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Grützke,
wie ich Dich um solche Bilder beneide
doch ich war zu jung
aber die ersten Berichte in den 70ern bekam ich schon mit, sein Malstil, sein Rebellieren
fein
Albern, oder humorig, sind leider immer weniger Leute, ich mag die Kläuse und Johannen, die die Ernsthaftigkeit etwas auflockern...
Wie alt ist das Bild?
hallo klaus tolles fotoportrait ! schöner junger stecker macht ein loch in das ohr ! das ist ein klasse detail ! der maler hat gute augen ! lg aus der vogelperspektive
Und wenn mich der freundliche Herr Baum schon namentlich unter diesem ausgezeichneten Portrait erwähnt, möchte ich gerne auf das derzeit künstlerisch ambitionierteste Projekt in der FC hinweisen: http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/809944
Man könnte nun gewiss einen gelehrigen und heftigen Disput über die quantitative Vergleichbarkeit des Maßes an Albernsein bei verschiedenen Personen vom Zaun brechen, und dies wäre wohl auch durchaus passend, weil äußerst albern - gleichwohl, ich komme nicht umhin mich vorher dem Lob anzuschließen über den ernsthaften Aspekt der Qualität des Bildes, in der Tat muß man dem Herrn (den ich ansonsten leider nicht kannte) wohl ein feines Händchen für's Grobe zutrauen.
oh... hast du vielleicht noch einen Bruder, den ich gemeint haben könnte?
"Die Albernheit ist ein Protest gegen die festgefügte und stumpfsinnige Ordnung der Welt, ein Aufstand der menschlichen Seele gegen das Gefängnis, das sie sich selbst gebaut hat."
Peter Bamm
Und den Verkündern des Endes der Ironie, das vor ein paar Jahren ausgerufen wurde, hätte man gerne mit folgendem Zitat aus der letzten größeren Arbeit Adornos geantwortet: "… je vernünftiger das Werk seiner Form nach, desto alberner nach dem Maß der Vernunft in der Realität. Seine Albernheit ist jedoch auch ein Stück Gericht über jene Rationalität; darüber, daß sie in der gesellschaftlichen Praxis sich zum Selbstzweck geworden, ins Irrationale und Irre umschlägt, in die Mittel für Zwecke. Das Alberne an der Kunst […] und die Torheit der verabsolutierten Rationalität verklagen sich gegenseitig; übrigens hat Glück, der Sexus, aus dem Reich der selbsterhaltenden Praxis gesehen, ebenfalls jenes Alberne, auf das, wer von ihm nicht getrieben wird, so hämisch hindeuten kann." ("Ästhetische Theorie", Seite 181)
@karl: grützke schielt nicht wegen der brennweite, sondern ist in der lage, seine augen zu verkaspern. mir fällt kein besseres wort ein.
vielleicht hat er ja auch unterschiedliche glasstärken...
Gestern lande ich bei deinen Bildern, sehe auch unter anderem dieses gelungene Portrait. Etwas später, bei der Recherche für einen Job im Museum, blättere ich mich durch "Kunst des 20. Jahrhunderts" (Taschen Verlag) und da sehe ich ihn schon wieder und bin schwer beeindruckt!!