort, da sie so sehr nerven und sowieso immer verschwunden sind -
und:
Butter muss atmen können !!!
MhG Werner
PS: ALLES GUTE FÜR 2011 !!!!!!!!!!!!!!!
(der Butter-Mond):
...aber bitte das Ganze bloß nicht in der Mikrowelle zubereiten, schmeckt dann bestimmt nur scheußlich..::))
Mit dem Hafer ist das ja ganz gut gemeint, aber leider ist er nicht "glutenfrei" und daher bei Zöliakie leider nicht geeignet!
Trotzdem: Guten Appetit !
L.G.Brigitte
wie malerisch die Äpfel da liegen - darf ich mir einen mopsen? ...
ja, und das mit dem Hafer - ich glaube, nicht umsonst weißt ja auch ein Sprichwort auf die "geballte Kraft" des Hafers hin: "Dich sticht wohl der Hafer" - oder so ähnlich lautet es wohl? -
LG Brigitte
PS. das Rezept werde ich mal ausprobieren - darum Favo, damit es mir nicht verloren geht - *smile