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Eine Neumondnacht im Joshua Tree NP in Californien (USA).
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Dieses Bild ist im meinem neuen Buch publiziert: "BILDBEWERTUNG mit dem Doppelten Dreieck":
Dieses Buch beschreibt im Detail die verschiedenen Faktoren, welche die Qualität eines Bildes beeinflussen (Technik, Komposition, Wirkung als Kernfaktoren und Motiv, Idee und Zeitgeist als Rahmenfaktoren).
Oh, nun bist Du auch unter die Astrofotografen gegangen?
Ja, ein solcher Sternenhimmel ist überwältigend, wenn man fernab vom Lichtsmog unserer Großstädte ist!
Da kann man sie endlich alle erkennen, die Sternbilder, auch die, die aus schwächer leuchtenden Sternen bestehen. Und man staunt, wieviele Sterne es gibt! Das ist nur ein winzig kleiner Ausschnitt des Weltalls! Und unsere Sonne ist nur ein einziger stinknormaler Stern in dieser Menge, unsere Erde ein Staubkörnchen, von anderen Sternen aus unsichtbar.
Das Foto finde ich schön so mit den Pflanzen, Büschen und Bäumen als Scherenschnitt. Es dürfte gern noch etwas dunkler und die Sterne wirklich punktförmig sein.
LG, Hermann
Hallo Hermann
Das verrückte ist, dass sich die Sterne viel zu schnell bewegen und schon bei einer Belichtungszeit von 30 Sekunden sieht man diese Bewegung.
LG Martin
Hallo Martin,
ja, ich weiß, ich kämpfe auch immer damit!
Als Astrofotograf kommt man um eine präzise Nachführung nicht herum. Bei weitwinkligen Aufnahmen geht es noch ohne, bei größerer Brennweite mit kurzen Belichtungszeiten. Aber wenn man lichtschwächere Objekte fotografieren will, geht es nicht ohne. Man braucht übrigens gar kein langbrennweitiges Teleskop für ganz tolle Astroaufnahmen. Der Peter Knappert ist ein wahrer Künstler auf dem Gebiet, treibt aber auch einen großen Aufwand:
Hallo Hermann
Wenn man nur die Sterne aufnimmt, so ist die Nachführung sicher richtig. Aber wie macht man das, wenn man auch den Vordergrund mit im Bld haben möchte. Wahrscheinlich braucht es dann eine Doppelaufnahme, die man in PS zusammenbaut.
LG Martin
Hallo Martin,
das ist sicher eine Idee.
Aber dieses Foto hätte auch schon schärfere Sterne mit der halben Belichtungszeit, und die Pflanzen wären auch noch gut erkennbar.
Also Kompromiss.
Leider kann man die ISO nicht beliebig hochdrehen, weil dann der dunkle Hintergrund schnell verrauscht ist. Aber Du hast ja eine rauscharme Kamera...
Viel Spaß beim Rumprobieren mit Belichtungsreihen!
Wie gut, dass wir digitalisiert sind!
LG, Hermann
PS: Ich mache noch mal eine Anleihe bei einem wahren Künstler: Das ist nicht ein Teleskopfoto, sondern unsere eigene Milchstraße mit einer Fisheye-Optik! (15mm an einer EOS 20 D, also noch nicht mal die modernste Kamera.) Das ist immer da des Nachts am Himmel, nur sind unsere Augen nicht empfindlich genug, es zu sehen. Und im Lichsmog unserer Städte sieht man schon gar nichts davon.
Hier ist es die Farbe des Nachthimmels in Verbindung mit der Silhouette des Joshua was mir gefällt. Erstaunlich die Möglichkeiten dort oben, obwohl es in der Nähe einige größere Städte hat. Schade, dass ich das im März nicht probiert habe.
Gruß
Albert
...das weckt auch mein Interesse wieder, wo die Tage kürzer und die Nächte länger werden; Stativ, Fernauslöser und längere Belichtungszeiten wiederaufleben zu lassen, z.B. beim Silvesterfeuerwerk. Hier scheint die Nacht in einer Wüste wohl unglaublich klar, da bei Windstille ja kein Abgassmog in der Luft ist!
lg Beuri2 - steffen
Das weckt die Sehnsucht nach Urlaub. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen.
Rechts im Bild kann ich ein Gesicht erkennen. Sehr stimmungsvoll sieht deine Aufnahme aus.
LG Chris
Ein spezielles Bild, für mich vor allem wegen der Farbe!
Zur Technik des Bildes habe ich eine Frage oder zwei...;-) Ist es wirklich Zufall, das "Gesicht" des Felsens rechts? Eine so markante Nase kann einem doch nicht entgehen..... Oder doch kein Felsen, sondern ein schlafender Mit-Fotograf - bei den langen Belichtungszeiten - .....;-)
Warum 1600 ASA? Du wirst Deine Gründe haben, ich hätte aber, und das ist ja entscheidend, Strichspuren der Sterne akzeptiert, wenn ich keine spezielle Nachführausrüstung habe, sie sehen ja auch schön aus. Somit hätte ich also eine weit niedrigere ASA-Zahl anwenden können. Ob dann bei schon minutenlangen Belichtungszeiten das Rauschen wieder ansteigt - immerhin wird dann der Sensor sehr warm - weiss ich nicht genau, kann aber schon sein, in Sachen Astrofotografie bin ich eben noch Jungfrau...;-) Wenn es etwas windig ist, gibt es dann halt kein scharfes Scheerenschnittbild mehr, es sei denn, man hat als Vordergrund nur dürre, knorrige Bäume und Felsen oder ruhig schlafende Kollegen....doch das ist auch mit 30s Belichtungszeit der Fall.
Was ist es, was die rötlich-braune Farbe bewirkt, wir sehen den Nachthimmel doch eher dunkelblau-violett, nicht? Und die Sternfarbe ergibt sich je nach ihrer Temperatur von weiss bis rot?
Ich glaube, ich muss mich mal näher damit beschäftigen, scheint ein interessantes Gebiet der Fotografie zu sein.
LG - Roland