Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Noch nie gesehen oder davon gehört, diese exotische Pflanze habe ich im botanischen Garten der Universität Kiel entdeckt. Darum habe ich mich mal kundig gemacht, hier die Beschreibung:
Die Golden-Lotus-Banane (Musella lasiocarpa) wird weltweit nicht ihrer Früchte wegen geschätzt - dafür umso mehr für ihre herrlichen, duftenden, gelben Blüten, die in ihrer Form an Lotusblüten erinnern - daher der Name. Die dicken Blütenknospen bilden sich am Ende kräftiger, 3-4-jähriger Stämme in 60 bis 80 cm Höhe. Hier öffnen sie immer neue Reihen gelber Deckblätter, an deren Basis die kleinen Blüten sitzen, ohne jedoch einen Blütenstiel zu bilden wie andere Bananen. Deshalb "sitzt" die Blüte, die an warmen Plätzen bis zu neun Monate makellos bleibt, fest wie ein Deckel auf den Stämmen. Bilden sich Früchte, sind diese klein, flach, rundlich geformt und sehr samenreich. In China werden sie als Viehfutter verwendet. In diesem Jahrhundert galt die Golden-Lotus-Banane in ihrer chinesischen Heimat Yunnan als ausgestorben, wurde aber in jüngerer Zeit wiederentdeckt und seitdem in Invitro-Kultur zahlreich weitervermehrt, so dass sie heute wieder weltweit als Zierpflanze Verbreitung findet. Zu ihren erstaunlichen Blüten gesellen sich bei der Golden-Lotus-Banane ihre blaugrünen, wie mit einem feinen Puder bestäubten Blätter. Da sie aus ihrer Heimat kalte, aber trockene Winter gewohnt ist, kann man auch sie wie die Japanische Faserbanane (Musa basjoo) im Garten auspflanzen, wenn man sie mit einer ca. 80 cm dicken Schicht Laub - gehalten von einem runden Kaninchendraht-Umbau - abdeckt und schützt. Die Blätter welken mit den kühleren Herbsttagen und auch der Stamm stirbt während des Winters ab. Die Wurzeln aber überdauern unter dem luftreichen, isolierenden Laub, das man mit einem Deckel aus Bastmatten, Hölzern oder gelochten Folien vor Nässe schützt. Aus den Bananenwurzeln sprießen im Frühling neue Triebe, die mit ihren blaugrünen Blättern für tropische Atmosphäre in unseren nordeuropäischen Gärten sorgen. Anders als in Topfkultur muss man allerdings bei ausgepflanzten Exemplaren auf eine Blüte verzichten, da sich keine dicken Stämme bilden können.
Kamera Canon EOS 50 D mit Tamron 28 - 300 mm, XR Di
@Rainer,
die OP ist überstanden, es gab allerdings Komplikationen. So dauert es noch einige Zeit bis ich wieder klar sehen kann. Bin auch nur heute mal online, die Pause dauert noch.
LG Klaus
Die habe ich bisher noch gar nicht gekannt. Eine tolle Blüte. Sehr gut von Dir in Szene gesetzt und eine sehr interessante Info. Danke.
Und Dir wünsche ich weiterhin gute Besserung.
LG Norbert
Die kenne ich auch noch nicht. Eine ganz besondere Blüte, sehr schön von Dir ins Bild gesetzt. Sehr interessant auch die Informationen dazu.
Ich wünsche Dir, daß sich Deine Augen bald wieder ganz erholt haben.
LG Tobias
Ein farbenprächtiges und vor allem sehr gut fotografiertes Bild, Klaus! Mir ist diese Pflanzenschönheit auch noch nicht begegnet. Toll, dass ich sie und das noch in bester Qualität, bei Dir kennen lernen durfte.
Lieber Gruß, Carola
Schade dass man den Geruch nicht mit auf den Chip bringen kann. Farblich ist die Lotosbanane aber auch sehr aromatisch
Danke für die interessanten Infos dazu
lg annemarie
So geht es mir auch , sie ist für mich auch neu.
Deswegen ein extra grosses danke schön für die Info.
Das Foto selber besticht wieder durch seine 1a Qualität , Schärfe und Farben.
Und wieder was gelernt, Du findest doch immer originelle, interessante Objekte! Wie ich sehe geht es Deinen Augen schon wieder ganz gut?!! Hab wie versprochen an Dich gedacht!
LG Maret