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...man glaubte sich in einer Feenwelt zu befinden... von Ernstfried Prade

...man glaubte sich in einer Feenwelt zu befinden...


Von 

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9.01.2005 um 14:24 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
...meinte Goethe zu seinem Phänomen der farbigen Schatten. Diese Naturerscheinung ist bis auf den heutigen Tag ungeklärt. Tausende Wissenschaftler, haben versucht dieses Phänomen wissenschaftlich zu erklären. Ohne Erfolg. Noch heute wird gestritten.

Wer Löst das Rätsel der farbigen Schatten?


Ich stelle Euch heute diese Frage. Oft habe ich sie fotografiert. Hier mit diesem Schneezaun besonders eindringlich.
Wenn Ihr bei Google: "Goethe Farbige Schatten" eingebt, findet Ihr alleine 2050 Seiten zu dem Rätsel der farbigen Schatten.

Hören wir Goethe, aus diesem Originaltext habe ich meinen Bildditel entnommen:

"Auf einer Harzreise im Winter (29. November bis 16. Dezember 1777) stieg ich gegen Abend vom Brocken herunter, die weiten Flächen auf- und abwärts waren beschneit, die Heide von Schnee bedeckt, alle zerstreut stehenden Bäume und vorrangenden Klippen, auch alle Baum- und Felsenmassen völlig bereift, die Sonne senkte sich eben gegen die Oderteiche hinunter.

Waren den Tag über, bei dem gelblichen Ton des schnees, schon leise violette Schatten bemerklich gewesen, so mußte man sie nun für hochblau ansprechen, als ein gesteigertes Gelb von den beleuchteten Teilen widerschien. Als aber die Sonne sich endlich ihrem Niedergang näherte und ihr durch die stärkeren Dünste höchst gemäßigter Strahl die ganze, mich umgebende Welt mit der schönsten Purpurfarbe überzog, da verwandelte sich die Schattenfarbe in ein Grün, das nach seiner Klarheit einem Meergrün,
nach seiner Schönheit einem Smaragdgrün verglichen werden konnte.

Die Erscheinung ward immer lebhafter, man glaubte sich in einer Feenwelt zu befinden, denn alles hatte sich in die zwei lebhaften und so schön übereinstimmenden Farben gekleidet, bis endlich mit dem Sonnenuntergang die Prachterscheinung sich in eine graue Dämmerung und nach und nach in eine mond- und sternhelle Nacht verlor".

Hier noch ein Link, wie man das Experiment zu den farbigen Schatten einfach zuhause machen kann.


http://www.inf.hs-anhalt.de/Medienlabor/Goethes_Farbenlehre/schat
ten.htm


Übrigens Gothes Farbenlehre ist für jeden Fotografen ein wahrer Fundus..., etwas anstrengend zu lesen, aber durchaus empfehlenswert.

herzlichst Euer Ernstfried

Anmerkungen:

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Thomas Epting, 9.01.2005 um 14:32 Uhr

Mich faszinieren die Strukturen in diesem Bild, der gelungene Aufbau - und die schönen Schatten. Weshalb sie farbig sind, darüber mache ich mir keine Gedanken. Es ist ein Genuss, sie zu betrachen!
LG Thomas



Geert van der Zee, 9.01.2005 um 14:53 Uhr

Einfach schön
Farben und schatten gefällt mir
lg
G
E
E
R
T



Abby Z, 9.01.2005 um 15:46 Uhr

Deine Ansichtsweise würde für mich eine Sonnenuhr darstellen, welch ein sehr schönes Farbenspiel mit sich bringt. Geht man nach dieser so sollte ein Fotograf nach ihr leben. Das machst du vorzüglich Ernstfried. Leider kann Fotograf nur selten diese Gelegenheiten für sich beanspruchen, weil er/ sie nicht immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein kann...Schade...;-))
LG Abby



Claudia K., 9.01.2005 um 16:14 Uhr

Einfach NUR guuuut!

LG
Claudia



Jochen Schmidt-Oehm, 9.01.2005 um 16:32 Uhr

Gefällt mir
schmoehm



Marc Elf, 9.01.2005 um 16:36 Uhr

fantastische perspektive...
schöne farben...
super stimmung ...
gefällt;-)
lg.
marc11



Lothar Wulff, 9.01.2005 um 16:41 Uhr

Klasse, was Du aus den Motiven machst. Gerade ein Sternchen für einen Schneezaun bekommen und schon kommt ein genz anderer - den ich noch besser finde.
lg
Lothar



Otto M. Kelemen, 9.01.2005 um 16:42 Uhr

Toll...!
Gefällt mir !
LG
Otto



Anne L, 9.01.2005 um 16:44 Uhr

das ist ja wundervoll.... lg anette


Hartmut Lerch HL, 9.01.2005 um 16:56 Uhr

Goethes Farbenlehre - ein Mysterium ! Viele herausragende Köpfe habe sich schon den Kopf darüber zerbrochen - ich habe keinen herausragenden Kopf, habe ihn mir aber auch schon darüber zerbrochen und bin zu keiner vernünftigen Erklärung gekommen.

Dein Photo ist ein bemerkenswertes Beispiel für dieses ungelöste "Problem".

LG
Hartmut



Herbert Ritter, 9.01.2005 um 17:06 Uhr

Ein eindruckvolles Foto.
Zur rechten Zeit am rechten Ort, das Glück gehört dazu.



Martina Buttgereit, 9.01.2005 um 17:15 Uhr

Wundervolles Spiel von Licht und Schatten mit einem interessanten Motiv.
LG Martina



Manfred Schneider, 9.01.2005 um 17:31 Uhr

Ein sehr schönes Licht-und Schattenspiel. Sehr schön
gesehen und umgesetzt.
lg manfred



Friedrich Frohmut, 9.01.2005 um 19:27 Uhr

total interessant deine hinweise
das will ich gern weiter verfolgen
dein bild ist sehr beeindruckend schön
lg friedrich



Frank Herberg, 9.01.2005 um 21:17 Uhr

Ein tolles Bild und ne schöne Bildunterschrift!
Das Schattenthema war mir neu, obwohl ich immer Spass an solchen Sachen habe. Danke für den Hinweis.
LG Frank



Siegfried Vogel, 9.01.2005 um 22:07 Uhr

Verblüffend!


Sandra Längerich, 10.01.2005 um 12:33 Uhr

...mal ein ganz anderer "ernstfried" -
gelungener bildaufbau und die "bunten schatten" haben bestimmt mit dem winkeligen einfall der sonnenstrahlen zu bestimmten planetenständen in bezug auf jahres-/tageszeit unter berücksichtigung des betrachtens zu tun! (die mathematische formel hierzu habe ich gerade heute nicht bei mir, lach)
gruß sandra

(mal schauen, was die anderen so für ideen und analysen hatten...)



Gabi Weber, 10.01.2005 um 22:32 Uhr

klasse


Gabi Weber, 10.01.2005 um 22:32 Uhr

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