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"Kleiner Schmetterling,"
fragte ich, "was trägst du doch
für schöne Farben",
und wollte sanft über seine Flügel
streichen, denn begreifen heißt
glauben.
"Nicht doch",
rief er und flatterte ganz aufgeregt.
"Du musst wissen, das ist der Staub
der Träume, der Phantasie und der
Liebe. Nur mit ihm kann ich fliegen,
und ohne ihn muss ich sterben.
Doch wenn du ihn berührst,
wirst du die Träume wecken,
der Phantasie die Farben nehmen
und Liebe in Angst und Schrecken
versetzten."
"Oh, das wusste ich nicht",
sagte ich und zog meine Hand zurück.
"Schade. Solchen Staub, den hätte ich
auch gerne."
"Hast du doch",
sagte der Schmetterling, und öffnete
seine Flügel.
Zwei grüne Augen blickten in die meinen.
"Was ich auf den Flügeln trage,
trägst du in deinem Herzen.
Das hast Du aber wunderbar umgesetzt und vorgetragen...Titel voller Poesie und dann Dein Vortrag dazu...Motiv, Farben und Detail perfekt...gefällt mir seeehr gut. Dankeschön. Gruss - Inga -
Du präsentierst uns nicht nicht ein sehr schönes Foto vom Tagpfauenauge sondern auch ein klasse Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ja, so ist der Mensch - alles will er anfassen und haben.
Ps: Ich glaube, daß kein einziger Tiger Eintritt bezahlen würde, um uns in Käfigen oder hinter Glas begutachten zu können. Höchstens kämen sie einmal, um sich zu vergewissern, daß wir da auch wirklich sicher drinsitzen und nicht mehr `rauskommen.