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Unendlich vielfältig sind die Wege in einem Leben wo wir bevorzugt geboren wurden. Man muss das Geschenk nur sehen. Es gibt aber keinen Weg ohne Grund.
Wir besitzen die Freiheit das Geschenk anzunehmen, oder auch nicht. Oft behindern uns Oberflächlichkeiten dieses Geschenk erst mal zu sehen.
Die Zeit läuft, und läuft uns weg. Die Zeit kann in Jahre, Monate, Tage oder auch nur Sekunden gemessen sein. Sekunden, sehr schnell vorbei, sind auch schnell nur Geschichte. Man kann keinen Finger auf die vergangene Zeit legen, Momente die nur Erinnerungen sind, unsere eigene Erfahrung.
Wir suchen alle während unseres Weges unser ganz persönliches Glück. Was aber ist Glück, das wir so sehnsüchtig suchen ?
Erst wenn unsere ganz eigenen Grundbedürfnisse befriedigt sind, ein einfaches Glück, leicht zu erreichen, können wir auf ein höheres Glück zugreifen. Es liegt nicht mehr im Egoismus. Und das ist das Problem. Wir sind unendlich viel auf unserem Wege mit falschen Glück beschäftigt, und verlieren so gerne die Ziele die eigentlich notwendig für unser höheres Glück sind. Geben ist seliger als Nehmen, besonders dann wenn wir eigentlich die eigenen Grundbedürfnisse befriedigt haben.
Das Schlimmste was uns passiert kann, ist, dass wir am Ende unseres Weges erkennen, dass wir eigentlich dieses erhaltene Geschenk, unser Leben, nicht so genutzt haben, wie wir es eigentlich wollten, und sollten.
Ein Weg ist aber nie nur Anfang und Ende. Es gibt hier unendlich viele Teilstücke. Und gerade hier sollten wir uns immer wieder in Frage stellen: ist dies der Weg, den ich nehmen wollte, ist der jetzige Weg noch mein Ziel? Es ist eigentlich nur am Ende des Weges zu spät etwas zu ändern. Das Traurigste ist eben wenn man erkannt, dass dieses Geschenk nutzlos war.
Dieses Bild macht Laune, ich liebe geschwungene (Lebens) Linien ;-)
Mein Leben ist nicht von so schönen Schwüngen, sondern von abrupten Abrissen Gepflastert. Früher mußte bei mir alles Kerzengerade sein, heute kann ich unendliche Geraden bei Straßen, Wegen, Flusskanälen, Zäunen usw. nicht mehr Ertragen, es quält die Seele und sträubt sich gegen meine innere die Natur.
Unendlich lange, gerade Straßentunnel mit Abgesetzter Beleuchtung sind extrem Anstrengend und machen sehr schnell müde und führen beim Autofahren zu gefährlichen Konzentrationsschwächen, welche die Unfallgefahr drastisch aber unnötig erhöhen.
Fährt man dagegen leicht Geschwungene Autobahnen, Straßen und Wege, sorgt das für die nötige Abwechslung und belebt Psyche, Körper u. Geist auf angenehme Weise, da eben für den Organismus natürlich - das gilt auch für Flüsse und Bäche ;-)
Hier ein paar angenehme Ausnahmen in Form von schönen Tulpenfeldern, da ist es sogar eine große Herausforderung für den Traktorfahrer, so gerade Linien Zustande zu bringen; kommt aber auch auf die Anbaugeräte drauf an und natürlich gibt es dafür auch Tricks und Hilfsmittel für den Traktorfahrer ;-)
der weg ist das ziel.
wenn man sich im leben als "angekommen" betrachtet, hat man da noch spannendes vor sich? wo bleibt die suche? die neugier?
schönes knackiges foto mit sanften kurven und trotzdem kräftigen strukturen.
chapeau!
lg, simone
ja Alfi... manchmal macht man viele Umwege im Leben und es läuft nicht alles gerade..
ein starkes Bild von dir und hervorragende Worte die du da schreibst..was auch zum Nachdenken anregen sollte
LG
Burkhard
Hallo Alf, diese Aufnahme gefällt mir ausgesprochen gut, auch der passende Text dazu, ist genial!
Ich gehe meinen Weg immer auf ein Ziel entgegen und das auch mit großer Freude. Hin und wieder sind ein paar Steine zu beseitigen, die räume ich weg und gehe weiter.......aber ich versuche, die Linie zu halten und gehe geradeaus und ich werde auch ankommen.
Liebe Grüße Christa
Ich habe deine Worte aufmerksam gelesen. Nur noch das dazu: Auf unserer Bahnfahrt irren wir uns oft, weil wir immer nur einen Teil des Weges kennen, weder sein Ende noch die Zwischenstationen und noch weniger unsere eigenen Vorstellungen von einem befriedigenden Ziel ...
L.G. Karin
Technisch und auch gestalterisch eine schöne und auch durchdachte Aufnahme.
Was unser Leben betrifft, sind wir bis jetzt, auch wenn es häufig ein Schlingerkurs war, ( Foto ) gut, und auch wie ich meine glücklich durchgekommen.
Das Geschenk des Lebens sollte jeder, so gut er kann nutzen.
Gruß bernd
Sehr gut gewählter Bildausschnitt! Der Schwung der Gleise ist sehr ansprechend und zieht den Blick gekonnt von vorne nach hinten! Allerdings allzu schnell möchte ich mich nicht im Zug darauf bewegen.
LG Anne