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Das Wörtchen 'was' ist für mich Sinnbild der Schönheit der Sprache. Was mich besonders an der Sprache fasziniert ist die Tatsache, das jederseine eigene hat. Das heisst für mich, jeder Mensch fühlt die Worte anders. Was ist nun so besonders an dem 'was'? Es gibt für mich drei Gruppen von Worten: Die großen Worte: Z.B. Welt, Universum, Leben, Schönheit, Liebe.Jeder stellt sich darunter etwas vor, etwas ganz persönliches.
Die Definitionen: Atom, Zahnrad, Rotationsachse... Hier gibt es einfache Listen- wenn alle Eigenschaften auf dieser Liste erfüllt sind, handelt es sich eben um dieses Ding. Und dann noch diese letzte und seltsame Wortklasse: Die kleinen Worte: Es, wie, da... Diese Worte werden nirgends erklärt. Guck in ein Lexikon, du wirst Beschreibungen für die großen Worte und dir Definitionen finden- nicht jedoch für die kleinen Worte. Und wenn doch, dann nur über ihre Verwendung, nicht über ihre Bedeutung. Und auch ich kann nicht sagen, was denn 'was' nun bedeutet. Ich kann es nur fühlen...
Anmerkung: Unsere technische Gesellschaft steht sehr stark auf den Definitionen. Doch diese sind im Urgrund Beschreibungen aus (anderen) Definitionen und kleinen Worten. Will heißen, unsere technischen,unbestechlichen Definitionen haben ihr FundamentimTreibsand der kleinen Worte. Sie Gründen in derUngewissheit und Subjektivität und schaffen daraus Objektivität
(tun sie das?). Noch ein Beispiel für die Schönheit der Sprache... ;-)
Das jeder seine eigene Sprache spricht ist schon immer das Problem bei der Kommunikation gewesen, Recht hast Du mit Deinen Worten.
Was mich bei der Sprache stört finde ich unter uns Fotografen allerdings reizvoll: das jeder seine eigene Bildersprache hat.
Und Deine mag ich bei Bildern wie diesem sehr!
Die Sprache ist eines der Phänomene, die sich (fast) jeder auf eine andere Weise zu Eigen gemacht hat. Man nutzt, träumt, schreibt, denkt und verbiegt sie. Man interpretiert. Durch Letzteres entstehen auch Mißverständnisse. Man spricht die selbe Sprache und redet aneinander vorbei. Deshalb nutzt man parallel dazu auch eine noch ältere Sprache - die der Gesten, der Mimik... eben das Nonverbale. Und man achtet nicht so sehr auf die kleinen Worte, obwohl sie es sind, die die Sprache fließend und verständlich machen.
WAS für ein schönes Bild...
Doch - irgendwie bekommt das Bild durch genau DIESEN Rahmen seine richtige Dimension...!
Aber frag' mich, warum - ich kann's Dir nicht erklären... :-D
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LG RG