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Endlich habe ich meinen ersten Baustellen-Koller hinter mich gebracht. Ich habe gebrüllt, daß alles ein Chaos ist. Außerdem geht mir alles viel zu langsam voran. Dabei dachte ich an die Illustrierten über Bauen, Sanieren und Wohnen. Die perfekten Bilder, wo sich eine Hausfrau genüßlich auf einer Traum-Wohnlandschaft in den Kissen räkelt. Das wohnliche Umfeld geschmackvoll mit dazu passendem Ambiente versehen. Davon bin ich Lichtjahre entfernt.
Doch die Realität sieht völlig anders aus. Der Traum von „Schöner Wohnen“ ist Baustellen-gepflastert. Voll Baumaterialien, Staub, diverse Verschnitte (Styropor, Holz, Laminat, Sägespäne usw.) sind die Wohnräume gefüllt.
Mein „Haus-Sklave“ – im wahrsten des Wortes – ein netter Freund von mir – versteht mich sehr gut.
Hermann heißt er und versprach mir hurtig weiter zu arbeiten. Er tröstet mich immer, daß alles seine Zeit braucht. Er sagt dann auch immer, er ist kein Roboter.
Morgen schaue ich wieder in mein Haus und erwarte mir einige Fortschritte.
Bitte drückt mir alle ganz fest die Daumen, daß die furchtbare Baustellen-Zeit bald vorbei ist.
Danke!