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My aunts funeral // no 5 As the mood picks up // bei Bremen von Carsten Ke.

My aunts funeral // no 5 As the mood picks up // bei Bremen


Von 

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26.02.2006 um 15:49 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Meine Tante ist letztes Jahr gestorben. Es werden sechs Fotos vom Tag der Beerdigung gezeigt werden. In den letzten Jahren ist die Fotografie für mich auch stark zum selbstreflektorischen Mittel geworden und dies ist ein Einblick in meine Art der 'subjektiven Fotografie.

Dies ist eines der erstaunlichen Entwicklungen auf einer Beerdigung. Tränen, Trauer und dann oftmals ein Zusammensein, das in einer gewissen Fröhlichkeit endet. Eine gemeinsame Vergangenheit ist ein so starker vereinigender Faktor, den ich jetzt erst im Laufe der Jahre in seiner Tiefe begreife.

HP5, HC110, Abzug auf Oriental Seagull/New Seagull VC FB



Anmerkungen:

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Maike Venzl, 26.02.2006 um 15:59 Uhr

Mag das irgendwie sehr.
Auch, wenn ich "Leichenschmaus" immer so befremdlich finde... ich fühle mich unwohl, wenn ich an einem teilnehme.



Herrgismo II, 26.02.2006 um 16:18 Uhr

also ich finde die ganze serie sehr gelungen. sehr subjektiv, wie du schon schreibst. man kann, imho, das geschehen mit deinen augen sehen. ich mag die art dieser fotografie! :-)


Carsten Ke., 26.02.2006 um 16:19 Uhr

@ Maike, das hängt ja immer sehr von der Einstellung von uns über den Tod zusammen. Es geht mir nicht ums Hobbyphilosophieren. In der Trauer durchläuft man immer wieder Zyklen von tiefer Niedergeschlagenheit und kurzen Momenten der Lichtblicke. Beides gehört zusammen. Ohnehin finde ich es einen schönen Anlass auch zum lassen in Erinnerung der Toten.
Ta!

cake



Irma Haselberger, 26.02.2006 um 16:56 Uhr

Deine Beziehung zu zur Familie, finde ich beneidenswert,
das ist aber bestimmt nicht ohne Grund, Sie hat das verdient.
Die Leute auf dem Foto, sind mir sehr sympatisch.
lg




Andreas Ra, 26.02.2006 um 18:56 Uhr

Und das ist gut so. Denn das hilft die Trauer zu überwinden. Menschen, die mittrauern und die zeigen, dass sie da sind. Es wäre nur schade, wenn die Menschen ausschließlich über solche Situationen zueinander fänden.

Dieses Foto zeigt wunderbar, wie gelöst diese gemeinsam begangene Festlichkeit die Menschen Deiner Familie gemacht hat. Ein Foto, das Erinnerungen weckt und mich anspricht.

Andreas



Deryk Gardener, 26.02.2006 um 19:38 Uhr



gefällt mir!



Nati Otto, 26.02.2006 um 19:47 Uhr

das ist hervorragend , einfach nur schön... ich weiss sonst nicht was ich schreiben solll.......

LG Nati



Avaluna, 26.02.2006 um 20:27 Uhr

hm ja, da geht es mir wie nati.... ich guck schon die ganze zeit immer mal wieder, aber es fällt mir schwer etwas dazu zu sagen... weil ich mich einerseits nicht in diese persönliche atmosphäre drängen will (käme mir jedenfalls so vor, auch wenn das nicht der fall ist), ich aber andererseits das gefühl hätte, bei einem allgemeinen statement in allgemeines blabla abzudriften.... ich krieg da die kurve nicht so heute... ich guck einfach noch ein bißchen, ok? :-)

ach, und fotografisch natürlich ganz mein ding. das steht außer frage... ;-)



Carsten Ke., 26.02.2006 um 20:34 Uhr

@ Danke Euch. Das in der Mitte ist übrigens meine Mutter. Mein Onkel verschwindet sitzend hinten im unscharfen.
Ta!

cake



Nati Otto, 26.02.2006 um 20:42 Uhr

ich find deine Bilder alle so bewegend und voller Tiefgrund... genau das ist es was mir den Ausdruck bringt....
s/w unterstützt das nur noch mehr .... wobei ich s/w eh liebe.....



Nati Otto, 26.02.2006 um 21:03 Uhr

Hallo Sama Bee....

hast recht mit dem was du sagst ... es ist voller Emotion un dman mag fast nicht stören durch die Anmerkungen ... trotz allem schaut man es sich gerne als "stiller Betrachter" gerne länger an und denkt drüber nach ... super Bilder

Dank an Cake....



Lotte Kröger, 27.02.2006 um 7:40 Uhr

micdh würde mal interessieren, wie das mit der kamera war. ich stell die mir eigentlich für beide seiten eher hinderlich vor. oder gehört ihr schon so automatisch zusammen, dass die verwandt- und bekanntschaft es nicht evtl. störend findet?
meiner mutter ist es schon eigentlich nicht so recht, wenn ich sie fotografiere, wenn sie am grab zugange ist, bei der beerdigung(snachfeier) wäre es wohl gar nicht gegangen.
die vorderen verwandten sehen alle ziemlich nett aus.



Carsten Ke., 27.02.2006 um 13:23 Uhr

@ Lotte, so wie ich immer bei solchen Situationen vorgehe. Man wird zwangsläufig wahrgenommen. Dann bin ich halt beharlich. Manchmal rücken sich Leute sofort für ein Foto zu recht. Da ich soetwas nicht suche gebe ich entweder zu verstehen, dass ich kein gestelltes Foto möchte oder ich mach ein Alibifoto vorweg und beim beobachten über den Zeitraum vergessen die Leute die Kamera. Wenn man lange genug mit einer Kamera dort hockt und immer wieder mal durch den Sucher schaut so vergessen die Menschen die Kameraposiermiene aufzusetzen.
Das andere ist einfach. Bei so einem Anlass merkt man ganz besonders wer nicht fotografiert werden möchte und respektiert es. Meine Mutter will eigentlich nie fotografiert werden. Bei so einer größeren Gruppe ist es dann möglich.
Ta!

cake



Lotte Kröger, 1.03.2006 um 7:35 Uhr

danke für die erläuterung. irgendwie hab ich schon gedacht, dass es bei beerdigungsfeiern ein wenig anders sein könnte (also mehr abwehr).


Nati Otto, 1.03.2006 um 12:04 Uhr

ich denke auch das es wirklich sehr auf den Fotografen bei solch einer Sache ankommt und wie er das ganze händelt. Ich kenne Cake nicht persönlich , aber ich glaube das er eine Person ist die genau weiss wie man damit umgeht. Für uns als Betrachter die super Möglichkeit an den Impressionen und Eindrücken diese Tages in Stille teilzuhaben.....


Carsten Ke., 1.03.2006 um 12:48 Uhr

@ Lotte, Nati, eigentlich war diese Situation gar nicht so anders als andere. Ich selbst war ein wenig sensitiver und habe nur die Kamera benutzt, wenn es mir geboten erschien.
Man braucht vielleicht auch gar nicht besondere Eigenschaften für so eine Fotografie. Sicher sollte man sich fragen, wie man die nicht-gestellten Momente erwischt. Je offener man mit der Kamera hantiert desto besser. Ein wenig Beharlichkeit tut dann bei Menschen gut, die man kennt.
Mir geht es übrigens so, dass ich in GB oder Irland sehr viel leichter auf Fremde Menschen zugehe, als im beheimaten Deutschland. Der Fremdenstatus kann halt auch sehr positiv genutzt werden.
Dazu kommen vielleicht noch ein paar Tricks der Ablenkung aber die sind ohnehin individuell.
Wenn ich meine Mutter portraitieren will oder schlicht und einfach fotografieren, so stoße ich auf all die Probleme, die man sich vorstellen kann. Meine Mutter in einer 1 zu 1 Situation weich zu kochen ist nicht einfach.
Ta!

cake



Nati Otto, 1.03.2006 um 14:31 Uhr

; )


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