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Für viele Kinder in Madagaskar beginnt aufgrund der hohen Arbeitslosenquote der Broterwerb schon sehr früh. Mit den arbeitslosen Eltern in die Stadt gezogen, ziehen sie in Banden durch die Straßen, waschen Autos, kaufen etwa eine Zigarettenpackung und verkaufen den Inhalt pro Stück auf der Straße weiter. Andere wiederum singen die Lieder, die sie aus dem Radio kennen oder die sie von ihren Verwandten gelernt haben und hoffen dabei, abends einige Münzen in ihren Kappen zu finden.
DIE KINDER WOLLEN:
Nicht marginalisiert werden – unsere Kleider sind vielleicht schmutzig, aber wir sind immer noch Menschen.
Dass uns nicht immer misstraut wird, wir sind keine Kriminellen;
nicht Opfer von Gewalt sein oder unterdrückt werden. Die Polizei jagt uns und nimmt uns des nachts das wenige Geld, das wir besitzen.
Nicht den "Straßensäuberungen" ausgesetzt sein oder nur aus dem Grund geschlagen werden, weil wir die Straße entlanglaufen (denn wer tut das nicht?) und schmutzig sind.
DIE KINDER VERLANGEN FOLGENDE RECHTE: Die Möglichkeit, frei zu arbeiten, ohne gejagt oder Opfer von Gewalt zu werden -
die Erlaubnis, ihr Leben zu leben und sich frei bewegen zu können und
so wie jeder andere Mensch behandelt zu werden.
Sie üben folgende Tätigkeiten aus: Küchenhilfe, Mülltrenner, Boten, Träger, Schuhputzer, etc.
... und noch viel Schlimmer ist: Das findet man nicht nur in Madagaskar vor, sondern in den meisten Ländern Asiens und Afrikas und ebenso in vielen Amerikas und einigen Osteuropas ...
lg
Dietma r
@Dietmar: Ja leider! Im Sinne der Evolution ist der Mensch wohl eine Fehlkonstruktion, weil er alles ausbeutet und zerstört, was in Jahrmillionen gewachsen ist. Aber die Evolution wird das Problem früher oder später lösen ....LG Sylvia
Wirklich toll fotografiert. Die Augen und das schmutzige Gesichte des kleinen Jungen sprechen schon irgendwie für sich. Und der Text passt auch gut zum Bild.
Ein sehr berührendes Bild und eine traurige Info dazu. Haben diese Kinder die Möglichkeit eine Schule zu besuchen? Wird sicher auch ein riesiges Problem sein.
L.G. Helga
Lässt mich einhalten und im Trubel unseres übertriebenen Weihnachtsvorbereitungsgewusels nachdenklich werden.
Aber für wie lange?
Man sollte sich das immer wieder vor Augen führen, wie gut wir das hier doch haben. Und die Deutschen jammern und jammern...
LG Rainer
Eine Doku, die berührt, besonders in Anbetracht der Aufrüstung, der Waffenkäufe, usw. in der Welt. Warum schaffen wir es nicht, dass alle genug zu essen haben, warum geben wir Milliarden aus für Armee und Waffen? LG Eva