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(Canon EOS 350 D)
aufgenommen im Burgenland.
Hier das Rezept, da mich einige darum gebeten haben:
Nocino (Ratafia)
ZUTATEN
300 g grüne Walnüsse, 1 l Grappa, Macis, Nelke, Zimt, Vanille, Muskat, Zucker
ZUBEREITUNG
Der Ursprung dieses Likörs liegt einige Jahrhunderte zurück in Sassuolo bei Modena.
Das folgende Rezept stammt von Fra Roberto aus dem Kapuzinerkloster Santa Maria in Bigorio, oberhalb Lugano.
Sankt Johanni, der 24. Juni, ist ein Tag im Kalender, den keiner übersehen darf, der sich der Produktion des Nußschnapses, des bekannten Ratafia oder Nocino verschrieben hat. Es ist genau der Tag, an dem die Nüsse von den Bäumen gepflückt werden müssen, so ist der Brauch.
Grüne, noch weiche Nüsse bilden eine wesentliche Zutat für den Digestif, der dann zwei Monate später fertig sein wird. Die Nüsse müssen so weich sein, daß sie sich mit einer Nadel durchstoßen lassen.
Die ungeschälten Baumnüsse werden geviertelt und in Grappa aufgeweicht, so etwa 300 g Baumnüsse pro Liter Grappa.
Der Gärprozess dauert 40 Tage und vollzieht sich am besten an einem warmen, sonnigen Ort; denn Wärme begünstigt die Fermentation.
Nach 40 Tagen werden die Nüsse herausgenommen; man presst ihnen einen grünlichen bitteren Saft ab, dem man Aromastoffe zugibt: im allgemeinen Macis, Nelke, Zimt, Vanille und Muskat, je nach dem persönlichen Geschmack.
Schließlich noch Zucker - etwa 240 g pro Liter. Mit dem Zucker keinesfalls übertreiben. Man läßt das Gebräu noch 20 Tage ziehen.
Nach insgesamt zwei Monaten filtert man den Nussschnaps und füllt ihn in Flaschen.
Der Schnaps hat jetzt die Farbe dunklen, kräftigen Kaffees und ein warmes, würziges Bouquet.
Hallo Charlotte,
mit grünen Nüssen?
Sehr schön grün sind Deine Walnüsse ja noch.
Ich mag sie am Liebsten, wenn sie zwar reif sind,
aber frisch vom Baum kommen. Dann haben sie diesen
leicht bitteren Geschmack.
Gruss Dieter
Charlotte wenn diese Walnussschnaps so lecker ist wie in Tirol (dort habe ich die voriges Jahr mal am eine Bauernhoff gekostet)dann bitte ich dich etwas in der flaschen zulassen für mich (lach).
Sehr feines und schönes bild, feine Farben und schärfe.
Gefällt mir sehr gut.
LG Ad + Hannl.
Also Charlotte: Das Beste ist, Du machst einen Versandhandel auf, dann können wir alle bei Dir bestellen.
Übrigens-ich kenne diesen Schnaps auch nicht!
Gruß
Wilhelm
Hi Charlotte,
ein sehr schönes Foto. Kann mir echt nicht vorstellen, dass man mit diesen unreifen Wallnüssen einen Schnaps ansetzen kann. Diese Schale ist unheimlich bitter und hinterlässt gelblich braune Flecken an den Fingern, die man nicht mehr abwaschen kann. :-)
LG
Dieter
Oh toll, dann melde ich mich jetzt schon an und ich komme zur Krampuszeit kosten, denn davor darf er nicht verköstigt werden....;-))
Tolles Bild
LG Burgi
Toll, die Linde wird bestimmt eine Rezeptkarte dazu erstellen, wenn wir sie schön bitten.
Sehr schöne Aufnahme.
Weißt Du auch ein Rezept über Feigenschnaps?
VG Christine
Ein prima Makro von den werdenden Walnuessen. Das Gruen kommt besonders schoen frisch und saftig rueber. Aber von Nusschnapps habe ich auch noch nicht gehoert. Aber mein Motto ist immer: wenigstens einmal probieren!
VlG,
Barbara
Ja, wenn keine Eichhörnchen in der Nähe sind, dann kann man sogar ein paar ernten. Wir haben einen Baum am Waldrand. Da bleibt nichts für uns übrig.
lg. Luzia
walnussschnaps, das habe ich auch noch nicht gehört.
vielleicht sollte ich das rezept ausprobieren, in nachbarsgarten befindet sich ein großer walnussbaum. :-)
dir und siegfried einen wunderschönen tag wünscht trautel
Danke für diesen Tipp samt dem Nussfoto.
Unser Walnussbaum hat inzwischen eine beachtliche Größe erreicht - 15 m hoch und ebenso breit - die letzte Ernte (allerdings von reifen Nüssen) waren 350 kg. Das gäbe eine Menge Nussschnaps.