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Wenn ihr langsam schlafen geht, dann.... von Anke Unverzagt

Wenn ihr langsam schlafen geht, dann....


Von 

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23.10.2005 um 10:09 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
bin ich noch voll am baggern.

Hallo zusammen,
mit diesem Foto vom Tagebau Inden, schliesse ich erst einmal die Baggerserie, es gibt noch viele einzelne details an ihm zu entdecken, aber ich will Euch nicht mit den Fotos langweilen.



Braunkohlegewinnung

Die Gewinnung von Braunkohle ist ein tiefer Eingriff in die Landschaft und in die Lebensverhältnisse ihrer Bewohner. Denn Braunkohle kann nur im offenen Tagebau gewonnen werden. Über den bis zu 80 Meter dicken Braunkohlenflözen lagern mächtige, lockere Schichten aus Sand, Kies und Ton. Erst in 25 bis 280 Meter Tiefe erreichen die Bagger die Braunkohle. Der Braunkohlenbergbau muss also im wahrsten Sinn des Wortes Berge versetzen.


Heute sind Fördersysteme mit einer Tageskapazität von bis zu 240 000 Kubikmetern im Einsatz. Vom Schaufelrad gelangen die Kohle und der Abraum über Förderbänder zu den Sammelpunkten.

Der Großteil der Kohle wird mittels Förderbändern oder Zügen zu den nur wenige Kilometer entfernten Kraftwerken gebracht. Der Rest gelangt rasch zur Veredelung, wo Braunkohlenstaub, Wirbelschichtkohle, Briketts und Koks hergestellt werden. Der Abraum wird mittels so genannter Absetzer auf der ausgekohlten Seite des Tagebaus wieder verkippt.

Der Tagebau ist terrassenförmig aufgebaut. Er gliedert sich in die Gewinnungsseite, wo Schaufelradbagger Braunkohle und Abraum gewinnen, und die Verkippungsseite, wo Absetzer den Abraum wieder verteilen. Die unmittelbare Rückführung des Abraums ist ein erster wichtiger Schritt für die Rekultivierung. Auf diese Weise ist jeder Tagebau ein in sich geschlossenes System mit optimaler Logistik.


Da Braunkohle nur im Tagebau gewonnen werden kann und der Abbau daher im Laufe der Jahre wandert, macht das oft die Umsiedlung ganzer Ortschaften notwendig. Von 1948 bis heute sind allein im rheinischen Revier mehr als 25 000 Menschen umgesiedelt worden. Das ist eines der schwierigsten Probleme, die mit dem Braunkohlenbergbau verbunden sind, da es nicht nur um finanzielle Entschädigungen geht, sondern auch um ideelle Werte. Um Nachbarschaften, Vereinsleben und andere soziale Gefüge zu erhalten, haben Gemeinden, Behörden und die Braunkohlewirtschaft das Konzept der gemeinsamen Umsiedlung entwickelt. Das gewachsene Gefüge einer Dorfgemeinschaft bleibt am besten erhalten, wenn möglichst viele Einwohner möglichst zügig und gemeinsam an einen anderen Ort umziehen.


http://www.energiewelten.de/elexikon/lexikon/seiten/htm/010406_Br
aunkohlegewinnung_im_offenen_Tagebau.htm


Viel Spass beim anschauen.

Technik: Leica R8, Vario Elmarit 28-90 mm, BW 400

Gruss
Anke





In der Dämmerung.... von Anke Unverzagt
In der Dämmerung....
Von
20.10.05, 19:31
25 Anmerkungen



Platz da, ich komme... von Anke Unverzagt
Platz da, ich komme...
Von
23.10.05, 1:26
17 Anmerkungen






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Matth. Haupt, 23.10.2005 um 10:16 Uhr

Mich zumindest, langweilst Du nicht.
Einfach klasse aufgenommen und wenn Du
Deine Serie fortsetzt, freue ich mich drauf.

LG Matthias



WBA, 23.10.2005 um 10:19 Uhr

Deine Baggerserie gefällt mir. Schöne SW Bilder und sehr gute Informationen.
Gruß Willi



Klaus By., 23.10.2005 um 15:16 Uhr

Du bist ja inzwischen
eine richtige Spezialistin
in Sachen Braunkohlegewinnung geworden
;-)
und dies spiegelt sich auch in Deinen Bildern wieder.
lg
Kl@us



Juergen M., 23.10.2005 um 15:38 Uhr

die aufnahmen sind einfach gut.
gruss jm



Walter A. Richter, 23.10.2005 um 16:23 Uhr

Hier wird viel für unsere Bequemlichkeit getan.
Und Sie, liebe Frau Unverzagt, haben mit Ihrer Bildserie und Ihren guten Texten, vieles zur Wissensmehrung getan.
Dafür bedanke ich mich - für mich - bei Ihnen.
Gruß
Walter A. Richter



Peter Rohrbeck, 23.10.2005 um 17:35 Uhr

Auch sehr gut!


Rainer Gütgemann, 23.10.2005 um 18:42 Uhr

Danke für die gelungene + informative Serie - und er wird sicher weiterbaggern.
Gruß Rainer



Erich Martinek, 23.10.2005 um 19:10 Uhr

Das waren tolle Dokumentationen und ein sehr informativer Text.
Da kann von Langeweile keine Rede sein.
LG Erich



Anke Unverzagt, 23.10.2005 um 20:38 Uhr

Hallo zusammen,

vielen herzlichen Dank für Eure Anmerkungen zu meiner Serie über den Tagebau Inden.


Gruss
Anke



Iris Offermann, 23.10.2005 um 22:19 Uhr

Hallo Anke,
das Bild gefällt mir nicht so gut wie das andere, aber interessant sind hier natürlich die Lichter und die Vorstellung, dass da auch in der Nacht gebaggert wird.Der fleckige Himmel stört mich etwas.
Ich möchte Dir ein Kompliment machen für diese Serie, bei der Du Dir unheimlich viel Mühe gegeben hast und die mir besonders gut gefallen hat in SW.
LG Iris



M@ry Sch, 23.10.2005 um 22:24 Uhr

Eine klasse Dokumentation über
Inden.
LG Marianne



Christof Str., 23.10.2005 um 22:51 Uhr

Sehr schönes Foto, sieht imposant aus. Vielleicht würde es noch besser wirken, wenn du links und oben etwas beschneiden würdest. Dann wäre der Bagger größer und noch ganz in der Mitte...
LG, Chris



Detlef Rüping, 24.10.2005 um 12:27 Uhr

Deine Dokumentation zeigt, dass Du Dich mit dem Thema sehr intensiv beschäftigt hast. Ich hoffe, dass Du den Aspekt der Rekultivierung und Wiederherstellung der Landschaft nicht unberücksichtigt lässt. Dann vielleicht in Farbe, um den Vorher-/Nachher-Effekt zu unterstreichen? Tatsache ist ja, dass stellenweise die Landschaft des Südreviers durch die Umgestaltung attraktiver geworden ist, als sie es vorher war.
LG - Detlef



Philomena Hammer, 25.10.2005 um 8:47 Uhr

ich wohne in einem Viertel das vor etwa 20-25 Jahre entstand für Umsiedler aus dem Dorf Elfgen. Wie man mir hier erzählte, konnten "Fremden" hier lange Zeit keine Grundstücke kaufen. Der "Dorfskarakter" wurde bis heute aufrecht erhalten.
Liebe Grüße



Rolf -P-, 25.10.2005 um 15:32 Uhr

Von den vier Baggerbildern ist das mein Favorit. Der leichte Dunst verstärkt die unheimliche Macht/Kraft des Baggers.
vG -Rolf-



Anke Unverzagt, 28.10.2005 um 8:59 Uhr

Guten Morgen ,

mit diesem Foto,






werde ich die Serie erst einmal ruhen lassen und anfangen, mit der Rekultivierung, Förderbänder, und die Hambachbahn, das gehört dazu, allerdings, werde ich jetzt erst einmal wieder was ganz vom Tagebau weg zeigen, damit Ihr meine armen Buddies, nicht immer schreiben müsst, wie traurig das alles, ist.
Ich selber habe bei dieser Serie eine ganze Menge für mich selber gelernt und habe trotz allen Umständen, eine richtige Freude dabei empfunden, dieses hier Euch zu zeigen.
Ich habe sehr viel Zuspruch von Euch bekommen und dafür möchte ich Euch ganz herzlich danken.
Ich hoffe Ihr schaut auch weiterhin meine Bilder an und diskutiert sehr fleissig mit mir.

Gruss
Anke



Merlini, 2.11.2005 um 19:08 Uhr

Hallo Anke,
das Thema, was Du Dir gestellt hast, ist ja nicht ganz einfach. Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis. Was Dort geschieht ist für jeden Betrachter gut nachvollziehbar, erst recht mit DeinemHinweisen und Kommentaren.
Die Bilder, die Du dazu gemacht hast, sind perfekt!
Auch die Wahl zu diesem Thema in s/w zu fotografieren finde ich nur folgerichtig.
Kompliment, Anke
LG
Wolfgang



Steff Kuhn, 16.03.2007 um 9:31 Uhr

Hallo Anke,
stellvertretend auch für viele andere deiner Aufnahmen sei hier mal gesagt: Du hast einen guten Blick für beeindruckende Aufnahmen und verstehst diese auch gut (in jeglicher Hinsicht) umzusetzen!
Ein weiteres Lob gilt den oft umfangreichen umfangreichen Infos zu den Aufnahmen.

LG Steffen



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