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Pleußmühle bei Nacht von Fotohunter78

Pleußmühle bei Nacht


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24.03.2012 um 20:22 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Sie wurde 1261 erstmals als Holzmühle erwähnt. Besitzer war damals ein Ludolf, Propst des Prämonstratenser-Klosters in Ellen (Niederzier). Am 29. September 1419 verpachtete das Prämonstratenserkloster Reichenstein die Rechte an der Mühle an die Eheleute Lewen für zwei Malter Roggen Jahreszins. Nach einigen Wechseln der Eigentümer brannte die Mühle am 25. August 1543 bei den Auseinandersetzungen zwischen Kaiser Karl V. und Herzog Wilhelm von Jülich ab. Erst 1552 war sie wieder aufgebaut. Bis 1774 wechselten wiederum mehrmals die Pächter bzw. Eigentümer. In diesem Jahr wurde ein Holzmüller Werner Plüss (Pleuß) als Käufer der Mühle erwähnt. Seit etwa 1804 wurde das Gebäude als Mahl- und Ölmühle genutzt. Am 4. Oktober 1889 brannte die Mühle wieder ab. Beim Luftangriff auf Düren am 16. November 1944 wurde das Gebäude zerschossen. Es blieb nur eine Ruine. Zum Jahresende 1950 war der Wiederaufbau fertiggestellt. Es wurde wieder Getreide gemahlen. Die letzte Besitzerin, die Witwe Lorenz Pleuß, stellte den Betrieb am 31. August 1969 ein.
Nutzung heute [Bearbeiten]

Vom 10. November bis 12. Dezember 1980 besetzten Jugendliche das leerstehende, in der Stadtmitte gelegene Gebäude, um einen kulturellen Jugendtreff zu bekommen. Dies war die erste und bisher einzige Hausbesetzung in Düren.

Ausgelöst wurde diese Hausbesetzung durch eine Veröffentlichung in der Dürener Zeitung. Diese hatte berichtet, dass der geplante und bis dato in der Bevölkerung akzeptierte Abriss der Mühle keineswegs für die Erweiterung der benachbarten Schule notwendig sei, sondern im Zuge einer Straßenverbreiterung vorgesehen war.

Für den Erhalt der Mühle engagierten sich im Zuge der Hausbesetzung neben den Jugendlichen auch einzelne Dürener Lokalpolitiker, an ihrer Spitze Josef Vosen, später Bürgermeister von Düren.

Nach jahrelanger Diskussion in den politischen Gremien beschloss der Stadtrat, die finanziellen Mittel für den Ausbau der Mühle bereitzustellen.

Am 5. Dezember 1992 wurde in der Pleußmühle das Komm-Zentrum Düren (Kommunikationzentrum) eingeweiht. in den oberen Etagen etablierte sich der Lokalsender Radio Rur.

Am Gebäude dreht sich heute ein durch den Mühlenteich gespeistes Zuppinger-Wasserrad, welches von den Stadtwerken Düren gebaut wurde und Strom produziert.

Der Dürener Kunstförderverein unter seinem Vorsitzenden Prof. Wilfrid Jochims unterstützte durch verschiedene Veranstaltungen den Plan, ein Kulturzentrum für die Jugend einzurichten.

Anmerkungen:

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Michael Esser 84, 24.03.2012 um 20:35 Uhr

gefällt mir, wo sind die Fahrräder?? ;-) bis demnächst..


Frank Eberius, 29.03.2012 um 21:52 Uhr

Tja ist mir auch aufgefallen... naja war bestimmt schon spät.
Gruß nach Düren aus dem Süden
Frank



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