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Naturdenkmal
Die bereits vor der Stadterhebung, vermutlich im 11. oder 12. Jh. umgeleitete Leuk wurde im kunstvollen System des Mauerschutzes, der Weiherspeisung und Mühlenversorgung eingebaut. Die alten Funktionen hat der Bach bis auf hinweisende Relikte verloren. Erhalten hat sich der zum wesentlichen Bestandteil der Stadt gehörende Bachverlauf, der mitten durch die Stadt führt, den Markt teilt (ehemals durch eine Furt verbunden) und in einem Wasserfall 18m tief in eine Schlucht stürzt und der kurfürstlichen Mühle und den Stadtmühlen die Wasserkraft gab. Der Wasserfall und die sich über dem Fels aufbauende Ufermauer ersetzte als natürlicher Schutz die Stadtmauer. Eine den Bachlauf am Leukkessel einfassende Böschungsmauer war auf kurfürstlichen Befehl 1641 errichtet worden und stürzte in Teilen 1789, 1795 und 1807 zusammen. Die heute noch bestehende Böschungsmauer aus sorgfältig gesetzten Sandsteinquadern wurde unter der französischen Besatzung nach Plänen des französischen Oberingenieurs Gautherel errichtet. Das Steinmaterial stammt von Stadttürmen und der Stadtmauer, Datierungstafeln bezeichnen Erneuerungen, zuletzt 1978.
Dieser Blick von oben zeigt ein schönes Ensemble. Als ich vor Jahren über Karneval dort war, war es zwar auch kalt, aber nicht so sehr wie in diesem Jahr.
LG Gundi
Und die Wasserräder müssen jetzt auf den Frühling warten :-) Soviel Schnee haben wir hier nicht. Gestern ein bisschen, Heute schon wieder alles weg .-) Klasse Aufnahme Marion.
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach......
Aber hier klappert nichts mehr, die Mühle muß warten bis zum Frühjahr , und auf Tauwetter warten.
Sehr schöne dokumentarische Aufnahme.
Liebe Grüße Margret
Hallo Marion,
Die Historie kommt bei deiner Aufnahme wunderbar zur Geltung. Der zugefrorene Bach steht dem Motiv auch noch zusätzlich, als Methafer für das "nichts geht mehr", zur Verfügung. Besser kann es eigendlich gar nicht kommen. Was mir aber auffällt sind zwei Dinge die ich sicherlich versuchen würde zu beheben. Da ist erstens der auffällige Blaustich, den man mit einem Weißabgleich in Grenzen halten könnte. Und zweitens sind es die stürzenden Linien nach vorne, die durch die Vogelperspektive hervorgerufen wurden. Mit ShiftN lässt sich dieses Problem durchaus beheben. Allerdings gingen bei diesem Format dabei seitliche Bereiche verloren. Vielleicht hast du aber dieses Bild schon zugeschnitten und das Original steht zur Ausrichtung noch zur Verfügung. Zuschneiden kannst du es dann immer noch. Vielleicht weißt du aber von all diesen Dingen und hast es nicht für notwendig gehalten sie durchzuführen. Doch liebe Marion, das lohnt sich allemal. Denn eine solche Situation kommt nicht oft vor und es könnte eine Aufnahme von hohem Interesse werden. Wünsche dir ein schönes WE.
Ebenfalls ein gutes Foto dieser
interessanten Mühle...frage mich, wie das
mit dem Wassertransport funktioniert, weil die
Mühlräder und diese Wasserleitungen/Bretter
fallen doch nach links runter - wie kann da das
Wasser "hoch laufen"? Oder kommt
von rechts aus Wasser auf die Schaufelräder
und läuft so abwärts Richtung Wasserfall zurück?
spannend !!
Schönes Wochenende und lieben Gruß..
Renate