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Wie ein Kolibri von Gunther Hasler

Wie ein Kolibri 


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26.06.2007 um 16:32 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
schwebt das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) meist nur Bruchteile einer Sekunde zum Nektarsaugen über der Blüte, um dann in rasantem Tempo zur nächsten weiterzufliegen. Es lohnt sich etwas mehr über diese interessanten Schmetterlinge zu erfahren:

Das Taubenschwänzchen ist ein tagaktiver Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Als Wanderfalter kommt das Taubenschwänzchen in fast ganz Europa vor. Im Sommer sind sie bis im nördlichen Europa zu finden und erreichen sogar Island. Im Winter sind sie bis im nörlichen und westlichen Afrika unterwegs. Sie legen dabei große Distanzen zurück und können bis zu 3.000 Kilometer in weniger als 14 Tagen bewältigen.

Die in Mitteleuropa vorkommenden Falter wandern überwiegend aus dem Süden ein, es gibt jedoch auch einige Exemplare die in geschützten Lagen hier überwintern. Die Hauptzeit der Einwanderer ist von Ende Juni bis Mitte Juli. Deren Nachkommen fliegen dann erst ab Mitte August, bis in den September hinein. Dann sind sie verschwunden und fliegen vermutlich zurück in den Süden.

Taubenschwänzchen gehören zu den wenigen Insekten, die auch rückwärts fliegen können. Sie können sogar kleinste Pflanzenbewegungen, die durch Wind verursacht werden, wahrnehmen und perfekt durch ihren Flug kompensieren, so dass ihre Position zur Blüte immer konstant bleibt. Die Schlagfrequenz der Flügel beträgt ungefähr 70 bis 90 Schläge in der Sekunde, die Fluggeschwindigkeit beträgt in den Spitzen bis zu 80 km/h. Bemerkenswert ist auch das Erinnerungsvermögen der Falter. Sie kehren Tag für Tag an reichhaltige Nektarquellen zurück und ebenso bleiben sie ihren Ruhe- und Schlafplätzen oft ein ganzes Falterleben lang treu.

Quelle und weitere interessante Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Taubenschw%C3%A4nzchen



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