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** von Agora Bilddiskussion intensiv

**


Von 

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13.11.2011 um 18:03 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Die Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv


Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion Intensiv@fotocommunity.net
Teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf nach der Diskussion genannt werden willst (+ User ID) und schreibe wenn möglich 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos.


Mein Bild entstand innerhalb einer Stahlkonstruktion einer Eisenbahnbrücke über der Thur in der Schweiz. Da dieser Teil nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, benutzten wir einen Servicezugang für Handwerker.
Durch den nicht alltäglichen Hintergrund entstanden viele interessante Bilder.
Ich fotografierte während ca. einer Stunde verschiedene Szenen.

Anmerkungen:





Agora Bilddiskussion intensiv, 13.11.2011 um 18:04 Uhr

Gabriela Ürlings schreibt:


Was sehe ich?

Das Foto zeigt zwei Männer - ich gehe davon aus, dass auch die hintere Person ein Mann ist - die Richtung Kamera blicken. Der rechte junge Mann ist gut zu erkennen, er scheint den Fotografen und mich als Betrachter des Fotos direkt anzuschauen. Der in ein paar Meter Abstand hinter ihm stehende Mann ist nicht zu erkennen, eher schemenhaft zu sehen. Er trägt eine Kapuzenjacken, hat die Kapuze über den Kopf gezogen, sein Gesicht, seine Mimik sind nicht zu erkennen. Der ganze linke Bereich ist durch ein Schattenmuster ausgefüllt.

Was gefällt mir?

Das Foto finde ich im Großen und Ganzen wirklich gelungen. Der junge Mann im vorderen rechten Bereich wirkt präsent und auch ein wenig undurchschaubar. Er hat ein sehr stilles, kaum wahrnehmbares Lächeln, was schwer zu deuten ist. Freundlichkeit oder einfach ein Ausdrcuk seines Selbstbewußtseins, was hat er vor? Der hintere Mann ist "der große Unbekannte", der ein wenig wie aus dem Schattenmuster herauszuwachsen scheint. Ein gestreiftes Muster wiederholt sich auf dem linken Teil seiner Jacke. Das Foto ermöglichst mir meine Phantasie einzusetzen, das Kopfkino einzuschalten. In welcher Beziehung stehen die Beiden? Wird der vordere Mann verfolgt? Ist der hinter sein "dunkles" Alter Ego? Droht jemanden Gefahr? Wenn ja, wem? Sind die beiden in einer Gang und der vordere mimt den Netten nach außen, während der Hintere die Drecksarbeit machen muss? Dr. Jekyll und M. Hyde? Ein Bild, das wirkt und nicht nach einmal Ansehen in den dunklen Gehirnwindungen des Vergessens verschwindet.

Was gefällt mir nicht?

Den hinteren Mann hätte ich mir noch etwas subtiler gestaltet gewünscht. Die Kapuzen, das aus dem Muster Herauswachsende, legen die Richtung der möglichen Geschichten vielleicht ein wenig zu fest.



Nophretete, 13.11.2011 um 18:50 Uhr

Eine Szene die mir sehr gut gefällt. Was sichtbar für das Auge wird, wurde gesagt. Nun beginnen Erfahrungen und Emotionen zu sprechen. Die S/W - Variante unterstreicht die Szenerie und lässt freien Spielraum für Kopf und Bauch ohne durch Farben irritiert zu werden. Für mich ein sehr offener, symphatischer junger Mann im Vordergrund, dem man keinen Hinterhalt unterstellen möchte. Ich würde ihm glauben. Sein Blick freundlich und aufrichtig in die Kamera gerichtet, eine nette Begegnung würde ich sagen, wie er, so scheint es, das Bild vorbei am Betrachter aus der rechten Ecke verlässt. Die schemenhaft hinter ihm erscheinende Figur, den Kopf in einer Kapuze versteckt, das Gesicht und Mimik noch undeutlich scheint schnelleren Schritts auf den Betrachter zu zukommen. Er bringt die eigentliche Dramatik in das Bild. Wir wissen nicht wer uns begegnen wird, ob er ebenso freundlich an uns vorbei gehen wird wie sein Vorgänger. Er macht ein wenig Angst - ist nicht durchschaubar, allein durch die Art sich zu kleiden.
Alles in allem beurteile ich das Bild als sehr gelungen. Eine Straßenszene wie sie uns oft begegnet und die Fantasie freisetzt.
Ich würde es "Begegnung" genannt haben.



David Bank, 13.11.2011 um 19:05 Uhr

Sehr starkes Foto! Gruss aus London.


Matthias von Schramm, 13.11.2011 um 21:48 Uhr

auch wenn der bildaufbau ähnlichkeit besitzt mit diesem agorabild von johannes barthelmes
hija y madre von Agora Bilddiskussion intensiv
hija y madre
Von
13.10.11, 13:27
40 Anmerkungen
, ist kaum ein vergleich zu ziehen. auch was die wirkung angeht. dieses bild hier wirkt auf mich sehr statisch, natürlich ist es inszeniert, aber wie es inszeniert ist stört mich. es wirkt wie in der "kreativen" modefotografie, die sich mittlerweile auch dieser schärfe - unschärfe mittel bedient und nicht vorhandende beziehungen als kaufanreize suggeriert. der gesichtausdruck des jungen mannes vorne sagt mir nichts. es ist für mich der versuch einer nichts durchscheinenden pose, die deutlich das künstliche auf nicht sonderlich geschickte art durchscheinen lässt. inszeniertes portrait eines fussballers der nicht gerne post, z.B. es erinnert mich an die fotografie für jugendmagazine in den 1970er 80er jahren, wo man "einfache" soziale themen durch zwei inszenierte menschen darzustellen versuchte. freundschaft z.B. oder konkurrenz, oder eifersucht. diese themen waren aber in wahrheit so komplex und schwierig, dass sie die fotografen überforderten und nur klischeestellproben ohne wirkliche inhaltliche tiefe rauskamen. man arbeitete wie hier schwarz weiss und so manch einer hielt das für gelungene fotografie mit sozialem hintergrund. eigentlich aber war sie unfreiwillig sogar etwas komisch.

ich will nicht ausschließen, dass bei der serie an aufnahmen, die der fotograf gemacht hat, welche dabei sind, die mir wesentlich besser gefallen. manchmal hat der fotograf da auch probleme bei seiner auswahl und mit einer allgemeinen editierschwäche. das kennt wohl fast jeder, der ernsthaft mit serien gearbeitet hat.

da ich hier aber keine serie kenne, verzweifle ich etwas an diesem foto mit von der idee her löblichen ansatz, bei dem mir auch der schnitt nicht sonderlich zusagt und die konfusität des hintergrunds negativ verwirrt.



Wolf Schroedax, 13.11.2011 um 21:51 Uhr

Erstmal: Dieser junge Mann lächelt nicht die Spur, ist noch nicht einmal freundlich ((und es ist echt spaßig, wenn das behauptet wird)). Der Blick ist gespannt, abschätzend fixierend, hintergründig aggressiv, eiskalt, zynisch, berechnend, misstrauisch fordernd .... Hier geht es nicht um die Beziehung der beiden Männer untereinander, das sind Kumpels, sondern hier verstellt jemand dem Fotograf den Weg. (Die Lokation ist völlig unwichtig, auch im Subtext entbehrlich für diese Aufnahme).
Ich gebe den Titel ::: >Was wotscht ?<





Kleemy, 13.11.2011 um 23:25 Uhr

Der Mann im Vordergrund hat für mich so eine wissende Nachdenklichkeit in seinen Augen und dazu korrespondiert auch sein Mund. Als ob er den anderen Mann im wahrsten Sinne des Wortes hinter sich gelassen hat.

"Und nun richte ich den Blick nach vorn." "Schau nicht zurück." "Wie konnte ich diesen Mann nur lieben/mögen/ihm vertrauen?" "Hab´s doch geahnt."

Kurz: Durch diesen Blick wird für mich eine äußerst komplizierte Beziehung zum "Hintermann" aufgebaut, denn der Blick ist für mich alles andere als gelassen.

Der Aufbau des Fotos ist, je länger ich draufschaue, extrem clever. Erst dachte ich, das Ganze müsse deutilch nach links gerückt werden. Aber nein, ich denke, so wie hier muss es sein, denn es mutet durch die Enge zum rechten Rand an, als wolle der Vordermann just aus dem Bild - was zu meiner Interpretation seiner Gedanken passen könnte. Nur weg!



I arkadas I, 13.11.2011 um 23:34 Uhr

spontan. hab ich hier das gefühl.. das hier jemand menschen fotografiert hat. was sonst nicht sein genre ist..
. mags. wenn man neue weg geht. vieles ausprobiert in der fotografie.. offen ist .. für alle bereiche...

.. wenn ich es mir so anschaue. dann passen der blick des jungen mannes nicht mit dem hintergrund zusammen.. eher bedrohlich .. angstmachend.. was ich da entdeck im hintergrund..
. auf mich wirkt es wie ein spontanes bild, was an diesem tag entstanden ist... weil es die location, die menschen es so hergegeben haben... nicht weil es durchdacht... geplant war. das bild..

.. is aber auf jeden fall nen interessantes bild. was ich in der sektion mit der beschreibung mag... mehr davon ....
..lg



kiki260476, 13.11.2011 um 23:51 Uhr

was sehe ich ? der Mann im Vordergrund : clever, durchtrieben und böser Absicht. Der Mann im Hintergrund - vieleicht sein zweites Ich - sein Schatten der ihm das Böse eintrichtert ? beim Mannin der schwarzen Kaputze ist kaum mehr gesicht zu erkennen, stimmt, die nase wirkt sehr groß - hat staken Alien Grusel Charakter.
zum Bildschnitt: super - ich hätte vieleicht noch am Kopf leicht angeschnitten um den Bildeffekt noch zu verstärken.




Clara Hase, 13.11.2011 um 23:54 Uhr

auf mich macht der Junge imVordergrund, eine Art sportliche Siegerpose - auch sein Sweatshirt wirkt auf mich eher sportlich- ein inneres Grienen sehe ich auch - bei blitzeblanken Augen mit schönem Lichtfleck.
Es liegt etwas leicht dämonisches im Gesicht - gestellt, gespielt wie auch immer - da sind sich Fotograf und Modell einig, was gespielt wird - scheint mir. ansich ist das ja ein smartes junges Gesicht

Die Person dahinter - nur ein Schemen mit breiter Nase - ja, sehe ich auch so - wirkt eher restlos unsportlich- allerdings die Schultern - die Spannung darin - eher einer der Handwerker der, mit durchs Bild lief (Aufzug Handwerkerzugang lässt mich das auch ahnen). Statt Helm werden wohl heutzutage auch bei Gerüstbauern eher Kapuzen getragen - vielleicht haben die ein Gummiinlay, damit dem Kopf nichts geschieht (herabfallendes, anstossenn was auch immer) Wirkt aber auf mich, die ich das auch schon live sah, etwas hm, unheimlich.


Wenn der Aufnahmeort so unwichtig ist, dass man in völlig unscharf in den HG drängt, frage ich mich, warum soviel Umstand? - man wird wohl gefragt haben müssen, ob man da mit hoch darf.

s-w schafft Klarheit vor dem HG



cube51, 14.11.2011 um 9:34 Uhr

Was die Mimik vom Mann im Vordergrund angeht, stimme ich Wolf Schroedax und Marcel Glasi voll zu.
Freundlich ist anders. hintergründig verschlagen passt für mich. Der Mensch im Hintergrund bekommt durch die Unschärfe etwas grobschlächtiges. Der Mann fürs Grobe aus dem Hintergrund. Der Hintergrund kaum zu definieren, Eine Brücke, ein Zaun? Die Diagonale lenkt auf den nur unwesentlich schärferen Mann aus dem Hintergrund. Die dunkleren Strukturen oben verstärken die Stimmung, wie dunkle Wolken die über den beiden schweben. Wenn versucht wurde eine bedrohliche unangenehme Stimmung zu erzeugen ist das Bild für mich durchaus gelungen. Wenn nicht war es ein Versuch.
Der Schnitt gefällt mir nicht so gut, kann aber nicht erklären warum, würde aber die Stimmung unterstützen.



Wolf Schroedax, 14.11.2011 um 10:45 Uhr

Nun ::: ´verschlagen´ finde auch ich sehr treffend.
Ich schätze, es handelt sich hier um ein Dealertreff ... Knipser durfte mit ::: Unvermeidlich die Frage ::: >Wotscht öppis ???<
((Die Angabe der Lokation war also doch nützlich; die Nase von dem im ´bedrohlichen Hintergrund´ ist breit, nicht sonst was ..))



Clara Hase, 14.11.2011 um 10:55 Uhr

Maske dachte ich noch - die Figur im HG


cube51, 14.11.2011 um 11:05 Uhr

@Wolf Schroedax. Ja sehe ich auch breit, lang. Was im Kopfkino los ist meine ich damit. Mir fällt sofort Gottfried John ein. Bestimmt ein netter Kerl, aber der Charakterkopf lässt die Gedankenmaschinerie an. Hier im Hintergrund kein Charakterkopf weil unscharf, im Kopf schon.
Du hast natürlich Recht, weil wir das Foto komentieren nicht unseren Kopf, aber das Bild wird nunmal hinter unseren Augen zusammengesetzt.



rahmsdorf ole, 14.11.2011 um 13:20 Uhr

könnte auch ein CD-Cover werden.
oder ein WERBEPLAKAT für ein konzert.

also ich sehe hier musik im bild.
gruß ole



Lawoe, 14.11.2011 um 19:01 Uhr

nur ganz kurz:
das bild hat mir im quadratischen vorschaubild durch den schnitt deutlich besser gefallen..........so finde ich den blick zwar immer noch recht eindringlich, aber das ganze ist wesentlich unkonzentrierter als im vorschaubild

ansonsten ein gelungenes "doppel"portrait, daß der fantasie des betrachters raum lässt

lg frank



Wolf Schroedax, 14.11.2011 um 20:05 Uhr

@Lawoe :::: Dein Schnitt rückt den Maskenmann aus dem Hintergrund ins "Zentrum" , der vorne ist dann fast schon weg; passt zur Sicht von Nophretete (gestern 18:50) und Kleemy (23:25); unterstützt m.E. nicht das , was ist.


welcome to adventure, 14.11.2011 um 22:59 Uhr

meine güte! leute die mal mehr als nur ein wort schreiben, das ist ja toll. stehe ich also nicht damit alleine da. - aber hier sage ich nicht so viel. ich finds sehr spannend, und mag vor allem seine "einfachheit". es lebt von seinem blick, vom aufbau der sehr gelungen ist, vom hintergrund, und was ich am schönsten finde, es hat atmosphäre. ein bild das über seine bildseiten hinaus geht. man könnte sich vorstellen, dabei zu sein. sehr gut.


Wolf Schroedax, 15.11.2011 um 7:46 Uhr

@13.11.11. 19:48 ::: Ich musste auch gleich an <hyja y madre> denken ... Da steht das Mädchen wie hineinkopiert da, "eigefroren" sagte doch der Autor. Bei ** dagegen überfällt mich diese Statik nicht so, weil der Blick des jungen Mannes viel mehr fordert und seine Schultern nicht zu sehen sind ...
Den Kumpel hinten, maskiert als "zweites Ich" zu deuten (kiki260476, 13./23:51), sieht die Szene theatralisch; dieser Aspekt schien mir eigentlich wohltuend verborgen/vermieden zu sein.

Der Dealer jedenfalls nennt schließlich den Preis ::: >Foifzig Stutz< !
Darauf der Autor ::: >Wilscht mich verarsche ?<
Der Dealer ::: >Verreis´<
Der Autor macht das Bild genau jetzt und murmelt ::
>Leck mer doch !<



Teske, 15.11.2011 um 14:38 Uhr

Ich muss leider gestehen ich verstehe das Bild nicht! Sorry, habe mir absichtlich einen Tag Zeit gelassen um darüber nachzudenken. Wie einer der Vorredner schreibt, wenn der Hintergrund so unscharf sein soll warum dann der Aufwand mit dem Ort. Wenn ich so die Interpretationen der Vorrdener so lese sind wir uns nicht einig was vom dem Jungen im Vordergrund zu halten ist. Ich würde ihm nicht trauen, keine Ahnung was oder ob er etwas vor hat. Durch den zweiten Jungen im Hintergrund, der auf mich überhaupt nicht spaßig wirkt gewind der vorne nicht mein Vertrauen. Um ehrlich zu sein, das Bild hat auf mich keine Wirkung. Es begeistert mich nicht wie ein Stillleben was ich erforschen kann. Als Porträt spricht es mich nicht an weil es mir den Menschen nicht offen legt, weder in die eine noch in die andere Richtung. Evtl. könnte uns der Fotograf sagen was er sich dabei gedacht hat oder was er zum Ausdruck bringen wollte, oder noch besser den Titel zu dem Bild.

Technisch sicher TOP keine Frage, aber gestalterisch verstehe ich es nicht. Das soll keine Wertung sein nur mein Empfinden und das muss nicht stimmen.

Gruß
Oli



Kirsten, 15.11.2011 um 17:54 Uhr

wieder eine vielschichtige diskussion. die sache mit der location sehe ich auch als irrelevant an. davon kommt bei mir nichts an. wovon das bild für mich lebt, ist der nicht deutbare ausdruck der person im vordergrund. er könnte freundlich sein. aber auch gefährlich (treffend fand ich den begriff "verschlagen", der hier fiel). was sicher gestützt wird durch die assoziation des zweiten im hintergrund. für mich ist genau dieses unklare interessant.
beim schnitt sehe ich auch noch potential.
lg
kirsten



harry k., 15.11.2011 um 19:03 Uhr

Mir ist das vordere Gesicht zu flach, zu wenig ausgearbeitet (Licht, Grauwerte). Der Blick ist aber interessant, vielleicht müsste das Kinn noch ein bisschen nach unten ...
Als Portrait ist's zu viel, als Milieu zu wenig. Raum oder Tiefe Fehlanzeige ...



Klaus Peter Neßler, 15.11.2011 um 20:48 Uhr

Ich lese und frage mich:
Kann Agora eigentlich auch ein Igno aussprechen?

KPN



harry k., 15.11.2011 um 23:05 Uhr

Klaus Peter, muss ja nicht sein. Du brauchst ja einfach nix schreiben ;-))


cube51, 16.11.2011 um 8:01 Uhr

@KPN & Harry k.
Fast alle Probleme sind auf Kommunikationsprobleme herunterzubrechen.
Genau das ist mir schwer gefallen, nichts zu "sagen".
Bei den vielen Bildern die man sich täglich ansieht, sticht diese heraus. Für mich unangenehm! Nicht wegen der Ausführung, sondern wegen des eindringlichen Blickes der durch andere Faktoren des Fotos unterstützt wird. Verkäufer geht mir hier jedoch etwas zu weit, aber jeder hat ja seinen Kopf um sich gedanken zu machen.
Aufwand beim Hintergrund sehe ich nicht.
Nehmen wir an das Bild ist gestellt, wovon ich ausgehe. 2 Kumpel und eine Kamera und dann versetzt vor einem Hintergrund mit etwas Struktur hingestellt, Bisschen Schnitt, Kontrast fertig.
Aufwand sieht so aus:

Ähnlich wie Kirsten sehe ich dass das Bild vom nicht "gesagten“ lebt, von der Ungewissheit in der uns der Fotograf lässt, ja Teske, nicht zu letzt durch den weggelassene Titel, der oft versucht Einfluss auf uns zu nehmen.
Ich bin ehrlich gesagt schon etwas gespannt, was und ob der Abschlusskommentar etwas Licht ins Dunkel bringt.



Teske, 16.11.2011 um 10:26 Uhr

Hallo cube51,
ich finde fehlende Titel bei Bildern bei denen die Aussage aus dem Bild hervorgeht absolut gut. Bitte verstehe mich da nicht falsch, ein gutes Bild sollte keine Titel nötig haben. Aber wenn aus einem Bild nicht hervor geht was es aussagen soll, dann finde ich hilft ein Titel doch sehr. Und das Bild hier sagt mir leider nichts.
Gruß
Oli



Agora Bilddiskussion intensiv, 16.11.2011 um 17:42 Uhr

Hier geht es weiter:
- von Agora Bilddiskussion intensiv
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Von
16.11.11, 17:36
34 Anmerkungen


Léon Art - Fotografie möchte noch anmerken: Ich danke der fc für die vielen Beiträge, es war sehr interessant zu lesen wie mein Bild interpretiert wird. Es war aber ebenso interessant festzustellen was nicht geschrieben wurde.
lg Léon





 
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