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Die Geisterstadt von Sanne BZ

Die Geisterstadt


Von 

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6.10.2007 um 0:54 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Dieses Bild hab ich heute in einem, früher einmal idyllischen, und nun zwangsgeräumten Städtchen gemacht! Durch den Braunkohlebergbau mußten die Bewohner, viele alte Menschen, ihre Heimat verlassen und hinterließen diese toten Häuser!Eine unheimliche stille beherrscht nun diesen Ort und läßt es einen teils wirklich gruseln! Die Menschen sind schon sonderbare Wesen! Erschaffen und Zerstören scheint in ihrer Natur zu liegen...

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nimdus, 6.10.2007 um 0:56 Uhr

Ich war auch einmal in einer dieser Geisterstädte, die heute nicht mehr existiert. Schon erschreckend!


Spätschicht , 6.10.2007 um 1:09 Uhr

Ein beeindruckendes Bild. Die Perspektive ist sehr gut; die Häuser laufen zu auf Container und das Räumgerät, das hinten zu sehen ist, interessant - (wohl die letzten menschlichen Aktivitäten in diesem Ort). Ich mag die Konturen des Bildes. Schön auch die Information, die du dazu gibst.
lg christian



R.Menke , 6.10.2007 um 8:06 Uhr

Sehr berührende Aufnahme,liebe Sanne!!
War auch schon mal da.Irgendwie hat man den Eindruck an einem Kriegs-Schauplatz zu sein.Geht unter die Haut!!
Die Aufnahme in S/W verstärkt diesen Eindruck noch!1

LG und ein schönes Wochenende...

Ralf :-))



streetlife , 6.10.2007 um 8:08 Uhr

Oh, ein "Nachtschicht-Foto"! Aber ein ausdrucksstarkes ...! Ich mag ja solche Orte. Verlassenes, Aufgegebenes, ungeahnte Geschichten und auch Schicksale hinter dem Bild. "Aus allem, was niedergeht oder zerstört wird, entsteht etwas Neues!"
Schönes WE für Dich!
A.



Kerstin Stolzenburg, 6.10.2007 um 9:34 Uhr

Da war schon länger niemand mehr.
Schönes Motiv.
Grüße. Kerstin



Leo74 , 6.10.2007 um 9:45 Uhr

Sie warten darauf...
dass jemand sie wieder pflegt...
damit wieder Farbe ins Leben kommt...
Eindrücklich festgehalten!
Lg Leo



Ingrid B. , 6.10.2007 um 10:23 Uhr

modernes nomadentum
und doch scheint da jemand die straße zu fegen, so sauber ...
~
traurig und wahr
lg
I.



Claudy B. , 6.10.2007 um 10:38 Uhr

Merkwürdige Atmosphäre! So "junge" Häuser schon wieder dem Verfall preisgegeben... Bauen und Zerstören- wie das einjährige Kind beim TürmemitBauklötzchenbauen!
LG Claudi



Hagen (digital) , 6.10.2007 um 10:51 Uhr

Sehr beeindruckend!

VG Hagen



Lutz Holz, 6.10.2007 um 19:58 Uhr

Sehr interessantes Foto! Was diese Häuser erzählen könnten, wenn sie könnten? Von hoch's und tief's! Von Feiern von den Menschen die dort wohnten.
Menschen erschaffen und zerstören, das ist der Weltenlauf. LG Lutz



Quark , 6.10.2007 um 21:09 Uhr

Echt unheimlich,
da würde es mich ziemlich gruseln.
Eine fabelhafte Doku!!!!
Viele Grüße
Marc



Karl R. H. , 7.10.2007 um 23:34 Uhr

ein Pompeji des 20.Jahrhunderts ???
die Ruinen stimmungsvoll eingefangen

ciao
karl



Derjürgen , 8.10.2007 um 7:54 Uhr

Unsere Energiewirtschaft ist schon ein seltsam Ding, liebe Sanne. Wenn man dann die Umweltpolitik hinzu nimmt, wird die ganze Verlogenheit umso deutlicher.
Dein Bild unterstreicht unser unsägliches Tun sehr wirkungsvoll.
LG Jürgen



Holger G. M. , 8.10.2007 um 11:03 Uhr

Da wird so manches zerstört, nicht nur materielles.
Eigenartige Stimmung.

Gruß, Holger



Markus-Menzel , 10.10.2007 um 11:29 Uhr

Sehr nette SW Umsetzung...

Gruß
Markus



Franz-Josef Wirtz, 12.10.2007 um 11:10 Uhr

Im BraunkohletagebauBraunkohletagebau gibt es keine rückkehr mehr für die Bewohner. Wenn hier Türen und Fenster vermauert werden, dann als Schutz gegen Vandalismus, Brandstiftung und dergleichen. Es landet zwar eh alles (wirklich alles) schließlich im Container, aber eben kontrolliert. Und dass auch vergleichsweise neue Häuser betroffen sind - es muss ja das ganz Dorf weg, ohne Unterschied. Aber die Bewohner möchten vor der erzwungenen Umsiedlung ja schließlich noch etwas leben. Und bis heute wird ja um die Rechtmäßigkeit solcher Zwangsmaßnahmen vor Gericht gestritten. Auch wenn einzelne Häuser länger nicht mehr bewohnt sind, in Holz z.B. ist das Gros erst diesen Sommer ausgezogen, und in Spenrath muss ein Gehöft bis zum bitteren Ende weiter wirtschaften, während die Nachbarn alle schon umgesiedelt sind.


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