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...aufgenommen in der piper pan, kalahari, botswana
solche angriffe finden jeden tag in verschiedenen formen überall auf der welt statt, ohne das der mensch einfluss nehmen kann oder soll. es ist grausam wie das gejagte tier leiden muss in dem es langsam erstickt wird. aber so ist die natur...fressen und gefressen werden.
aber es ist grosses glück, wenn man eine solche attake beobachten kann und es lässt das fotografenherz höher schlagen.
ich danke allen votern für dieses grandiose ergebnis. ich freue mich ungeheuer. ich habe nicht im geringsten damit gerechnet, das ein solches bild die galerie schafft.
nicht jedermann/frau kann sich mit schlangen anfreunden...und viele haben mitleid mit dem hasen gehabt. aber so brutal ist halt die natur.
Ach ja Lottosechser ? Wenn's weiter nichts ist :-)
Hast dich wohl nicht getraut die Grasbüschel zur Seite zu machen *fg* - ja dafür würde ich auch eine Speicherkarte hergeben um so was zu fotografieren.
Natur pur ohne Schnick-Schnack bin fasziniert von diesem "gausam schönen Moment" klasse das du uns das zeigst, Gruss Kurt
@enrico: da hast du recht...schon seit meiner kindheit bin ich freak in diese richtung. hatte schon als kleiner junge blindschleichen im hosensack. später wurden sie grösser und brauchten einen glasbau in der grösse eines kleiderschranks. ich habe so die macke, dass ich steine und hölzer umdrehen muss. man weiss ja nie was man finden kann...
lg reto
Naja, Glück ist immer relativ. Der Hase wäre da sicher anderer Meinung...!
Aber zweifellos ist das Bild ein sehr grosser Glücksfall und es ist Dir absolut perfekt gelungen. Und die Natur ist nun mal so...
LG Peter
Fressen und gefressen werden. Die Natur ist brutal.
Armer Hase... mir tut er echt leid!
Aber aus Fotografensicht hast Du auf jeden Fall Glück gehabt und hat es auch sehr gut fotografiert.
VG, Martin
Drastische und phantastische Realität in freier Natur in einem eindrucksvollen Bild präsentiert. Respekt ! Sowas mal beobachten zu können ist wohl wirklich ein rares Erlebnis.
Nur wegen der tollen Dokumentation und dem Lotto Sechser ein Tier ersticken zu sehen, ist es für mich kein Galeriebild. Da ich mich auch von meinen Gefühlen leiten lasse und mir der Hase leid tut, halte ich mich beim Voten heraus.
Skip
Dieses Bild hat Seltenheitswert, das steht außer Zweifel.
Ob viel Zeit für gestalterische Überlegungen bleibt weiß man in einem solchen Moment nicht. Das Betrachterauge wird sofort vom Hasenauge "angezogen". Die Grashalmen im Vordergrund stören für mich diese Aufmnahme. Mir ist aber auch klar, daß man nicht schnell den Rasenmäher auffahren lassen kann. Ob einen höheren Standpunkt möglich war, entzieht sich meinen Kenntnissen. SKIP.
Die äusserst subtil geäusserte Begeisterung über den Akt der Tötung eines anderen lebenden Wesens ist mir zu pervers, zu absurd und nicht wirklich nachvollziehbar.
contra - sonst keine weitere Begründung.
gratuliere zu der Aufnahme! Dokumentarisch spitze!
pro
(ich finde das Bild technisch nicht sooo toll
und das Auge des Hasen ist ein wenig grausig)
Gruß, Michael
technisch und von der EBV wird man das wohl noch weiter optimieren können, aber es ist ein Foto, daß durch seinen Inhalt wirkt und nicht dadurch, daß der Fotograf die Viecher angeklebt hat oder tagelang mit PS alle denkbaren Verschlimmbessungen angebaut hat.
+
Erstklassiges Doku-Pic. Fressen und gefressen werden, so ist es schon seit abermillionen von Jahren.
Und genau so sollte man auch dieses Foto betrachten.
Wenn man dann noch dieses Glück, so etwas zu fotografieren, dazunimmt, ist es ein realistisch und durchaus sachliches PRO. PS. Fantastisch
hmmm
da lässt sich wieder streiten, ob man bestimmte Dinge nicht ablichten sollte...
die Freude find ich etwas, naja, schon gemein
mir tut halt der Hase leid...
Glückwunsch !
Ich bin ja schon immer der Meinung gewesen, das ein tolles Foto nichts ( oder zumindest nicht immer ) etwas mit technischer Perfektion zu tun haben muß. Es freut mich, das ich wohl nicht alleine bin mit dieser Meinung :-)
LG und schönen Sonntag, Ulf
viele contra kommentare betreffen die schlechte qualität meines bildes. technisch schlecht, schon besseres gesehen, könnte man viel rausholen....
aber niemand sagt was man konkret machen könnte oder wie es besser hätte gemacht werden können.
dazu möchte ich noch etwas zur enstehung des bildes sagen.
wir standen auf einem offenen feld, als wir den hasen entdecketen und kurze zeit später die phyton dahinter. ich habe also den wagen gewendet und bin querfeldein auf den hasen zu gefahren. etwa füf meter neben ihm habe ich den wagen im staub gestoppt, den generator und rasenmäher ausgepackt und das gras auf eine fläche von 10m2 gemäht. ich habe ihm erklärt, wo er stehen muss, wenn er attakiert wird. der schlange habe ich den auftrag gegeben, noch 7 stunden mit dem angriff zu warten, bis die sonne besser steht und die schönen farben des abendlichtes zur geltung kommen. im weiteren habe ich ihr erklärt, sie solle den hasen so würgen, dass es echt aussieht, er aber nicht zu schaden kommen sollte. der hase hat eingewilligt und gesagt, er reisse die augen auf für einen guten effekt.
leider hat sich der hase in der position verschätzt und ist ins hohe gras gesprungen. obwohl ich den wagen immer wieder umgestellt habe konnte ich ihn nicht mehr zum gemähten, vereinbarten ort treiben.
und dann...die schlange hat zugeschlagen, bevor ich den sonnenschirm in position bringen konnte...
ich bin deshalb immer noch sehr empfänglich für gute anregungen, wie man so ein bild in zukunft technisch besser machen kann. ehrlich!
liebe grüsse reto
angesichts der umstände, ist dieses bild absolut gelungen. die natur kann man nicht arrangieren wie ein modell im studio. das bild zeigt die realität wie sie ist!fressen und gefressen werden - so ist die natur nun mal. dies fotografisch festzuhalten finde ich keineswegs verwerflich. man muss den menschen ja je länger je mehr zeigen was die wirkliche natur ist.
"fragt man ein kind aus der stadt woher denn die milch komme, antwortet es: aus dem supermarkt"....
also in diesem sinne, herzlich glückwunsch reto dass du zum richtigen zeitpunkt am richtigen ort sein konntest um so ein bild zu machen. lg philipp
@Reto
es gibt eine nicht ganz verkehrte Philosophie, daß man niemals auslernt. Denke, das gilt hier für jeden von uns.
Anstelle sich also mit ziemlich mislungener Ironie zu beschweren, sollte man es begrüßen, wenn Leute schon offen contra schreiben, indem man einfach mal nachfragt, warum und wieso.
Wunder über Wunder, man wird durchaus Antworten finden.
Dein Posting ist alles Andere als förderlich zu einer offeneren Diskussionskultur. Wenn es Dir nicht gefällt, was Leute zu Deinem Bild schreiben, dann solltest Du Deine Bilder nicht zum Voting freigeben.
So langsam frage ich mich, ob mein positives Voting angebracht gewesen ist... kann man das eigentlich noch nachträglich ändern?
TT
Das Problem ist aber auch, das sich viele über die Grashalme beschwert haben. Leider ist es in sehr sehr vielen Nationalparks verboten das Auto zu verlassen ( oder zum Glück), damit musste ich auch schon kämpfen. Da wäre dann nur noch die Möglichkeit gewesen, das Auto eventuell 10cm vor zu bewegen, was aber auch nicht gerade mal schnell geht und der Lärm die Situation eventuell zu Nichte gemacht hätte.
Ein etwas höherer Standpunkt ( falls möglich wäre hätte eventuell die Halme beseitigt).
Wenn man das Auto aber nicht verlassen darf sind die Möglichkeiten einer Bildgestalltung doch sehr sehr eingeschrängt.
Och ja der Has tut einem soo leid...
Ja alle Fleischfresser sollten ab nun bloss noch Blumenkohl und Gras fressen LOL
Wenn man als "Naturfotograf" nicht mal mehr die Natur zeigen kann wie sie ist wirds echt krank. Sie ist so, man muss sich damit abfinden und sie so erhalten wie sie ist...
Ich finde das Foto gelungen hätte hier aber ein skip gegeben. Mit EBV hätte man das Auge das so geschockt in die Cam sieht etwas mehr herausheben können, dann wäre die Dramatik vielleicht noch mehr herausgekommen und vlielleicht hätt ich noch was an den Farben gemacht.
Also zum Bild kann ich nur sagen: Gelegenheit ganz toll genützt!
Was die unterschiedlichen Meinungen betrifft bin ich erstaunt wie schwer es für manche Menschen zu sein scheint die Natur zu nehmen wie sie nun mal ist. Derartige Szenen bekommt man zu Hauff in sämtlichen Medien präsentiert. Jeder von uns weiß doch wie das Leben so spielt, warum also diese Empörung weil eine solche Dokumentation auch hier präsentiert wird? Natürlich tut einem meist der "Verlierer" leid, keine Frage. Aber das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun. Und die Bildqualität hier anzuzweifeln finde ich auch nicht ganz so richtig, denn auch hier kann man sich doch vorstellen, in welcher Blitzaktion dieses Foto entstanden sein muss.
Also Leute ehrlich, warum kann man es denn nicht so annehmen wie es ist, denn schlecht ist es auf keinen Fall. Geschmäcker sind natürlich verschieden und darüber kann man stundenlang diskutieren ohne auf einen grünen Nenner zu kommen, dem einen gefältt es mit Grashalm, dem anderen eben nicht. Für mich ist es eine gelungene Dokumentation mit Seltenheitswert die den Platz in der Galerie wohl verdient. Ich finde es halt immer so schade, wenn Streitgespräche in denen sich Zynismus breit macht einer sachlichen Diskussion vorgezogen werden. Warum kann sich keiner in des anderen Situation wie ein Bild ensteht hineinversetzen?
L.G.Gerti
Gertrude bringt es auf dem Punkt.
So ein Glück muss man erstmal haben es festzuhalten.
Ich selbst war heute mehrere Stunden an Straßenrändern unterwegs um eine "Greifvogelattacke" zu dokumentieren - ohne Erfolg.
Deshalb geht die Annahme in der Galerie völlig in Ordnung, denn im Gegensatz zu anderen freigestellten und sonstwie aufgemotzen Tierportraits zeigt DAS hier das wahre ungeschönte Wildlife. Und das macht es meiner Meinung nach zu etwas besonderen.
Glückwunsch Reto.
M.
Ich finden dieses Naturfoto einfach sehr gelungen, mehr ist dazu nicht zu sagen, wäre das Voting nicht schon vorbei dann hättest du noch ein pro auf deinem Konto !
Was die Ethik anbelangt, so stelle ich mir nur die Frage ob wir hier in einer Fotocommunity oder ner Philosophiecommunity sind.
Glückwünsch zu deiner tollen Naturfotografie,
LG. Gino Reding.
LOOOOOL, Es wir tatsächlich darüber Dikutiert wie man aus einem "WILDLIFE-FOTO" eine Studio Aufnahme machen kann !!!!!
Nur soviel - das ist ein authentisches Dokument, Basta, und ich finds klasse!!!!
Nur hab ich jetzt ein Problem, ich hab eine Speikobra auf der Festplatte, die kann ich wohl nicht zeigen, war mit 4 Metern zu weit weg und hatte keine Studioblitzanlage dabei, so werde ich wohl diese Adrenalinaufnahme aleine geniesen müssen :-(
Also bei allem Respekt für Pro - Kontra und Skip Meinungen, hier wird versucht Wellblech gerade zu hämmern - und das geht nicht :-)))
Und noch ein Tip, versucht euch einfach mal in die Situation hinein zu versetzen, ihr werdet es merken wie schwierig es ist eine solche Situation in einem Urlaub anzutreffen und dann noch ruhigen Blutes eine Aufnahme zu machen!
Außerdem kommt noch ein ganz entscheidender Faktor bei solchen " Naturschauspielen " hinzu :
Die Natur, so schön, aufregend und manchmal in unseren Augen vieleicht grausam sie sein mag, es hat sie Millionen von Jahren VOR dem Meschen gegeben, es wird sie während der Menschheit geben und es wird sie lange noch geben, wenn die Menscheit schon lange von diesem Ball verschwunden ist. Da wirft sich ganz nebenbei so die Frage auf, was " Natur " eigendlich ist. So ein bischen verallgemeinernd würde ich sagen, das Natur das ist, wo wir Menschen noch nicht eingegriffen haben und versucht haben, der Natur zu zeigen, wie man es " besser " macht ( LOL ). Die Natur hat den Vorteil das sie sich selber " regelt ". Gibt es zu viele Hasen, gibt es mehr Wölfe / Füchse / Geier ... u.s.w. und alles auch anders herum. Und das macht die Natur alles, ohne uns vorher zu Fragen. Unverschämt, nicht wahr ;-))
Also zusammenfassend würde ich sagen, wenn ich Naturfotografie betreibe, ob als Hobby oder professionell, gehört ALLES dazu, auch wenn es einem vieleicht manchmal den Magen umdreht ;-), und dann ist es ( manchmal ) völlig egal, wie " perfekt " so ein Bild nu ist oder nicht, Hauptsache, man hat es !
Und wenn es jemanden gibt, und deren gibt es reichlich, die solche Bilder nicht ansehen können/möchten, ist das doch vollkommen in Ordnung, nur würde ich die Leistung/ das Glück anderer dadurch nicht schmälern wollen, indem ich es aus DIESEM Grund NEGATIV bewerte. Ich bin mir ziemlich sicher, das Reto nichts, aber auch garnichts gegen Kritik hat wie : grössere/kleinere Blende, zu hell/dunkel, Bildausschnitt , Schärfe u.s.w. aber in einem solchen Fall ist das eh wertlos, weil es halt eine MOMENTAUFNAHME ist, die sich nicht mit anderen Kameraeinstellungen reproduzieren lässt ( ist halt kein Studio ! )
Ich hoffe trotz allem, das Du/Ihr Dein/ Euer Sternchen genießt.
Schönen Gruß, Ulf
P.S. @ Kurt from Switzerland : Wie recht Du hast ! :-)
Herzlichen Glückwunsch, Hats voll verdient. Muss ein Pic eigentlich immer qualitativ perfekt sein?
Kann es nicht auch mal ausreichen ein derartiges Foto zu würdigen wegen dem Es gemacht wurde, nämlich als hervoragende Doku. Man bekommt so etwas garantiert nicht zweimal zu Gesicht, also nehmt es gefälligst wies ist!
LG Anja
Ich wollte auch schon vorschlagen, die Schlange und das Häschen zu bitten, die ganze Aktion in einigen Stunden bei besserem Licht zu wiederholen. Reto hat selbstverständlich Recht, zu betonen, dass Naturfotografie so nicht funktioniert.
Gemäß der reinen Lehre darf man nicht einmal die Grashalme abreißen, das wäre dann kein Naturdokument mehr (unabhängig davon, was die Nationalparkverwaltung dazu sagt).
Bei der Nachbearbeitung hätte allerdings wirklich noch einiges geschehen können: große Teile der Tiere sind im Vergleich zum Gras einfach zu flau. Da darf man (meines Erachtens) korrigierend eingreifen, so lange es niemand merkt (denn dann wäre es eine schlechte Bearbeitung).
Ach, und ein paar mitfühlende Worte mit dem Futtertier hätten etliche Häschenliebhaber bestimmt sanfter gestimmt.
@thomas tus: du hast sicher recht mit deiner anmerkung...war nicht zynisch gemeint, aber nach einigen kurz messages und fotomails an mich direkt, musste ich so eine anmerkung loswerden.
da hängt man einem an, man seil geil darauf dem tod beizuwohnen, oder pervers veranlagt.
mit meiner anmerkung wollte ich nur darstellen wie schwer es ist so etwas einigermassen zu fotografieren.
ich kann mit jedem contra gut leben, aber es wäre erfreulich wenn man wüsste, was nicht gefällt und was man besser machen könnte.
wünsche einen schönen sonntag.
lg reto
Sicher ist es Natur, so wie sie ist.
Dennoch - und das ist meine persönliche Meinung - muss man aus dem Sterben eines Tieres nicht noch "Kapital" schlagen.
ich respektiere deine Ansicht und möchte die Diskusion auch nicht noch mehr anheizen
Aber Kapital draus schlagen?
Es ist das Leben, das Leben ist spannend und manchmal auch grausam - mir scheint viele von uns in ihren warmen Stuben haben den Sinn fürs Leben ein wenig verloren, was ist hier zu sehen - ein natürlicher Prozess und nichts weiter.
Ja wir holen unsere Kottellets vom Metzger weil unser Gewissen es nicht verkraften kann den schönen Kulleraugen der Schweinchen, Kälbchen und "Hasen" beim abschlachten in die Augen zu schauen.
So wies aussieht darf man auch keine Fotos von hungernden Kindern, mishandelten Menschen mehr fotografisch festhalten, nein wir verschliessen unsere Augen vor allem hässlichen und unangenehmen dieser Welt, wir wollen nur bunte Bilder von glücklichen Promis sehen und ihren Champagner Feten, das ist es was die Welt braucht.
Ja ich bin Sensationsgeill, ich finde dieses Foto extraklasse, weil es mich aus meinen Träumen holt und ich darin das wirkliche Leben erkenne, nix da Streichelzoo, mann o mann jetzt müssen wir noch alle dokumentarischen Tierfilme zensurieren - Augen zu - die Welt ist ja so wunderbar!
@Kurt: Es geht nicht drum, die Augen zu verschliessen.
Und sicher ist in der Welt nicht alles nur niedlich und bunt, da stimme ich dir zu.
Oft genug werden aber auch Bilder als "Schocker" vermarktet.
Sie verkaufen sich gut.
Wenn Bilder die Aufgabe haben, aufzurütteln - wie im von dir benannten Beispiel von den hungernden Kindern - ist das für mich was anderes.
Aber ich brauch solch ein Foto wie dieses hier nicht, um mich aus den Träumen zu holen.
Ebenfalls nichts für ungut ;-)
Ich habe nichts dagegen einzuwenden das es Leute gibt die auf solche Fotos sensiebel oder gar schockiert reagieren, wir sind nun mal nicht alle gleich - aber es ist nun auch so das solche Fotos (wie auch die Situation vor Ort) mich jeden falls in den Bann ziehen - man ist gleichzeitig gefesselt ob der Natur und ihrer Realität - die Erfahrung einer solchen Gegebenheit beschäftigt einen Fotografen oder Zuschauer während und nach dem natürlichen Drama, ich glaube sogar das wenn du diese Situation Live erleben würdest auch du das Bedürfnis hättest davon zu erzählen allein schon deswegen um das gesehene besser zu verarbeiten, auch könnte ich mir Vorstellen (falls) du es fotografiert hättest du es auch zeigen möchtest.
Was mich stört ist die Meinung das es hier um Profit geht - das kann ich nicht so stehen lassen. Hier sind doch keine Berufsfotografen unterwegs (ok vielleicht ein paar Ausnahmen) die bewusst solche Motive suchen um Geld zu verdienen, sondern Amateure wie hier, die ihr erlebtes zeigen das sie in einer Form bewegt.
Es soll sich jeder für sich hinterfragen von welchen Zeitungsartikeln, Filmen ec. er sich wie Magisch angezogen fühlt - das ist so wie in einem Grusselfilm, man verdeckt sich die Augen und lässt noch einen Spalt offen zwischen den Fingern um doch noch etwas zu sehen. Ich habe "absolutes" Verständis das solche Fotos nicht jedermanns/Frau sache sind, ich wünsche mir einzig eine etwas differenzierte Sichtweise ohne zu pauschalisieren.
Was unbestritten ist, ist das dieses Foto Emotionen verschiedener Art auslöst, ein solches Foto finde ich daher schon angebracht zumal hier weder ein Gedanke an Komerz vorliegt, noch die Absicht irgend jemanden in seinen Gefühlen zu verletzen, und eines bin ich mir auch sicher, alle haben gebannt dieses Foto betrachtet jeder auf seine Weise.
Ich aktzepiere und respektiere deine Sichtweise und Argumente, Gruss Kurt
@Kurt: Vielleicht muss man wirklich differenzieren.
Aus deiner geschilderten Sicht hab ich es bisher nicht gesehen. Dennoch - ich würde so etwas nicht fotografieren. So ein Tier im Todeskampf..es schaut dich an...und man steht mit der Cam daneben und drückt ab und freut sich über den "gelungenen Schuss". Auch wenn ich deine Gedanken verstehe, ich würds makaber finden.
Das ist wirkliches Glück. Das Tier (Südl. Felsenpython, Python natalensis) alleine zu finden ist schon ein Glücksfall, aber dann noch in einer solchen Situation...
Das Bild ist auch sehr gelungen!
Der Hase ist übrigens nicht langsam oder qualvoll erstickt. Riesenschlangen würgen mit einer solchen Kraft, dass die Beute u.U. innerhalb von wenigen Sekunden tot ist. Knochen werden dabei nicht gebrochen.
Wildlife, - pur und ehrlich, auch wenn die Szene ganz sicher dramatisch ist, - die Natur lässt sich niemals ins Handwerk spucken
Glückwunsch zur Galerie und zu diesem Bild
Grüsse aus München
Lu
Habe das Bild erst jetzt gesehen. Ich finde die Aufnahme toll und gratuliere dir dazu. Und die ganze angedeutete "Problematik" dahinter kann ich überhaupt nicht verstehen. Alle Naturfreunde müssten sowas respektieren können, "Fressen und gefressen werden" gehört nun mal dazu um zu überleben. Sonst gäbe es gar keine Tiere mehr (und auch weniger Fotomotive). Wenigstens in der Tierwelt klappt das noch und die Tiere töten meistens nur für ihr Futter, im Gegensatz zu den Menschen!
Eine top Aufnahme dienatürlich aus derSituation her vom technisches nicht perfekt ist, aber aus derSituation heraus sehr gut und immer ein Pro.
Wer will den als Mesch beurteilen was in der Natur grausam ist, das finde ich nun mal etwas lächerlich und man sollte doch mal sehen was MEnschen anrichten und was sie sich selber antun.
Mich würde mal interessieren was Australier über die so süßen kleinen eingeschleppten Kaninchen denken die ja so lieb die Felder abfressen.
Solche diskusionenn sind echt lächerlich.
Klasse bild und weiter so und zeig es ruhig weil das ist leben in reinster form.
Lieben Gruß
Manni
@claudia: mein hobby ist das reisen! es öffnet die augen und erweitert den horizont. da kann es gut sein, dass man an grausame oder unangenehme situationen kommt. deshalb muss man noch lange nicht die augen verschliessen, oder die kamera vergraben. dies ist ein völlig authentisches motiv, wie die natur es täglich millionen mal hergibt!
über die bildqualität lässt es sich streiten. schau deine bilder aus sicht der qualität auch einmal genau an.
gruss reto
@ Reto: Das stimmt, die Natur ist erbarmungslos, aber der Mensch ist noch viel barbarischer. Ich hätte nicht zusehen und abdrücken können, wie die Schlange ihr Opfer erdrückt.
Mit meinen Bildern beanspruche ich auch keinen Galerieplatz. Sie sind so wie sie sind, einfache Urlaubsbilder.
Aber dein Bild ist von der Qualität definitiv NICHT für die Galerie bestimmt.
Gruß Claudia
eine fantastische dokumentation und ein wohlverdientes sternchen!
solche pics sieht man sonst nur im africa geographic !
gratulation zu diesem erlebnis!
die teilweise völlig weltfremden negativ-kommentare hab ich mir nicht alle angetan.
das von dir gezeigte pic ist smooth im vergleich zu jedem schlachthofpic. doch manche leute vergessen beim anblick der wohldekorierten und ansehnlich geslicten kadaver bei ihren metzgern bzw. an der fleischtheke, wie das entsprechende tier vor dem grausigen tod leiden musste um schlussendlich auf den tellern der fcler zu landen. im vergleich dazu geht's in der natur - nein nicht human, weil human ist für mich eine bezeichnung für unvorstellbare grausamkeiten! - um's überleben und nicht um "genuss".
GRATULATION zum stern!
lg - irma
Ulf K., 5.03.2006 um 0:18 Uhr
Drastische und phantastische Realität in freier Natur in einem eindrucksvollen Bild präsentiert. Respekt ! Sowas mal beobachten zu können ist wohl wirklich ein rares Erlebnis.