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Dieses Ding ist dann allerdings noch viel seltener als ein My-Meter und hat für Tragetaschen keine wesentliche Bedeutung, außer dass man es in einer Tragetasche transportieren könnte. :-)
Künstlich kommt gut hin. Hat auch was mit Gleichgewicht zu tun, im weitesten Sinne. Aber es passt nicht in einen durchschnittlichen Kopf rein ohne diesen wesentlich zu verändern. Man könnte es aber auf den Kopf stellen. Sieht bestimmt lustig aus.
Um nicht ganz vermessen zu sein, mit diesem Ding könnte man auch was messen. Bleibt die Frage was?
ganz zweckfrei scheint dieses Modul aber auch nicht zu sein ...oder doch? ... vielleicht ist es ein Gesellenstück nach einer fast abgeschlossenen Feinmechanikerlehre ..
Dieses Gerät hatte einen Neupreis von DM 998.-! Es mit dem Gesellenstück nach einer fast abgeschlossenen Feinmechanikerlehre zu vergleichen ist ein Sakrileg, oder so.
Man kann an dieses Gerät etwas ankoppeln, aber nichts einspannen.
P.S. "höhenjustierbares Rotationselement" ist eigentlich nicht so falsch. Man kann es in der Höhe etwas justieren und es dreht sich. Obwohl es sich in Funktion gerade nicht drehen soll.
Die gesamte Messeinheit ist eine Art Seismograph. ;-)
Bleibt die Frage was an dieses schöne feinwerkmechanische Gebilde angekoppelt wird? Oder wo? Anderseits könnte man dieses Ding auch auf ein Gerät aufbringen, welches die meisten schon mal zu Hause hatten oder noch haben. Trotzdem nützt einem dieses Ding zuhause nichts.
Also wenn alles glatt geht, dann bleibt der Ausleger während des Messvorganges stehen. An diesem schwarzen Teil wird dann tatsächlich etwas gemessen.
Jetzt müsste man nur noch wissen warum sich der Metaldorn und diese Messinghülse dreht. Oder man könnte um auf des Rätsels Lösung zu kommen einfach die passenden Hinweise zusammenfügen. Die Lösung wurde schon mitgeteilt. ;-)
Also eigentlich seit ihr ja nicht sehr weit von der Lösung . Man misst mit Hilfe dieses Dings tieffrequente Störungen die das Laufwerk des Plattenspielers verursacht.
@Bernd
Jetzt würde ich denn aber doch noch gerne wissen, was da angekoppelt wird und wie man das Rumpeln dann mißt.
Soweit ich mich erinnere, kommt das Rumpeln durch mechanische Gleichlaufschwankungen, also Antriebsfehler zustande.
Bin gespannt auf Deine Erklärung.
Es werden damit tieffrequente Schwingungen gemessen, die hauptsächlich durch das Lager des Plattentellers entstehen. Ebenso hat der Motor und das Antriebskonzept einen Einfluss darauf. Hat mit Gleichlaufschwankungen eigentlich nichts zu tun. Vor Entwicklung des Rumpelmesskopplers war man auf Messschallplatten angewiesen. Diese ergaben jedoch deutlich schlechtere Messwerte, da sie wiederum ein eigenes "Rumpeln" hinzufügten und die eigentlichen Messwerte des Laufwerkes zum großen Teil maskierten.
@ P.A., der Tonabnehmer, bzw. die Tonabnehmernadel wurden angekoppelt. Auf diesem kleinen schwarzen Teil. Und ein Messgerät hat dann aufgezeichnet was da so alles noch rumpelt.
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@Bernd + @all
Hat mich doch nicht ruhen lassen: wie funktioniert dieser Rumpel-Messkoppler wirklich? Habe bei Thorens eine englische Beschreibung gefunden.
Hier ist es erklärt: http://freenet-homepage.de/fhy/depot/Rumpel-Messkoppler.jpg
Ein Tonabnehmer ist dabei also gar nicht vorhanden, es geht nur um die Laufeigenschaften des nackten Plattentellers.
War interessant, mal so ein Teil auf einem Foto zu sehen, sicher das einzige in der fc.
LG, Florian
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@P.A.M, dein Link führt schon zur richtigen Antwort der Funktionsweise. Dort steht was von "tiny piece of vinyl record with grooves", das ist das kleine schwarze Ding auf der linken Seite des Bildes. Und es ist tatsächlich ein bisschen Vinyl mit Rillen drin. Genau in diese Rillen wird die Nadel (stylus) des Tonabnehmers (cartridge) gelegt. Wenn man Glück hat verbleibt die Nadel während des Messvorgangs auch in so einer Rille. Muss aber nicht sein. ;-)
Also ein Tonabnehmer samt Nadel muss vorhanden sein, da man sonst nichts messen könnte oder alternativ einen anderen Schwingungsaufnehmer installieren müsste. Aber warum sich diese Mühe machen, wenn es mit einem Tonabnehmer auch geht.
@ Mara G.,
die Anrede "Frau" B. ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch. Rein zufällig ist mir Herr B. hier bei km 23 über den Weg gelaufen.