







es gibt tatsächlich eine sektion "trauer um öffentliche personen"
aber irgendwie fühle ich mich bei der erinnerung an den todestag von albert camus in der sektion trauer nicht wohl.
vielmehr sage ich
"he's alive!"
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also: am 4. Januar 1960 kam literaturnobelpreisträger albert camus bei einem autounfall ums leben
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am 4. januar schrieb autor arno widmann in der frankfurter rundschau:
"Als Schüler las ich es [Anm.: Das Buch "Mythos des Sisyphos"], als habe der längst verstorbene Autor es für mich geschrieben. Vor allem den ersten unvergesslichen Satz: Es gibt nur ein wirklich ernsthaftes philosophisches Problem: den Selbstmord."
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diesen worten stimme ich zu gebe gebe folgende als zugabe
Albert C. oder das Wortwirrwar
voll ergriffen
von albert c.
kreativ besessen.
das absurde zu erfassen.
das auszudrücken,
was nicht auszudrücken geht.
sich der endlichkeit
bewusst zu sein.
und ihr dennoch
sinn zu geben.
quellen meines
soseins zu erschließen.
rettend.
beschützend.
und aufmerksam.
geschrieben im oktober 2009
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demnächst in wuppertal
http://www.camus-lebt.de
Na, es war aber ein Facel Vega und kein Wiessmann ;-)
o.k. als Modell wahrscheinlich schwer zu bekommen ..
@ just my pix: jep, du hast vollkommen recht ...
symbole müssen sich nicht mit der phänomenologischen erscheinungswelt decken :-)
nen gruß, wilhelm
Stimmt - diesen Aspekt hatte ich nicht berücksichtigt ;-)
das war gewissermaßen im camus'schen sinne: absurd, diese nichtübereinstimmung ist absurd und doch bestandteil der erscheinungswelt ... ich mag die zeilen und die gedanken dieses kerls ...
wilhelm
aber : Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet. (himself)
@ just (...): definitiv!!!
Ich habe mich nie mit Camus genauer befasst.
Aber ich kenne das, wenn die Worte eines anderen, einem völlig fremden, fernen, vielleicht sogar schon verstorbenen Menschen, in einem selbst etwas zum Klingen bringen. Wenn mich sich unbekannter Weise völlig versteht.
Das ist etwas Wunderbares.
Liebe Grüße
Theresa
Hallo Wilhelm,
Namen sind Schall und Rauch,
an ihren Worten sollt Ihr sie erkennen...
Heute ist in Bayern Hl.-Drei-Königstag. Dazu aus berufenem Munde:
Zwei Nilpferde laufen durch die Wüste.
Eines Nachts sehen sie einen leuchtenden
Stern mit Schweif, dem sie folgen...
Tag und Nacht. Sie kommen endlich
zu einem bewohnten Ort, wo der Stern
über einem ärmlichen Stall stehen bleibt.
Sie treten ein und sehen ein Paar mit
neugeborenem Kind, welches in einer
Krippe auf Stroh liegt, und sagen:
"Hallo, wir sind die heiligen drei Könige und
möchten gern unsere Geschenke abholen..."
LG Hannelore
Find ich sehr stark, die Bildaussage!!!
VLG
André