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Diese Wanderheuschrecken findet man das ganze Jahr über im Mittelmeerraum, denn Sie sind recht langlebig und überwintern dort auch. Sie sind exzellente Flieger, ziemlich misstrauisch und können sehr gut sehen. Oft kann man sich nur auf ca. 10 m nähern, dann sind sie weg. Es lohnt sich aber immer ein Versuch, denn ab und zu ist ein sehr geduldiges Exempler dabei, wie z.B. dieses hier. Die Sonnenblende des Makros ist nur noch ein paar cm vom Tier entfernt. Einen oft bewährten Trick habe ich mir dabei von den Gottesanbeterinnen abgeschaut: Bei der Annäherung immer nach vorn und hinten wippen. Sieht zwar komisch aus, funktioniert aber hervorragend, weil Insekten diese unregelmäßige Bewegung dann als natürliche Umgebungsdynamik einordnen. Einfach mal ausprobieren...
Man beachte auch die 3 amthystfarbenen Ocellen: 2 oberhalb der Fühler, 1 direkt auf der Stirn.
100 mm Makro, Vollformat, Softbox von vorne oben, zusätzlicher Seitenblitz, Freihand
Das sieht ja klasse aus, hab noch nie so deutlich die Augen einer Schrecke gesehen. Die Beschreibung gefällt mir auch,... das mit dem Wippen versuche ich
mal, wie das aussieht ist ja eigentlich egal, denn wenn man Makros macht, sieht man doch sowieso komisch aus :-)))))
LG Heike