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komm Isabel von Accabadora

komm Isabel


Von 

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19.02.2012 um 9:45 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
komm, Isabel,setz dich zu mir
wo just der mondstrahl, liebste, hier
hinfiel, so feengleich & zier.
du hast, im paradiesgewand
durch dein geäug mich sterngebannt,
und seufzst - ich lausch, dein seel=vagant.

*....*....*


aus Arno Schmidts Übersetzung von E. A. Poe’s „Fairy-Land“

*

http://www.youtube.com/watch?v=jyVe_9-aYN0&feature=related


mein faschingsbeitrag
:-)



rockbildteil: fotografiert in der ausstellung "schöne frauen" (hamburg, deichtorhallen, 2002)


***DANKE***

für all eure liebe-,gedanken- und poesievollen anmerkungen zum °rückenkehr°bild!

Anmerkungen:

d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.





anna.s., 19.02.2012 um 9:46 Uhr

ich liebe den rätselhaften sinnlichen charme deiner kompositionen!!!!
lg, anna



Hellvis Deathly, 19.02.2012 um 9:48 Uhr

Schöne Arbeiten, endlich mal wieder was anderes! und man kann sich selber dazu geschichten ausdenken!
Gruß



Peter Kloth-Schad, 19.02.2012 um 10:06 Uhr

Zettels Traum, Kurzfassung?
Traumartig, traumhaft.
Und genau wie viele Träume...rätselhaft.
Gruß
Peter



Marysw, 19.02.2012 um 10:06 Uhr

Wundervoll und eindringlich !

LG...Marion



(M)Ein-Blick, 19.02.2012 um 10:07 Uhr

eine ganz wundervolle, bühnenreife Komposition und
ein Motiv, bei dem man intensiv und lange verweilen möchte!!
Gruß Gerda



Brigitte-Sterntaler, 19.02.2012 um 10:13 Uhr

Ein aussergewöhnliche Arbeit ,liebe Acca ..Bühne frei für weitere wundervolle Ergüsse..
LG Brigitte



dijopic, 19.02.2012 um 10:45 Uhr

mein geäug genießt fasziniert deinen exquisiten faschingsbeitrag.
gruß dijo



gabi44, 19.02.2012 um 10:51 Uhr

Liebe Acca, in Deinen kleinformatigen Fotos steckt mehr
Weisheit und Gefühl als in einem Wandgemälde.
Feengleich - hintergründig - schon fast transtendenzial -
so empfinde ich das Foto und hätte es auch ohne
Shakespear so ausgelegt. Wunderbar !!!!
lg gabi 44



s. sabine krause, 19.02.2012 um 11:12 Uhr

ein auge, das mit der mittsommernachtssonne um die wette zu strahlen und so viel klarer und offener in die welt zu schauen scheint, als jedes seiner sich aschfahl nach knallbunter karnevalsnacht nach hause blinzelnden verwandten! ; )) während deren iris nämlich vom anblick knietiefen mülls – kamelle, kamelle! – beleidigt wird, weht durch isabels kleid die befreiende brise der magischen sommernacht und verwandelt es vor ihren staunenden augen verschmitzt in eine wolke… ; )) helau! sabine


Claudy B., 19.02.2012 um 11:19 Uhr

ein Fest...:-)
so schön!



ilsabeth, 19.02.2012 um 12:14 Uhr

Eine wunderbare Gabe, Gedichte auf diese Weise sichtbar machen zu können! (Wenn ich das könnte, würde ich mich selber nur noch mit "Sie" anreden! :-) )
LG ilsabeth



M.Anderson, 19.02.2012 um 12:52 Uhr

erzählend.bild


Accabadora, 19.02.2012 um 14:20 Uhr

@ Sabine Krause: :-) mir scheint, du hast eine unüberwindliche aversion gegen den rheinischen karneval?!
(verständlich! :-) )
bitte nicht verwechseln mit der alemannischen fasenacht und dem bayrischen fasching!!
pfiatdi nacherd, laßdi drugga von der (ex)faschingsnärrin Acca:-))



Eckhard Meineke, 19.02.2012 um 18:35 Uhr

Tja, liebe Acca ... ;-))) der Karneval tobt. Und das Gedicht stammt nicht aus Shakespeares "Sommernachtstraum", sondern aus dem "Märchenland" von Edgar Allan Poe (1831); Arno Schmidt legt in "Zettels Traum" eine eigene Übersetzung vor. Anbei das Gedicht in voller Länge und Schönheit:

Märchenland

Komm setz dich zu mir, Isabel,
Hierher, wo der Mondschein hell
Beleuchtet märchenhaft die Quell’.
Bist nun im Paradiesgewand!
Ich bin vom Augenstern gebannt!
Dein Seufzen meine Seele band!
Dein Haar bewegt der Mond gelind
Wie Blumen sanfter Juniwind!
Setz dich – wie kamen wir hierher?
Geliebte, oder ist’s Traum – nicht mehr?
Du kennst die Blume noch – so groß
Hing sie – wie heißt’s – vor diesem Haus –
Wie – ein Kometenschweif, die Ros’ –
Heut’ (blies der Wind, und) sie schwang aus
Mir unverschämt g’rad ins Gesicht,
Als wär’ sie ein lebendig’s Ding,
Ich riss sie raus, ich schonte nicht
Die kleinste Blüte, die da hing,
Der Undankbarkeit ungewohnt.
Der Wind entführt’ sie, und der Mond
Rafft’ Wolken, bis durch einen Spalt,
Der aufgetan war alsobald,
Ein Strahl schien tönend, hell und kalt.
Der Strahl nun war ein Märchenstrahl –
Sagt’st du nicht so, Isabel?
Wie fantastisch und wie grell
Er verzaubert’ auf die Schnell’
Das gewellte Gras zumal
Zu dem Klingen einer Schell’!
Im eig’nen Land wird höchstens mal
Entdeckt ein solcher Mondenstrahl,
Wo sich verschliss’ne Falten wiegen
In der Dunkelheit des Raumes,
Durch den Spalt des Vorhangsaumes
Stäubchen treffend, Staub und Fliegen,
Zitternd erst, dann bleibt er liegen
Wie Lust überm Kummer!
O, wann endet der Schlummer?
Isabel! fürchtest du nicht
Die Wunder im nächtlichen Licht?
Die Talflur schattenbleich!
Die Wälder wolkengleich –
Weil Augen voller Tränen
Der Form den Inhalt nehmen!
Mondriesen siehst du steh’n –
Aufgeh’n und untergeh’n –
All’zeit, die ganze Nacht –
Vor ihrem bleichen Hauch
Erstirbt der Sterne Pracht,
Bis sie versinken auch.
Einer sinkt, auf dass er throne
Auf des höchsten Berges Krone.
Sein Strahlenkleid wirft Falten
Herab von seinem Throne –
Bis du dich mit mir ergibst
Dem Schlafe, den du liebst! –
Muss nah und fern nun walten,
Müd’ hüllt er alles ein –
Jeden Raum, ob groß, ob klein,
Ob Mauer oder Stein –
Ob Wasserfall, der fein
Zerstiebt, so fein!
Wirft sie auch über Wald – und Meer –
Ach! wohl auch über’s Meer!

Flieger von Eckhard Meineke
Fliegernicht in Diskussion
Von
3.2.12, 17:30


Eckhard



Kein Grund, 19.02.2012 um 20:20 Uhr

Sehr schön graphisch - und genau das richtige Gesicht dafür, weil man gar nicht jede Linie darin braucht, man bleibt ja sowieso an den Augen hängen, an diesem traurigen Blick.......

Da gibt´s noch andere Ebenen, die bleiben im Ungefähren..... eine Sonne vielleicht, eilige Schritte, aber keine Flucht, sondern eine Annäherung......

Ich werde jedenfalls nicht so schnell müde, mir das anzusehen...... und glaube, ich hätte auch ohne Namen drunter gewußt, von wem dieses Bild ist ;-)

LG Hanni



Erhard Nielk, 19.02.2012 um 21:40 Uhr

ich genieße den AUGEN....BLICK,
um einzutauchen in deine komposition
voller lebendigkeit, voller fragen
und antworten.

wie immer eine feine arbeit, und eine
wiedererkennbare handschrift,
dazu meinen glückwunsch..lg erhard




trotzdem.c|b, 19.02.2012 um 21:46 Uhr


..!* einfach nur: fav*

(...und: dickes ShakespearesPRO)

LG, trotzdem.cb

p.s.: ...schön dass deine Pause vorrüber ist...



Accabadora, 19.02.2012 um 21:54 Uhr

@Eckhard Meinike: tja...lieber Eckhard, man sollte keine aus dem zusammenhang gerissenen zitate ungeprüft übernehmen...hoffentlich habe ich mich keines Guttenplag-vergehens schuldig gemacht:-)....nein, hab mich nicht mit fremden federn geschmückt, doch schlampig zitiert!
*zerknirschtdreinschau* :-)
danke für die klarstellung, für das gesamte gedicht ! schade, es existiert wohl nur der kurze abschnitt in der Arno Schmidt so eigenen transskription !
lg Acca



Eckhard Meineke, 19.02.2012 um 21:56 Uhr

Liebe Acca, Da müßte ich "Zettels Traum" einmal zur Hand nehmen. Das Werk habe ich natürlich nicht im Schrank; es steht in unserer UB. Eckhard



trotzdem.c|b, 19.02.2012 um 22:03 Uhr


(...oh ok, dann eben ein dickes Edgar Allan PoePRO!) ;))



Sonnja S., 19.02.2012 um 22:23 Uhr

ein Hauch von sanfter Schönheit berührt das Herz
lg sonnja



Hille Roskam, 19.02.2012 um 22:24 Uhr

SENSITIV... SENSIBEL...
enthüllt es eine ungeahnte
.. L E I D E N S C H A F T
- dickes Kompliment Acca -
die sanfte Erzählkunst .......
fasziniert mich - unendlich -
********************************
Grazie ... cara amica :-)
- Hille -
"Loslassen" - "lasciar andare" von Hille Roskam
"Loslassen" - "lasciar andare"
Von
20.1.12, 22:06
368 Anmerkungen





andrea aplowski, 20.02.2012 um 9:28 Uhr

Eine Arbeit die zum Denken, aber auch fühlen anregt.
Gut gefällt mir die Farbgebung, die Anordnung.
lg andrea



Mannus Mann, 21.02.2012 um 14:19 Uhr

Deine Fotoarbeit hat eine aparte, weibliche Ausstrahlung.
Die Textbeigabe gleicht sich an das Foto an.



hekate33, 22.02.2012 um 10:03 Uhr

Tolle Anmutung - ein schönes Werk!
Gruß von Christa



lucy franco, 22.02.2012 um 13:31 Uhr

come un puzzle di donna

affascinante



Michael Jo., 23.02.2012 um 14:55 Uhr

bei Euren Ausgrabungen aus
den Poesie-Alben dieser Literaten
(Deine Acca u. Eckhards) kann ich nicht mithalten
(kenne mich da kaum aus);
wiewohl ich auch nie nachvollziehen konnte / kann,
wie im norddeutschen Flachland die Enthusiasten
des Meisters der Verklausulierung durch die Ackerfurchen kriechen um den Spuren Zettels Traum's zu folgen ..
Aber Dein Text zur fotografischen Gestaltung
spricht mich an!
Und ' aparte weibliche Ausstrahlung' dieser gelungenen Arbeit ist zutreffend !!
Photo-ART der besonderen - über den Karneval hinaus;
Kompliment
- und lb. Gruß, Michael





Accabadora, 24.02.2012 um 11:21 Uhr

@ Michael Jo : freu mich, daß bild&text anklang bei dir finden, danke für deine wortgewaltige bildbesprechung!
doch tappe ich im dunkeln, was das "norddeutsche flachland, den meister der verklausulierung und die ackerfurchen" anbelangt.....??
lg Acca:-)



Eckhard Meineke, 24.02.2012 um 13:20 Uhr

Na, Arno Schmidt natürlich. ;-) Eckhard


Janne Jahny, 24.02.2012 um 15:09 Uhr

Gut, dass ich Arno Schmidt nie gelesen habe, seine Zettelsammlung schon gar nicht. Sonst würde ich mir hier auch noch eine kluge Bemerkung abverlangen ;-))

Ich mag die Schmidtsche Übersetzung sehr, vielleicht sollte ich doch mal ......
denn ich wusste noch nicht einmal, dass Mr. Poe so ein Romantiker war. Die Englisch-Lehrerin ist Schuld.
*
*
*
Jetzt hab ich mir mal eine halbe Stunde lang Poes Gedichte in seiner Sprache rein gezogen ............... welch Gewinn ! Muss grad erst mal wieder auftauchen ........


Jetzt aber zum Wichtigeren, deinem wunderbaren Bild, liebe Acca. FAV ! Natürlich sofort.
Ich meinte sofort, ich hätte es als eins deiner CD-Covers erkannt. Es ist unglaublich stark und trägt, wie andere schon sagten, absolut deine einzigartige Handschrift.
Ich halt die Spannung kaum aus ............ der fragende Blick und die tanzenden Füße .......... das ist "Kino", eine lange, lange Geschichte mit Schwere und Leichtigkeit. Der weisse Mond auf weissem Hintergrund ................... wäre ich Poe, hätte ich beim Anblick deines Bildes auch so ein Gedicht verfasst ;-))

Mir fällt auch noch der Film "Gloomy Sunday" ein ..............
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=oBi
chAa9NeE


LG











S.y.n., 27.02.2012 um 12:47 Uhr

Der Name "Isabel" hat mich auf dieses Bild gelockt,
gelenkt, geführt ....
vielleicht weil meine jüngere Tochter auch Isabel heißt.
*
Merkwürdige Lenkung einer Schicksalsgebung,
um aufmerksam dieses Bild heute nochmal -
länger zu betrachten.
Es ist mir schon am 19. 02.2012 aufgefallen,
nur war es für mich als "Faschingsbeitrag" nicht würdig genug es zu kommentieren.
Denn dieses Bild - in dieser Bearbeitung -
und Gestaltung - mit diesem speziellen Gedicht -
hat mehr Würdigung verdient,
denn es ist eine ganz feine Arbeit !
*
Und wenn ich mich nicht irre....
ist dieses Gedicht darunter - übersetzt worden -
von Günther Flemming (2005)
*
Erster Druck der Neufassung in " Poems " (1831 )
Übersetzt im Dezember 2005.

lieben Gruß
Syn






Nicole Nanu, 2.03.2012 um 15:33 Uhr

spontan erinnert es mich irgendwie an eine dramitsche Liebesverfilmung. sie ist sicher eine Revuetänzerin... hat hart gearbeitet um in eine weltberühmte Revue aufgenommen zu werden... und ein Gast sieht sie, verliebt sich und reist ihr nach um sie, heimlich schmachtend, immer wieder sehen zu können.

Liebe Grüße,
Nicole



Anne Louise Schneider, 4.03.2012 um 9:20 Uhr

wunderbar poetisch dieses Bild.
mein Favorit!
Grüße von Anne



larisa fedotova, 22.04.2012 um 10:37 Uhr

Wunderbar!


larisa fedotova, 1.05.2012 um 1:44 Uhr

Den Karneval - das Geheimnis und das Märchen! Die schöne romantische Arbeit!


D'Intino, 8.05.2012 um 7:36 Uhr

so schön
lg inka



Coralejo, 14.04.2013 um 22:44 Uhr

In meinen Augen, Acca, hast Du hier Deine ernste und Deine spielerische Seite zur Sprache gebracht. Herausgekommen ist eine heitere, fast witzige Anordnung. Das Bild hat eine anziehende Anmutung, und puzzelt sich zusammen.
Einen guten Anfang, Montagmorgen,
wünscht Dir Coralejo



Flunkal 44, 9.07.2013 um 21:58 Uhr

komposition unterstützt das wesentliche g. bertl


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