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vor solchen bildern verschliessen die meissten die augen..
gut, das du uns auch die andere seite zeigst,..
es gibt nicht nur glanz und glimmer,..
das bild ist sehr aussagekräftig,..
stimmt nachdenklich.
l.g. Karin
ich finde das ist eine beeindruckende Aufnahme...die Gedanken können hier sehr gut wandern...
Die Stimmung kommt sehr gut an und macht nachdenklich...
lg edeltraud
Das war sicher mal ein sehr schöner Ort.
Die Frage ist: Wodurch ist er so geworden?
"Beeindruckende Sozialfotografie" ist es nur wenn es klärend und ändernd wirkt.
Somit stellt sich auch die Frage: Was bewirkt es bei den Usern die hier nicht länger als 1 min brauchen?
Können sie sich heute abend an das Bild noch erinnern?
Man kann sich mit dieser Art Bilder fast endlos beschäftigen.
Das macht sie zu bewegenden Bildern.
...für mich.
Hallo Christain,
ich würde das Bild einfach nur Alltag nennen. Drückt ja genug aus... /o:
Man könnte jedes Bild von Dir für die Galerie vorschlagen. Die Anmerkung von Jörg ist absolut treffend. Deine Bilder gehören für mich zumindest eindeutig in die Kategorie der Bilder, an die ich oft und immer wieder denken muss...
LG Murielle
brrrrrr.... man meint, dumpfe Feuchtigkeit und Kälte zu spüren, die sich auf die Haut legt. ein bedrückendes Bild, wie aus einem Film oder einem dunklen Traum.
eines Deiner besten Bilder (jedenfalls von denen, die ich gesehen habe bis jetzt).
Es ist für mich, wie eine reise in eine vergangene Zeit.
Wäre die Frau im Vordergrund nicht, könnte es eine Aufnhame aus Süditalien um 1900 sein - auch Zille mit seinen eindringlichen Fotos kommt mir in den Sinn...und es erinnert mich an ostdeutsche Kleinstädte in den 70gern...
ich denke sogar, die wenige farbe ist hier die bessere Wahl, als reines s/w...
@ alle: Danke für die vielen Kommentare. Wie im Untertitel schon steht handelt es sich um das selbe Dorf bei Kathmandu, in dem ich den kleinen Jungen (voting) und das Huhn mit dem Körnersack fotografiert habe. Eigentlich war der Dia-Film (1985) schrecklich. wenig Farbsättigung, viel grobes Korn) und durch die Jahre extrem lila-stichig.
Das Bild entstand an Weihnachten nach einem heftigen regen. Der ganze Ort am Berg war zunächst in Nebel gehüllt. Danach entstanden die Bilder, die wirklich nur die Stimmung wiedergeben.
BEARBEITUNG: Ich habe verschiedene Varianten versucht. Interessant war auch eine Verlaufende Umwandlung in SW, aber dise gefällt mir am Besten, weil sie die Stimmung genau wiedergibt
Was fuer eine Stimmung hast Du da schon wieder eingefangen.....es macht einen sehr nachdenklich und traurig und .....
Das Bild erzeugt das was es erzeugen soll.....sehr gut Christian.
ich bin jetzt wirklich sprachlos..... das bild berührt mich sehr, eigentlich kannst du deine bilder gleich direkt ins voting stellen...*smile*
lg jutta
Was fuer eine Stimmung hast Du da schon wieder eingefangen.....es macht einen sehr nachdenklich und traurig und .....
Das Bild erzeugt das was es erzeugen soll.....sehr gut Christian.
@Max.H.
ich will Dir selbstverständlich nicht meine Ansicht "aufdrücken" - aber ich denke, Bilder sollen etwas beim Betrachter auslösen - ich meine, ein wenig Tristesse und Schwermut transportiert dieses Bild zu dem, der es sieht.
Natürlich heißt das nicht, daß die Menschen vor Ort nun den ganzen Tag in tiefer Trauer oder Ausweglosigkeit verbringen...das ist aber auch nicht das entscheidende ...Bilder lügen (fast) immer.
@Nagelmann, in deinen Augen ist es tristesse, das will dir auch keiner nehmen... aber so tun, als ob die Menschen dort auch so fühlen ("Traurigkeit, Alltag", was der Titel ja implizieren will), finde ich nicht gerechtfertigt! Gruß, Max
Ich denke, Christian wird schon seine Gründe haben, warum er dieses Bild so genannt hat. Es ist sein Werk und bringt seine Empfindungen mit rein. Ich würde es spontan auch nur "Alltag" nennen. Aber egal ob Titel oder Rahmen, nur das Bild zählt hier, weil keins von Beiden das Bild an sich verunstaltet. Und für das Bild ist es ein eindeutiges PRO!
LG Murielle
@Murielle, für mich ist für ein Galeriebild auch der Titel von Bedeutung! Und ich gebe dir recht: ein Titel wie "Alltag in ......" würde dem Bild gerechter werden!
Gruß, Max
sehr schön. aber traurigkeit will sich bei mir auch nicht einstellen. war schonmal im himalaya, hab es visuell auch ähnlich in erinnerung. fand es aber gar nicht traurig.
@ Max: Der Titel Traurigkeit bezieht sich auch mehr auf die gefühle des Fotografen beim Gang durch den Ort, Max. ich hab das in einem Kommentar unter dem Bild auch geschrieben. Dass der Alltag der Nepalesen in dem Dorf selbstverständlich nicht nur traurig ist, versteht sich. Aber schau Dir das Kinderbild an, das zurzeit auch im Voting ist. es stammt aus dem selben Ort am gleichen morgen. Vielleicht verstehst Du dann die Intention
@Chris Fürst, ich hab ja nichts gegen deine Gefühle...
aber ich möchte wetten mit dir, dass die Nepalesen wahrsch. ein glücklicheres Volk als wir sind...
deswegen finde ich deinen Titel, der ja auch ein wenig unsere Wohlstandsarroganz im Vergleich zu solchen Völkern ausdrückt, äußerst unpassend!
ist meine ehrliche Meinung! Gruß, M.
Das Bild strahlt eine ganz eigenartige Stille aus und eine gewisse Behaebigkeit der Zeit.
Ich finde es wunderbar.
Was den Titel angeht, denke ich, das Christian mit Sicherheit beurteilen kann, was er da sagt und es ist seine Sicht, die sicher fundiert genug ist und aus einem Blick hinter die Kulissen resultiert.
Pro
LG Isis
ich denke nicht das der titel unter dem bild genau das widerspiegelt was das bild zeigt. es wird DIR vielleicht so ergangen sein als du dort die aufnahme gemacht hast. wahrscheinlich sind die menschen glücklicher dort als so manch einer hier.
gruß gustav
Ich hab das mit dem Voting noch nicht so raus, bin wohl ein bißchen zu spät.
Aber pro von mir weil:
Der Titel für mich gut passt. Vielleicht aus einer anderen Sicht als Christians, aber er passt. Von der Qualität des Bildes brauchen wir nicht mehr reden...
Hallo Christian freue mich, dass Dein Bild den Aufstieg in die Galerie geschafft hat. Bin mir aber nicht sicher, ob Du mit der Abbildung dem Land und seinen Menschen auch gerecht wirst. Das Land ist arm und das Erscheinungsbild der Städte kann in der 'modernen Welt' nur dieses Echo erfahren. Die Menschen welche in diesen Häusern wohnen, dürften schon als privilegiert gelten. Habe wirklich bettelarme Menschen gerade auf dem Lande gesehen und habe dem Kindern beim Spielen zugeschaut, sie lachen und weinen wie wir auch. Du solltest Dich aber davor hüten, das Leben der Nepalesen als Vehikel für sentimentale Stimmungen zu mißbrauchen.
Gruß Frank
Dein Bild ist wirklich sehr intensiv und trostlos in seiner Wirkung. Ganz wunderbar die Frau und das Huhn auf dem diagonal verlaufenden Weg.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich Absicht von dir war, solch starke Artefakte ins Bild "einzubauen" und kann es mir nur erklären, dass du vielleicht mehrfach nacheinander Komprimiert hast, da die Datei ja jetzt noch 125kb groß ist.
Interessanterweise sehe ich (und die meisten Betrachter ganz unbewußt) die Artefakte hier fast schon wieder als gelungens Stilmittel - eine Wirkung fast wie Leinwand.
Schöne Grüße von Europas größter Flussinsel wünscht dir
Nig (Hans-Hennig) Gerhard
@ Nig: ich habe dieses Bild intensiv barbeiten müssen, da auf dem Dia fast nichts mehr drauf war, und der Diafilm eh (100 ISO) eine Katastrophe. ich hab die Artefakte an dem Schal der Frau schon gesehen, auf den rest aber nicht geachtet
Sehr beklemmendes Bild, aber so ist die Realität auch oft. Düstere Farben untermalen das ganze noch sehr gut - schon fast ein Lichtblick in der das Negative ausblendenden Welt. Ein sehr gutes Bild!
Irgendwas hast du beim Einstellen falsch gemacht - zu groß oder selbst zu stark komprimiert.
Durch die Menge an Artefakten sieht es fast wie gemalt aus, sorry :)
Jetzt muss ich noch was dazu sagen. Ich wende mich speziell an die ‚Techniker’ unter den Kritikern. Peinlich sind einige Äusserungen von der Seite, wenn man den inneren Wert des Bildes erkannt hat. Eventuelle technische Mängel sind bei dem Bild absolut irrelevant, weil sie kein Einfluss auf den Inhalt und die Stimmung des Bildes haben – Punkt.
Das ist deine persönliche Meinung, aber die muss ja nicht unbedingt jeder mit dir teilen.
Den Wert dieser Aufnahme habe ich sehr wohl erkannt - und schätze ihn auch - aber für ein Galeriebild muss meiner Ansicht nach auch das Technische einen gewissen Standard erfüllen.
Ich bin z.B "Anfänger" oder Amateur. Warum manche Fotos in die Galerie kommen, verstehe ich im Lebtach' nicht und werde ich auch nie verstehen....
Dieses Foto zählt nicht dazu!
Wie schon gesagt... etwas an der Technik feilen - dann ist es perfekt - und hat seinen Platz definitiv verdient.
Das war keine Kritik an irgend einer Person und einen Streit möchte ich sicher auch nicht entfachen, also bitte keine weitere Diskussion. Ich wollte einfach noch mal Stellung zu meiner vielleicht etwas schief rübergekommenen Aussage beziehen, die meiner Meinung nach ein Hinweis auf mögliche Ursachen und zugleich ein Verbesserungsvorschlag war.
Marian, Du würdest vermutlich auch den Gewinnern des Pulitzer -Preise (z.B. 2003, Breaking News Photography), www.pulitzer.org, technische Mängel welche die Bilder für eine Galerie unbrauchbar machen, vorwerfen.
Und noch etwas, schaut euch die Bildunterschriften dort an, die sind erste Sahne.
Naja, was heißt Pech.. wie gesagt, jeder hat seine Meinung und das ist gut so. Wäre ja auch langweilig, wenn alle gleich wären.
Um es noch eindeutiger zu machen:
Ich meinte nicht die Foto-technik - die ist absolut ok, sondern die des Digitalisierens / bzw. Einstellens.
Warum nicht besser, wenn es besser geht? Ist meine Devise :) - zumindest bin ich für Hinweise immer dankbar.
@ alle: Ich finde diese Diskussion schon interessant, finde aber, dass Ihr wirklich ein wenig aneinander vorbei redet. Marian hat ja durchaus eine "moderate" Position.
Dass er , was die technischen Probleme mit diesem Bild betrifft, nicht ganz recht hat, will ich ihm zeeigen, indem ich ihm mal das original schicke. vieles, was übrigens wie artefakte oder Pixel aussieht, ist übrigens nichts als extrem grobes Korn eines nach heutigen Maßstäben verheerend schlechten Films
Tristesse pur. Trotzdem die Frage geht es den Menschen tatsächlich schlechter als uns in der Konsumüberfluteten Gesellschaft. Hier wo es fast keine sozialen Bande des Zusammenhaltes mehr gibt. Wo der Nachbar zum fremden Wesens mutiert ist!?
ich glaube bei diesem bild können manche menschen glücklich sein das es ihnen gut geht ! und vor allem sollte man sich keine probleme machen, wo es keine gibt .............
schönes bild
Für den traurigen Menschen ist es besser ein lachendes Gesicht zu sehen ! Für den Lachenden ist es besser / manchmal das traurige Gesicht zu betrachten ..........
Ein sehr schönes Foto! Die Bezeichnung ´Foto` ist zu wenig, es ist fast ein Gemälde. Der Fotograph übertrifft alle Maßstäbe und ist mehr Künstler als nur Fotograf.
Ein großes Lob und selbstverständlich ein Pro.
DU hast die bedrückende Stimmung gut eingefangen.
Ich will nicht wissen, wie sich die Leute jede Nacht den Arsch abfrieren.
Und dann vermutlich noch massig Hunger haben.
Wenn bei uns zu Lande einer rumjammert, er hätte nichts
dann sage ich ihm, daß es ihm doch immer noch sehr gut geht.
Und wenn ich jetzt die Scheiße mit den aus Seenot geretteten Afrikanern in den Nachrichten sehe, die keine Regierung in ihr Land lassen will, kommt mich echt das kotzen ...
Stefan Negelmann, 20.05.2004 um 9:10 Uhr
ein Bild, welches meiner Meinung nach zeigt, daß auch die "Sozialstudie" Kunst sein kann.Ein Foto, das beim betrachter viele unterschiedliche Assoziationen auslöst, wie auch die Anmerkungen unter dem Bild zeigen.
Für mich ist es eines der grossen Bilder hier ...
Ich würde mich freuen, wenn das die Voting-Gemeinde auch so sähe.