Dies ist eine Bezahl-Funktion
Bezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos / Woche hochladen
> Jetzt Bezahl-Mitglied werden
 

.-. von Agora Bilddiskussion intensiv

.-.


Von 

Neue QuickMessage schreiben
14.03.2012 um 14:10 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net


Das Foto entstand vor/in einem Café in Leipzig nach dem eigentlichen Shooting. Der Himmel war sehr bewölkt und es regnete. Ich stand unter einem Sonnenschirm eines Zigarettenherstellers und fotografierte durch die Scheibe des Cafés.

Warum ich das Foto so aufgenommen habe, kann ich nicht genau sagen, weil ich sehr intuitiv arbeite und mich von der sich ergebenen Situation leiten lasse.

Ich versuche immer das Umfeld mit einzubauen, damit ein Motiv mehrdimensional / tiefer wird und nicht am einfarbigen Studiohintergrund aufhört. Ich mag unperfekte Fotos, die durch gewisse Makel den Betrachter zum Nachdenken anregen. Vieles ist von mir gewollt, was ein flüchtiger Betrachter wohl als groben Fehler deklarieren würde.

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 14.03.2012 um 14:10 Uhr

Wieder das Portrait einer jungen Frau und doch ganz anders, als das Vorherige?

Dieses Bild stellen wir ohne einleitenden Kommentar ein und freuen uns auf die rege Diskussion zum Foto.

Euer Agora-Team



14me, 14.03.2012 um 15:13 Uhr

darf ich auch einfach nur schreiben,
dass es mir gefällt?
ich finds toll.



Micha N aus F, 14.03.2012 um 15:41 Uhr

Kurz und knapp:
Ich finde es herrlich in seiner Unperfektheit.
Die Intention des Fotografen, hier ein mehrdimensionales Bild aufzubauen, halte ich für gut umgesetzt. Der Blick ist sehr intensiv, das Bild vermittelt mir eine schöne, melancholisch angehauchte Stimmung.
Als einzigen kleinen Kritikpunkt aus Betrachtersicht hätte ich mir etwas mehr Schärfe auf dem Gesicht gewünscht, auch wenn der fusselige Pulli durchaus seinen strukturellen Reiz hat.

Für mich ein rundum gelungenes, stimmiges Bild.



Thomas Költgen, 14.03.2012 um 15:43 Uhr

Das Bild ist gut. Es hat durch die Spiegelung Tiefe und trotzdem ist hier klar, was das Hauptmotiv ist. Die Schärfe (und Unschärfe) lenkt das Auge zielsicher. Auch der Bildschnitt ist gut. Trotz der mittigen Plazierung des Gesichts hat das Bild eine leichte Gewichtung nach rechts, was durch den dunklen Hintergrund links und die Spiegelung das Autos erzeugt wird. Die angeschnittene Zuckerdose ist als zusätzliche Tiefenebene gut.

Man sieht hier meiner Meinung nach, dass dieses Bild kein Schnappschuss ist sondern aufmerksam gestaltet.

Das einzige was überflüssig ist, sind die einleitenden Worte des Fotografen. der so versucht, eventuellen Kritikern vorab den Wind aus den Segeln zu nehmen. Aber vielleicht ist das ja sogar ganz gut. Denn wir wissen ja alle, dass die oberflächlichen Betrachter und auch die Nörgler in Foren wie diesem meist in der Überzahl sind ;-)

Ich bin ein Fan solcher Street-Fotos in s/w und ebenso freut mich, dass hier jemand ein pures Foto gemacht hat, was offensichtlich keine oder nur leichte Bearbeitung brauchte.

LG
Tom



Agora Bilddiskussion intensiv, 14.03.2012 um 15:49 Uhr

Liebe 14me -

normalerweise löschen wir solche kurzen Anmerkungen im Agorabereich, da wir es hier etwas ausführlicher möchten. Du hast hier (soweit ich das mitbekommen habe) noch nicht kommentiert und deswegen informiere ich Dich erstmal. Klar freut sich ein Fotograf über ein Lob, allerdings noch mehr, wenn es etwas ausführlicher ist.

Diskussionsregeln:
"Schreibe respektvoll und konstruktiv. Bitte keine Anmerkungen so wie "Schönes Bild, toll gesehen" usw.. Schreibe nach Möglichkeite ausführlicher, was Dir am Bild gefällt und was Dir weniger gut gefällt.

Wenn Du möchtest, kannst Du auch die aus Deiner Sicht besten Tipps zur Verbesserung geben. Wir werden respektlose, aggressive, aber auch unkonstruktive Beiträge kommentarlos löschen, da sie im Rahmen dieser Diskussionsrunde nicht gewünscht sind."

lg Gabriela




Stadtpoetin, 14.03.2012 um 16:18 Uhr

Das Portrait finde ich fantastisch - nicht nur, weil ich eine Vorliebe für s/w-Portraits und die Flüchtigkeit des Augenblickes habe, sondern auch, weil das Modell sehr natürlich, hübsch und authentisch wirkt.

Mir gefallen die Gefühle, die vermittelt werden sollen und auch die Gestaltung als Streetphotography, die das Portrait so alltäglich und gleichzeitig so tiefgründig erscheinen lässt.

Was mir nicht gefällt: Die einleitenden Worte sind überflüssig, und mindern die Qualität des Portraits. Die Augen des Modells hätte ich gerne etwas schärfer, welche faszinierender Weise auf dem Bild beinahe zweifarbig wirken.



J.O.Gretts, 14.03.2012 um 17:09 Uhr

Wie vor mir schon ähnlich bemerkt, verdirbt dieser letzte Satz einem eventuellen Betrachter jede Lust auf Kritik.
Also angucken und lobhudeln - mehr ist nicht gewünscht.
Wenn die Fotografin das Bild eh genau so wollte wie es ist, dann wäre meine Kritik nur blanker Unsinn in ihren Augen.
Das erspare ich uns beiden. Nix für ungut!




Agora Bilddiskussion intensiv, 14.03.2012 um 17:55 Uhr

Liebe Fotografen,

Bitte lasst Euch nicht von einem etwas unbedachten Satz die Lust auf die Kritik am Bild verderben. So wie ich den Fotografen einschätze, hat er sehr wohl ein großes Interesse an einer konstruktiven Kritik - sonst hätte er sein Bild auch gar nicht in diese Sektion gegeben, denn jeder, der das nur ein wenig beobachtet weiß, hier wird niemand geschont und pure Lobhudeleien werden hier sogar gelöscht.

Wieso er nun letztendlich diesen Satz formuliert hat ist:
1. reine Interpretationssache und
2. im Grunde auch nicht wichtig
Denn hier kann jeder über ein Bild genau das sagen, was er darüber denkt - sofern es respektvoll und konstruktiv ist.

Anmerkungen, die ab jetzt keinen anderen Inhalt haben, als nur darüber zu spekulieren, wie er das wohl gemeint hat und sich über diesen Satz beschweren, werden ab hier gelöscht werden. Bitte kommt wieder aufs Bild zurück - das ist eine Diskussion wert.

lg Euer Agora Team



wellenmuster, 14.03.2012 um 17:58 Uhr

Ein für mich sehr stimmiges, wirkungsvolles Foto. Ich mag keine gestellten Aufnahmen, aber diese hier passt, man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, in der man ähnliche Momente hatte. Sehr schön kommt die kurze Ruhe, das Innehalten im quirligen Grossstadtmoloch rüber.
Mir gefallen die Kontraste, ich glaube nicht, dass das so unbeeinflusst war, denn es passt einfach . Die dunklen Haare vorm hellen Hintergrund, links die graue und kalte Aussenwelt, dazu etwas Bargeschirr und dann dieser tolle Blick mit dem zerzausten Haar. Ich habe nur einen Kritikpunkt, ich hätte ein breiteres Format gewählt, mit dem man noch etwas Ambiente reinholen könnte, um so die Stimmung noch breiter sacken zu lassen.



J.O.Gretts, 14.03.2012 um 18:26 Uhr

Gut, dann nur das Bild, ohne den Text zu beachten:
Ich hätte nur links und oben deutlich mehr beschnitten. Das gäbe dem Gesicht mehr Ausdruckskraft. Jetzt verliert es sich zu sehr in der Fläche.
Ansonsten - das Motiv, die Spiegelungen das Rauschen ... alles wunderschön und stimmig!




Michèle Gareus, 14.03.2012 um 18:26 Uhr

Mir gefällt vieles an dem Bild sehr gut,
der Bildschnitt ist gut durchdacht, mit dem Geschirr auf der rechten Seite und der dunklen linken Bildhälfte.
Es wirkt wie eine Momentaufnahme aber anhand der Wahl des Ausschnitts und Fokus' kann man erkennen, dass es nicht nur ein Schnappschuss ist, sondern durchdacht.
Auch die Farbgebung finde ich sehr gelungen.

Persönlich gefallen mir der starke weiße Rand nicht und die Körnung ist mir zu stark. Sieht sehr nachträglich eingefügt aus.

Mein Kritikpunkt ist aber vielmehr das linke Auge. Während ihr rechtes Auge sehr lebendig wirkt durch das schwarz und die Spiegelung, wirkt das linke Auge wie tot. Das empfinde ich als sehr unschön. Wenn man nur die linke Gesichtshälfte betrachtet, sieht es aus wie eine Puppe und wirkt fast wie eine surreale Computeranimation.
Leider geht mein Blick immer wieder zurück zu diesem Auge und je länger ich das Bild betrachte, desto mehr stört es mich.
Ich gehe mal davo aus, dass das rechte Auge bearbeitet wurde, wenn man es weniger bearbeitet hätte, wäre der Unterschied vielleicht nicht so gravierend. Das Bild würde dann aber auf den ersten Blick weniger wirken.

Viele Grüße
Michèle



Stefan Düsseldorf, 14.03.2012 um 20:19 Uhr

Schnappschuss. Punkt. Ende.


Vespa C., 14.03.2012 um 20:27 Uhr

An sich sehr geiles Motiv und Körnung, etc, aber die Spiegelung von dem weißen Auto lenkt leider ab. Man sieht da was Weißes und schaut genauer hin, bis man die Form erkannt hat - und sieht gar nicht mehr das, worum es eigentlich geht.

Wenn die Spiegelung nur ganz klein wäre, wär's perfekt.



Vielseitige, 14.03.2012 um 20:38 Uhr

Schnappschuss? Vielleicht doch eher eine Momentaufnahme, die nach einem anstrengenden Shooting entstand. Dieser Moment ist spontan festgehalten und für meine Begriffe authentisch widergegeben. Die Sache mit dem Auge ist etwas irritierend, aber vielleicht durch die Scheibe erzeugt. Eine Fotografie die nicht den Anspruch hatte perfekt zu sein, sondern nur Emotionen transportieren sollte. So sehe ich sie und so finde ich sie gelungen.
LG Paula



151067, 14.03.2012 um 20:42 Uhr

Bevor ich das Kommentar des Fotografen gelesen habe wirkte das
Bild gestellt auf mich. Auch deshalb weil die Frau direkt in die Kamera blickt. Umso bewundernswerter dass der Fotograf kaltschnäuzig direkt draufgehalten hat.
Ein tolles Bild das durch seine Natürlichkeit lebt.
Interessant wäre noch die Brennweite zu wissen. Wie nah er wirklich war. Wegen des Kommentars des Fotografen sehe ich das eher gelassen da es sich um ein Street handelt und in der Spontanität keine fehlerlosen Bilder gemacht werden. Aber gerade das mach doch Street aus.
Vg Peter



Stefan Düsseldorf, 14.03.2012 um 20:45 Uhr

Über die Definition "Schnappschuss" kann man sich streiten. Ich finde dieses Bild gelungen. Die Sache mit dem Auge ist mir auch gleich aufgefallen – mir gefällt das Bild, weil es eben nicht perfekt ist.
Grüße
Stefan



Manfred Jochum, 14.03.2012 um 21:07 Uhr

Tolles Bild mit ganz viel Stimmung.
So muss ein Bild aussehen - und nicht diese zu Tode gequälten Photoshop-Machwerke die ich hier zu Tausenden sehe.
Entweder ein Bild "springt mich an" oder es bringt mich zum Gähnen. Dieses berührt sehr.
Das ist alles. Über Technik und so will ich hier nicht philiosophieren. Mir gefällt's einfach - und wie!



MRK, 14.03.2012 um 21:10 Uhr

Das Bild, bzw. der sehr spezielle Gesichtsausdruck (oder vielleicht auch eher die Ausdruckslosigkeit) des Models scheinen mir, wenn ich mich nicht sehr täusche, recht typisch für diesen Fotografen zu sein. Insofern glaube ich, dass es weniger spontan entstanden ist, als einige hier annehmen.
Nichtsdestotrotz finde ich das Bild sehr ansprechend.
Grüße, Manfred



Kirsten, 14.03.2012 um 21:11 Uhr

ich möchte die assoziative ebene ansprechen. das bild wirkt auf mich wie ein französischer film. dazu passt das cafehausartige, die physiognomie der frau, der melancholische blick. und natürlich sw und korn, das gehört ja zu frankreich ;-)
deshalb transportiert das bild für mich stimmung - melancholie - im positiven sinn. die spiegelung und die augen sind schwachpunkte, gegen die die stimmung ankommt. perfekt im fotografischen sinne dürfte es wohl auch gar nicht sein. schwachpunkte sehe ich darin trotzdem, so gewollt oder nicht.



Clara Hase, 14.03.2012 um 21:24 Uhr

wenn ein model so einmal schauen könnte wenn der fotograf bereit steht, täte man sich wohl häufiger mal als mensch wiederfinden - das gefällt mir sehr inkl. der haltung, der halben tasse und dem raum hinter ihr - der ihr ein stück ruhe gibt

ja, klar ist ihr blick "leer" - sie ist erschöpft und müde
die haare stehen zu berge . auch die haltung sagt: heut nicht mehr

die scheibe mit ihren reflexen, oder dem wiederschein eines lichtstrahls - lässt sie auf dem einen auge asphärisch oder wie soll ich sagen, durchsichtig scheinen, zerbrechlich, was sie ohnehin ist
so richtig gut gefällt mir diese unruhe von aussen aber eher nciht.
das neblige auge hat so einen völlig anderen ausdruck - der hebt auch irgendwie den gesamteindruck wieder auf

mit den gen. Einschränkung, gefällt es aber sehr



I arkadas I, 14.03.2012 um 22:17 Uhr

. da muss ich ja aufpassen, . das ich ausführlich schreib. und genug schreib, damit ich hier nicht gelöscht werde.. ;).


... ich mags sehr, das bild. genau meine fotowelt... es berührt mich.. es hat charme. vlt gerade deshalb charme, weil das mit dem auge so ist. eins der vorgängerbilder hier wurde wegen dem einem auge ziemlich verrissen... aber das war so ein typisch studiobild .
und das bild hier. ist es auf keinen fall ein studiobild.. das ist ein herzbild.. und da mag ich es soo.. und ich hoffe mal.. auch wenn ich nicht soviel konstruktives geschrieben habe, dass ich nicht gelöscht werde. und ich fänds auch schön.. wenn man in der ganzen diskussion kurze, aber emotional-gute anmerkungen stehen lassen würde. mir würds weiterhelfen.. als fotograf..

danke. oder so..
lg



Thomas Bregulla, 14.03.2012 um 23:38 Uhr

dieser direkte blick in die kamera und damit in den betrachter, dieses sich selbst in den arm nehmen und damit sehr verletzlich wirkenden menschen, der kaffee ist bereits getrunken...
die sichtbare und dennoch unerreichbare person - da spielt sich so unheimlich viel ab. das bild bereits so viel raum für interpretationen, für geschichten die man sich erfinden kann.
ein bild, das ich mir stundenlang ansehen könnte.
die spiegelungen, die sich erst sehr langsam erschliessen ..

und immer wieder geht mein blick zu den augen, zur verletzlichkeit, zum moment.



The Yardfather, 15.03.2012 um 0:11 Uhr

Na der Bildbeschreibung zufolge, haben wir es hier mit einem großen, konzeptionellen Künstler zu tun (!)


Clara Hase, 15.03.2012 um 0:42 Uhr

der französische touch der drin liegt - ich glaub ich weiss wers gemacht hat - aber warten wir ab
:-) nein gesucht hab ich nicht



lophoto, 15.03.2012 um 8:30 Uhr

einfach fotografie.........
finde gar nix was mich nicht überzeugt.

1a fotogewerk.



Kl. Brown, 15.03.2012 um 9:16 Uhr

.... tausende Geschichten gehen mir bei den Anblick dieses Fotos durch den Kopf.
Das alleine ist es Wert




Zwei AnSichten, 15.03.2012 um 9:43 Uhr

Schnappschuss ? Niemals ! :-)
für mich sowas von durchdacht, ich würde es als *Modelstreet* bezeichnen, also eine durchinzinierte Szene, die zufällig aussehen soll. Das mag ich sehr !
SW ist hier absolut passig und der Blick des hübschen Models großartig.
Für mich ein tolles Bild, das ich gerne selber geknipst hätte :-)
Gruß Ingrid



Gerrit Elshof, 15.03.2012 um 10:45 Uhr

Ein sehr schönes Bild mit einem sehr interessanten Model mit einem tollen Blick in die Kamera. Die Spiegelung in der Scheibe unterstreicht die Stimmung von der beobachteten Außenwelt, die am ruhigen Cafe hektisch vorbeifließt.

Das einzige, was ich an diesem Bild auszusetzen habe: Diese Art Motiv ist abgegriffen, zig mal ähnlich gesehen, vielleicht nicht immer so gelungen.

Aber genau das macht auch den Effekt des Bildes aus, diese bekannte Situation setzt im Kopf des Betrachters einen wahren Reigen an Assoziationen frei. Mir geht "Tom's Diner" von Suzanne Vega seitdem wieder durch den Kopf und ich kann dieses "Dep de dö dep" schon nicht mehr hören - um hier Peter Behrens zu zitieren.

Soweit meine Anmerkung. it's time to catch the train.



Alfons Gellweiler, 15.03.2012 um 11:12 Uhr


Ich mag die Bildidee und die -gestaltung. Es wirkt alles so zufällig, dass es den einen oder anderen zu der Bemerkung »Schnappschuss« verleitet. Das genau ist es, was ich schätze. Hier ist kein krampfhaftes Bemühen spürbar; das wirkt leicht und gekonnt. So soll es sein.

Das linke Auge allerdings - so ganz ohne Glanz - kann ich nicht gut finden. Es wirkt blind und leer. Und es wirkt schlecht bearbeitet irgendwie. Ich unterstelle nicht, dass dem so ist. Ich schreibe, wie es wirkt: sehr störend. Warum sollte die Iris so viel heller sein als beim rechten Auge? Warum gibt es unter dem unteren Lid keinen Schatten? Selbst wenn das alles einer möglicherweise stellenweise matten Scheibe anzulasten wäre, würde ich mich bei einem eigenen Bild darüber ärgern, gerade weil ich die Arbeit ansonsten schätze.

Nachtrag: Ich bin laut Definition des Fotografen also
»nur ein flüchtiger Betrachter«. ;-)

Grüße
Alfons



KDH, 15.03.2012 um 11:30 Uhr

Wie das Portrait entstanden ist spielt für mich als Betrachter absolut keine Rolle. Die Wirkung ist entscheidend und diese kann man dem Bild nicht absprechen.
Auch für mich ist das - aus technischer und künstlerischer Sicht - sehr gute Fotografie und das im wahrsten Sinne des Wortes ;)

Klaus




Kommissar Lohmann, 15.03.2012 um 13:26 Uhr

...


harry k., 15.03.2012 um 15:12 Uhr

Ja klar, das Auge genau in die Mitte des Bildes ;-))
Das ist die Geschichte mit dem groben Fehler. Fotoanfänger setzen beim Blick durch den Sucher das Gesicht bzw. die Augen auf die horizontale Mittellinie. Das ist böse, so wie direkt in die Kamera schauen. ;-)) Den Satz dazu hätte es nicht gebraucht, entweder man sieht es oder eben nicht.
Hier finde ich das Spiel damit ganz nett, aber mit dem zweiten Blick, den der Bildautor ja beim Betrachter erzeugen möchte, fehlt mir das angesprochene Umfeld, das er mit einbeziehen will.
Ein schönes stimmungsvolles Bild und keinesfalls ein Knipsbild.



Thomas L..., 15.03.2012 um 18:12 Uhr

Ich mag dieses Foto, da es mich emotional anspricht. Es hat eine wunderbare Leichtigkeit und eine zeitlose Schönheit. Ihre Körperhaltung vermittelt eine gewisse Verletzlichkeit, auf der anderen Seite gibt einem dieser intensive Blickkontakt fast das Gefühl, so etwas wie ihre innere Schönheit zu sehen. Das ist eigentlich die größte Leistung eines Fotografen: Wenn es ihm gelingt, einen emotionalen Zugang zu der Person vor der Kamera herzustellen, die ein posing und Verstellen überflüssig macht und aus meiner Sicht ist es dem Fotografen hier eindeutig gelungen.


NaUnd, 15.03.2012 um 19:30 Uhr

:-)


Max Stockhaus, 15.03.2012 um 22:58 Uhr

Wie dieses Bild entstanden ist, hat für mich hier überhaupt keine Bedeutung.
Auf die Bildwirkung kommt es an,
und ich hätte mir gewünscht, dass der Fotograf(in) nicht explizit erklärt hätte, wie es entstanden ist.

Es ist gewiss KEIN Schnappschuss.
Niemand würde so in die Kamera schauen, wenn sich jemand vor einem Kaffehausfenster mit seiner Kamera aufbaut, um in eine leere Kaffeetasse zu fotografgieren.

Also ist das Foto durchdacht worden, was jetzt nicht gleich schon konzeptionelle Fotografie sein muss.

Mir gefällt das Foto, auch wenn die Foto-Welt schon voll sein mag von ähnlichen Motiven, die an den französischen Touch erinnern mögen.

Leipzig liegt also jetzt in Frankreich.

Ob wohl ich kein Freund bin der nachträglichen Bildbearbeitung (Gesichtsglättung, Stempelei oder dergleichen), würde es mich hier NICHT stören, wäre das auf dem Bild rechte Auge etwas nachbearbeitet worden, weil es durch die Spielgelung in der Schaufensterscheibe etwas "blind" erscheint..

lgm




KDH, 15.03.2012 um 23:19 Uhr

@Max Stockhaus
Leipzig nennt man aber nicht umsonst "Klein Paris" :-)



Der Jürgen, 15.03.2012 um 23:22 Uhr

ich finde es nicht schlecht. der bildaufbau überzeugt mich dennoch nicht.links ein schickes bokeh, person und tisch scheinen hingegen eine schnittverlagerung nach rechts unten zu verlangen. bokeh weg, schade :)
meines erschtens gewänne die person so aber beträchtlich an gewicht. bei ihr möchte ich mich eigentlich vorbehaltlos den ausführungen von thomas beregulla anschließen.
ein gutes foto allemal :)



suchoi7, 16.03.2012 um 5:09 Uhr

Die Spiegelung stört mich gewaltig. Wäre sie nicht da, würde ich sagen: Klasse!


Ludmilla Nunnenmann, 16.03.2012 um 8:36 Uhr

sehr schoen! schönen moment mit der spiegelung erwischt. das macht das foto einzigartig und unvergesslich. man bleibt laenger im bild haengen.


KDH, 16.03.2012 um 10:49 Uhr

Mich fesselt dieses Bild nach wie vor.
Auch die Beschreibung des Bildautors kann ich voll und ganz nachvollziehen, weil es auch meine Arbeitsweise ist ein grobes Konzept zu haben, aber mich dann doch vom Augenblick und der gegebenen Situation leiten zu lassen.
Das gerade der letzte Satz der Bildbeschreibung hier nach hinten losgeht, war in diesem Forum allerdings auch nicht anders zu erwarten :)

Gerade die hier immer wieder kritisierten sog. "Bildfehler" machen doch dieses Foto erst interessant, geben dem Bild Tiefe und Raum für eigene Interpretationen. Diese, dem Bild innewohnende, Melancholie wird gerade durch die Spiegelung in der Scheibe und das "vermatschte" Auge noch verstärkt.

Eine Szene in einem Pariser Straßensafe, wie aus einem Film der 70er Jahre, war hier auch mein erster Gedanke.

Ich finde schon, dass man sich durchaus von der aalglatten und schillernd punten Werbe- und Studiofotografie ab und zu mal gedanklich lösen sollte, um wieder neu und anders "sehen" zu lernen.

Klaus





merna el-mohasel, 16.03.2012 um 11:15 Uhr

Die Stimmung in diesem Bild fesselt mich. Ihr Blick scheint den Fotografen zu fixieren, aber auch nur scheinbar, denn ich glaube das sie ganz weit weg ist.Stille, selbst wenn ein Auto zu sehen ist, so empfinde ich Stille und male mir aus welche Geräusche wohl in diesem Kaffee zu hören sind, wie es dort riecht und wie ihr Getränk wohl geschmeckt hat. Das Schwarz/ Weiße unterstreicht für mich das Gezeigte und lässt mich verweilen in ihrem Blick. Lebensnah, anmutig und ansprechend sprechend. Von Perfektion zu sprechen ist eine Anmaßung die ich in der Fotografie nicht dulde da ich jede Regung, jeden Moment, jeden "Makel" und jedes Sein als Perfekt ansehe und mich glatte Oberflächen ehr langweilen.
Herzlich Grüße
Merna



Alfons Gellweiler, 16.03.2012 um 12:08 Uhr


Jepp !

Das ist doch mal `ne Postion, mit der es sich bequem leben lässt. ;-)
Die Knipse hoch, die Augen fest geschlossen !



Peter Schwindt, 16.03.2012 um 12:42 Uhr

Das Bild ist ein schwieriger Kompromiss aus "Street-Fotografie" und einem schönen Portrait. Für ein "Street" wirkt die Situation doch ein wenig zu gut durchdacht, vor allem der vertraute Blick der Abgebildeten passt nicht so recht dazu. Es fehlt das Überraschungsmoment, der entweder etwas erschrockene Blick des Abgebildeten oder -besser noch - ein völlig unverstelltes Gesicht ohne jedes Posieren.
Den Kritikern eines schönen Portraits dagegen werden die Unschärfe und die Spiegelung, vor allem im linken Auge nicht gefallen.
Es allen recht zu machen, ist eigentlich gar nicht möglich.
Ich mag das Bild, weil es eine schöne Stimmung von Ruhe, Vertrautheit und Melancholie vermittelt, so als würde man einen letzten flüchtigen Blick auf eine geliebte Person werfen. Gut unterstützt wird die Wirkung durch SW-Bearbeitung, das Korn und den Rahmen.



Matthias von Schramm, 16.03.2012 um 13:28 Uhr

schön, mal wieder ein foto, welches mich komplett überzeugt. ohne die spiegelung wäre das bild gelungen. mit der spiegelung ist das foto gelungen und vielschichtig und ein gutes beispiel dafür das der streetstil auch beim portrait mit eigenem model funktioniert. umgebung und bokeh sind so interessant, dass der schnitt so wie er ist, hervorragend funktioniert. ein guter blick, ein guter ausdruck, ein konzentrierter aber müde wirkender blick, alles andere als leer.

kein schwieriges bild, weil multifunktional und auf dem punkt sitzend. die spiegelung, die lichtverhältnisse, die umgebung sorgen eben für zwei unterschiedlich wirkende augen. wirkt auf mich geheimnisvoll, nicht störend.

ja verletztlichkeit und stärke im ausdruck. dem muss ich nichts hinzufügen. danke auch für die eingangsworte des fotografen. ich kann damit was anfangen.



ki7, 16.03.2012 um 14:45 Uhr

Mich überzeugt auch die Bildwirkung. Gestellt? Ich weiss es nicht. Anscheinend fand vorher ein Shooting statt, das Modell kennt den Fotografen also und hat sich daher nicht davon stören lassen, fotografiert zu werden.
Kann aber auch gestellt sein – egal …
Die Soiegelung ist im Prinzip okay, denn sie macht klar, dass der Betrachter außen steht. Nur die Motorhaube des Autos lenkt zu stark ab. Ließ sich wahrschinlich nicht besser machen, weil das Auto da parkte und ein anderer Standpunkt den Ausschnitt versemmelt hätte, oder die Fotografin / der Fotograf hätte eben noch ein bisschen probieren müssen.
Natürlich kann man sagen, kleine Fehler (Auge, Schärfe, Spiegelung) unterstreichen die Street-Art-Wirkung. Aber wenn es gestellt ist, dann kann man diese Dinge korrigieren, ohne dass die Street-Art-Wirkung verloren ginge.



Ronald Schwier, 16.03.2012 um 17:52 Uhr

das ist ein sehr romantisches foto..


harry k., 16.03.2012 um 21:47 Uhr

Hihihi, jetzt fassen wir uns alle an den Händen und tanzen im Kreis.

Logisch ist es stimmungsvoll, romantisch, anmutig etc. Aber wir sind Fotografen (sagen wir zumindestens von uns selbst). Warum ist es das Bild so? Was zerstört die Stimmung? usw.
Ich bin nicht hier um alles so hinzunehmen wie es ist. Nur weil ein Bild als nicht technisch perfekt deklariert wird, Korn hat und B/W ist, ist es noch lange kein gutes Bild. Das ist Esoterik und nicht Fotografie.

Ich mag hier den Blick und die Haltung, mich stört, dass das nicht vom Fotografen zum Wichtigsten genommen wurde und er die Komposition diesem Blick untergeordnet hat!



AnnaCaravela, 16.03.2012 um 23:17 Uhr

Also das Bild zeigt zwar ein Model, aber nach dem Shooting... also ein Spontanes Foto.

Was schön ist:
die Tonung in Schwarz weiß, der traurige Blick des Models und das Auto was im Hintergrund vorbei fährt. Die Spiegelung also. Ich glaube das würde die meisten Leute eigentlich stören aber zu diesem Motiv passt es gut.

Nicht so schön ist dass es so stark rauscht. Das wäre ohne besser geworden.

Liebe Grüße



SasH-Fotografie, 17.03.2012 um 9:13 Uhr

Das Bild ist klasse. Hier ganz nach der Regel: DAS UNPERFEKTE MACHT ES PERFEKT....
Das Bild hat eine gewisse "Tiefe" und lässt Interpretationsspielraum. Das S/W ist natürlich klasse gewählt!
Keine Überbearbeitung, einfach das Bild... Das ist für mich Fotografie! Die Spiegelungen gehören einfach zum Bild und es wirkt wie eine Spontanaufnahme, anders würde das Bild nicht so viel Tiefe und nicht so ansprechend sein,

Mir gefällst richtig gut,



Andy Volant, 17.03.2012 um 9:58 Uhr

Der Blick geht genau in die Kamera, d.h. es ist anscheinend ein Portrait. In jedem Fall gibt es eine Beziehung zum Betrachter/Fotografen. In diesem Fall stört das Auto in der Spiegelung ungemein.

Ohne Auto (mit etwas Anderem, evtl. einem Regenschirm als Spiegelung) wäre es wirkungsvoller und hätte einen Bezug zur abgebildeten Person, so scheint es mir nicht konsequent gestaltet.

Dass das linke Auge heller sein soll als das rechte, obwohl es im Schatten liegt, erschließt sich mir nicht. Wurde hier der Schatten punktuell aufgehellt? Auch sieht die Iris des linken Auges etwas "deformiert" aus.

Als letztes würde ich gerne verstehen, weshalb der Fotograf das Bild dermaßen stark komprimiert hat, daß bereits Artekfakte zu sehen sind - die Unterscheidung zwischen Rauschen und Artefakten, bzw. die Beurteilung der Qualität, wird dadurch erheblich erschwert.



Herbert Rieger, 17.03.2012 um 10:02 Uhr

Das Bild ist jedenfalls wirkungsvoll.
Störend finde ich die schiefstehende Hausfassade.
Aber der unscharfe Bereich links davon ist einfach gut.
Das müde Mädchen hockt sehr dekorativ an dem Tisch
und es ist mir wurscht, ob der Fotograf alles angeordnet oder "nur" gesehen und festgehalten hat.
Das ist ja ein wesentlicher Punkt, daß man ein Motiv sieht und schnell auf den Auslöser drückt. Daß dabei keine Studioaufnahme entsteht, das leuchtet ein.



Johannes Barthelmes, 17.03.2012 um 17:50 Uhr

ich mag das Bild, wenngleich es keine großartige Fotografie ist. Es wirkt allein durch die bezaubernde abgelichtete Person.

Ihr linkes Auge geht so gar nicht, da stimme ich einigen Vorschreibern absolut zu. Ich habe das Gefühl, dass hier durch Nachbearbeiten mehr kaputt als schöner gemacht wurde.
Denn: das linke Auge, so wichtig aber so hässlich fotografiert/bearbeitet macht leider viel zunichte.
Dieses Bild in größerem Format an der Wand würde das Problem des linken Auges derart verstärken, dass man nicht mehr hinsehen möchte.
Sonst wäre es ein vernünftiges Porträt einer wunderbaren jungen Frau.

Eine gerade Hausfassade wäre langweilig, dieses fc-typische "gerade richten" lernt man vermutlich in der Vorbereitung für die Unterstufe und tut nichts zur Sache.
Warum sehen sich so viele Leute mit Kameras nie die Könner an um zu begreifen?

Auch dass street-Fotografie prinzipiell weniger durchdacht sein sollte als andere Fotografie ist Quatsch.
Ich vergleiche als Musiker und Fotograf gern die street-Fotografie mit der Jazzmusik. Schnell sein und dennoch aus der Mischung des Talents und des Könnens poetische Bilder/Musik, technisch gut und in besonderer Komposition "scheinbar locker" aus dem Ärmel zu schütteln, darum geht es. Die hohe Kunst der intuitiven Improvisation.

Solange - wie es hier in der fc Brauch ist - schiefe Linien, angeschnittene Köpfe, Füße, Hände, Körnung/Rauschen, mittig, etc. per se als "falsch" abgestempelt werden, kann man nicht mehr ernsthaft weiter diskutieren.

Wie gesagt: ohne den Makel des linken Auges sehenswert.



Wolf Schroedax, 17.03.2012 um 18:55 Uhr

@ 17:50 ::: Ich wunderte mich, dass diese ungleichen Augen so wenig stören. Glaube aber auch, dass zumindest die dunkle Pupille nachträglich ins linke Auge einretouchiert worden ist.

@ 14.3. 21:24 :::Finde auch, dass die Frau gerade etwas durchhängt, während die Person an der Kamera nicht genug kriegen kann.

Frage mich ::: Warum muss sich ein Auto spiegeln ? Soll es heißen, dass das Mädchen in Gedanken abgefahren ist ? - Gespiegelte Personen, die vorbeigehen, würden den Moment des Alleinseins plausibler machen ...




harry k., 17.03.2012 um 22:54 Uhr

Kann jetzt jemand mal die Aussagen zählen und in die Liste eintragen:

-------------------- schön -- unwichtig -- stört nicht -- stört

Auge:

Auto:

Raum:

Mittig:

B/W:

Korn:


;-))



Wolf Schroedax, 18.03.2012 um 8:11 Uhr

Na, harry k. , wir können auch über Heterochromie sprechen und wie sie hier zustande kommt, oder ob das Ganze nicht noch "stimmungsvoller" gewesen ist ohne die E-Präparation der linken Gesichtshälfte ....



Agora Bilddiskussion intensiv, 18.03.2012 um 10:33 Uhr

Hier geht es weiter:
EURO Trick von Agora Bilddiskussion intensiv
EURO Trick
Von
18.3.12, 10:30
36 Anmerkungen


Jörn Stubbe bedankt sich für die Diskussion und möchte noch Folgendes anmerken:

Besten Dank für die interessanten Diskussionsbeiträge. Ich habe mir alle Kommentare durchgelesen und möchte einige Antworten auf die aufgeworfenen Fragen hinterlassen. Zunächst einmal muß ich gestehen, dass ich ein Agora-Neuling bin und ehrlich gesagt gar nicht damit gerechnet hatte, dass mein letzter Satz mit „abgedruckt“ wird. Dass wurde mir erst bewusst, als ich mich in der Agorasektion umschaute, davor jedoch schon meine Email abgesandt hatte ;)
Letztlich wurde ein Großteil der Diskussion sinnloser Weise auf diesen Satz bezogen, weshalb ich mich im Nachhinein sehr darüber ärgere, dass ich dies so unbedacht formuliert hatte. Ich bin natürlich sehr an Kritik interessiert und würde deshalb keinen Kritiker als flüchtigen Betrachter abstempeln. Bei einem neuen Versuch würde ich dem Punkt der einleitenden Worte eine ganz andere Gewichtung zukommen lassen und eher vieles verschweigen, als bereits im Vorfeld mitzuteilen, da sich m.E. dadurch der Betrachter viel zu sehr beeinflussen lässt und sich gar nicht mehr sinnvoll an der Diskussion beteiligen mag. Dies ist auch ein Grund, warum ich meinen Fotos keine Titel gebe.

Zum Foto an sich kann ich nur mitteilen, dass es sich um eine analoge Aufnahme mit Canon EOS 3, 50 mm/1.4 auf Kodak TriX 400 handelt. Nachträgliche Bearbeitungen fanden bis auf die Tonwertkorrektur und den weißen Rahmen nicht statt. Die Erscheinung ihres linken Auges stört mich ehrlich gesagt auch etwas. Dies ist allerdings der Reflexion der Fensterscheibe geschuldet und ist kein Produkt von nachträglicher PS-Manipulation, welche ich im Zweifel eh nicht sonderlich beherrsche. Für mich tat es der emotionalen Wirkung jedoch keinen Abbruch, so dass das Foto dadurch für mich nicht wertlos wurde. Alles weitere hinsichtlich Reflexion, Aufbau oder Körnung ist sicherlich Geschmacksache. Allemal jedoch interessant zu erfahren, wie es der ein oder andere empfindet. Allein deshalb hat sich diese Sektion schon gelohnt!

Beste Grüße
Jörn





 
Informationen zum Foto
Verlinken/Einbetten

Bei folgenden Diensten verlinken:




vorheriges (32/31)