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"Clipson Mine mit den höchsten Fördergerüsten Englands wurde erst vor wenigen Monaten stillgelegt und wird bis auf die denkmalgeschützten Teile, insbesondere die Gerüste, abgerissen. Von der Halde im Süden schöne Übersichtsaufnahmen von den beiden nahezu spiegelgleichen Gerüsten auf bereits fast vollständig abgeräumtem Gelände. Der Manager führt uns freundlicherweise über die Anlage. Besonders die riesigen Fördermaschinen und Umformer faszinieren, zumal sie in einem Gebäude untergebracht sind. Beide Antriebe über Koepescheiben; das südliche Gerüst mit 2 Fördermaschinen diente der Förderung, das nördliche zur Material- und Seilfahrt. "
Gut dass es in England auch'n Denkmalschutz gibt.
Wirklich klasse Fördergerüste. Interessante Abdeckungen an den Seilscheiben.
@Harald
Wieso untypisch: Köpe.
Gibt's da überwiegend Trommeln, oder Doppeltrommeln??
@Udo: zumindest in Südwales, wo ich Anfang der 90er Jahre praktisch alle noch existierenden Anlagen besichtigt habe, ist mir keine einzige Köpe-Förderung begegnet. Meist waren dort (konische) Trommeln im Einsatz.
Gruß Harald
Zum Bild: Einfach super, so liebe ich Zechenansichten -alles drauf und eine super Perspektive (Nicht zu nah dran mit toller Ensemble-Wirkung)
Zu den Fördermaschinen: Es gab bereits in den 1920ern erste Koepefördermaschien in Nordost-England (Co. Durham). Doch bis weit in die 50er dominierten konische und zylindrische Trommelfördermaschinen, bei denen das Seil auf- bzw. abgespult wurde. Die Koepe-Fördermaschinen, bei denen das Seil (die Seile) durch Reibschluß von der Treibscheibe bewegt wird (werden) setzten sich auf der Insel erst ab den späten 50er Jahren durch. Bis auf wenige Ausnahmen bekamen alle Neuanlagen des britischen Bergbaus ab den späten 50er Jahren Turmförderanlagen mit Koepemaschinen. Bei Flurförderung (die Fördermaschine steht neben dem Fördergerüst) ist jedoch nach wie vor die Trommelförderung Regel und Clipstone damit eine Ausnahme. Christian, stellst Du die beiden Föma´s hier ein? Danke!
@Heiko: Vielen Dank für Dein Koreferat - wieder ws gelertn! Auffälig ist aus meiner Sicht hier zudem, wie extrem steil der Umlenk-Winkel an den Seilscheiben ist.
@Harald Finster: ich würde Dir gern die FöMa's überlassen zur Veröffentlichung.
@Kai: auch lange überlegt und sw-version angeschaut:
Vorteil der Plunder auf der Fläche wirkt weniger ablenkend. Nachteil: das schöne rote Ziegelfachwerk kommt nicht so durch
@Andreas: über die Baualter hatte ich absichtlich nichts geschrieben. Die ganze Anlage wirkt "historisch gewachsen". So macht das Föma-Haus zwischen den Fördergerüsten eigentlich einen ziemlich expressionsitsichen Eindruck im Gegensatz zur Werkstatt aus