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Wenn das keine Gedankenübertragung ist... war heute auf photoportale.de, um mal wieder Bilder von Dir angucken zu können, weil schon so lange nix mehr von Dir kam...
Ein Bild zum Geniessen.
Viele Grüße, Martina
Ralph Graves, ein Reporter und späterer Herausgeber von Life, erinnerte sich 1984, wie er 1948 zwei Wochen lang für sein berühmtes Bild Brooklyn Bridge im Nebel begleitete. Graves hielt dies anfangs für ein leichtes, "denn immerhin konnte die Brücke ja nicht weglaufen [...] Sie war berühmt für ihre Schönheit und ihren ästhetischen Reiz, und man musste zwangsläufig schöne Bilder von ihr machen." Die beiden Life-Mitarbeiter stiegen, mit 30kg Fotoausrüstung beladen,, auf unzählige Häuserdächer, um die optimale Perspektive und Lichtbedingungen zu studieren. Graves schreibt: "ich schlug vor, vielleicht darauf zu verzichten, die gesamte Ausrüstung mit uns herumzuschleppen, solange wir nach einem Standort suchten. »Nein«, erklärte Feininger. Es könnte ja sein, dass wir genau die richtige Stelle zu genau der richtigen Tageszeit bei idealen Lichtverhältnissen, idealem Wetter und vielleicht sogar mit dem idealen, flussabwärts treibenden Boot finden würden; und dann müssten wir ausgerüstet sein"
Angelika Beckmann in Feininger - Vater und Söhne, Ostfildern-Ruit 2001
Tut mir leid, mich stört hier gerade der Nebel. S/W ist eine sehr gute Idee, das nimmt den Kitsch, das Postkartenklischee von dieser Aufnahmeposition. Mich stört aber, dass die Brücke in einem weissen "Nebelkloss" verschwindet. Skip
grüsse jörg
Der Nebel stört mich überhaupt nicht, er macht m.E. das Besondere am Bild aus. Ohne würde man doch nur Skyline sehen und so hat man das GEfühl, die Brücke ginge in die Unendlichkeit. Die Bootsspur stört mich auch etwas, aber es reicht doch für Pro.
LG,
Britta
Eine sehr gelungene Aufnahme, fuer mich fast ein wenig zu vertraut. Der Blickwinkel ist zwar eher typisch der Nebel verleiht dem Ganzen aber einen dramatischen Reiz. S/W war ebenfalls eine exzellente Wahl.
Berno Blüchel, 19.07.2002 um 9:12 Uhr
das dachte mir schon, dass dieses bild einmal hier auftaucht, quasi aus dem nebel.ein klares pro
berno