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Sodom und Gomorrha sind zwei in der Bibel genannte Städte. Die Bedeutung der Namen ist unklar.
Die Städte sind Gegenstand einer Erzählung im Alten Testament, derzufolge die beiden Städte durch Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begraben wurden, weil sie der Sünde anheimgefallen waren. Um zu sehen, ob das Klagegeschrei über Sodom der Wahrheit entspricht, schickt Gott zwei Engel zu Lot, einem gottgefällig lebenden Mann. Die Einwohner von Sodom fordern, dass Lot ihnen seine Gäste übergebe, um sich an ihnen sexuell zu vergehen. Lot bietet den Sodomitern zum Schutz seiner Gäste und der heiligen Gastfreundschaft stattdessen vergeblich seine Töchter an, was ihm nach der Schrift keineswegs negativ angerechnet wird. Im Gegenteil wird Lot mit seiner Familie als einziger durch Gott vor der Vernichtung gerettet.
Während Sodom sowohl im Tanach als auch im Talmud, aber auch in den Evangelien nach Matthäus und Lukas vor allem ein Symbol für Fremdenfeindlichkeit und den Bruch der Gastfreundschaft ist, wird die Stadt in der späteren christlichen Tradition mit der Sünde der Wollust und schließlich mit dem „Laster wider die Natur“ (Sodomie) in Verbindung gebracht.
hervorragend! zusammen mit deinem begleittext ergibt sich geradezu ein kunstwerk. stell dir das mal in groß vor, als gemälde oder als riesenposter - genial! die farben sind einfach nur spitze!
lg martina
Da kann man mal wieder lange gucken. Ich sehe viel Kirchliches in dem Bild. Die rote Farbe symbolisiert das vom Menschen geschaffene Sodom und Gomorrha. Ob das junge Mädchen noch rechtzeitig den Absprung schafft?
LG Joachim
Ja, und da war noch die Geschichte mit Lot's Weib, dass zur Salzsäule erstarrte. Den Kölner Dom hast du auch verarbeitet? Man guckt mal wieder seine Zeit, sehr schön! lg Heide-Angelika
Das Ineinanderverwobensein von Frauenkörper und Kirchenpalast ist ein genialer Schachzug zur Darstellung des Themas. Und wenn die Frauen mal richtig aufwachen, wird die Kirche in ihren Grundfesten erschüttert.
lg dv