Foto aus dem Akt-ChannelTeilnahme am ForumFotos verkaufenMehr Foto-Ordner anlegen?Mehr Fotos speichern?Am Galerie-Voting teilnehmenProfilbesucher anzeigenMehr Fotos veröffentlichen?Zugang in allen Sprachversionen?WerbefreiheitBezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
Ich melde mich hiermit von meiner 3 monatigen Schneewüsten Expedition, die ich selbst "weißer Eisfuchs" getauft habe.
Ich hatte mir diesen Namen selbst ausgedacht.
Und zwar schon im Sommer letzten Jahres, als ich beschloss diesen Winter in der sibirischen Eiswüste zu verharren.
Ich kam auf die Idee, nachdem ich eine Tierdokumentation über dieses puzige Tier im Zweiten gesehen hatte. An diesem Tag wurde ich aus dem evangelischen Krankenhaus in Wanne-Eickel entlassen, weil mich einen Monat zuvor ein geisteskranker Mopedfahrer mit seiner 69er Schwalbe der Firma Simson (50ccm) angefahren hatte.
Ich überlebte diesen Unfall (dies nur am Rande), doch das Schlüsselbein, beide Schienbeine und ein Ellenbogen waren gebrochen, von dem seelischen Schock mal ganz abgesehen.
Naja....ich hatte eine Eingebung!
Ich wollte dieses Tier in freier Wildbahn studieren, mich mit seinem Charakter vertraut machen.
Als ich hörte, dass der Eisfuchs vorwiegend in der sibirischen Eiswüste lebt, sich dort Schneehöhlen baut und vom Fischfang lebt,
beschloss ich auf die Reise zu gehen.
Ich hatte mich monatelang auf dieses Abenteuer vorbereitet,
ich verbrachte an kalten Novembertagen Stunden bewegungslos in einem Teich im Stadtgarten, um mich an die klirrinde Kälte zu gewöhnen. Ich reduzierte meine Nahrungsaufnahme auf ein Minimum, und goß mir Mirabellenschnaps über die Lippen, schluckte ihn aber nicht, um zu lernen, der Versuchung zu wiederstehen.
Nach 4 Monaten war ich bereit für die Expedition. Mit einem kleinen einmotorigen Einsitz-Drachengleiter der Marke (Opus Dei), den ich zuvor als Bausatzt in den vereinigten Statten bestellt hatte,
machte ich mich auf die Reise in Ungewisse.
Am 2. Dezember landete ich nach einer missglückten "englischen Achter-Doppelschleife" hart aber herzlich in dem kleinen Ort "Woczniak" an der sibirischen Grenze zu Kasachstan,
wo mich mach der Bruchlandung ein kleiner Junge (er muss etwas über 10 gewesen sein) aus dem Schnee fischte. Ich bot ihm als Dank einen von meinen Salmiakpastillen an, und erklärte ihm,
dass ich in die Wüste wolle und nicht viel Zeit für Sentimentalitäten habe. Er verstand.
Ich verbrachte noch den Nachmittag mit ihm, zeigte ihm das Spiel "Vier gewinnt" (ich hatte es mir für einsame Nächte mit eingepackt) und machte mich am fühen Abend auf den Weg in die Wüste. Die nächsten 2 Tage verbrachte ich...............................
...
...
...
so getz hab ich kein Bock mehr!
Na da haste ja ein Spannendes Event hinter dir und beinhart biste auch noch..... ;-)
Dein Bild gefällt mir. Der Gesichtsausdruck, die Idee mit der beschneiten Scheibe und nicht zuletzt die monochrome Gestaltung.
Klasse!!
++
Sach ma, so geht et aber nich! Erst machse einen auf Abenteurer und uns damit neugierig und dann hasse kein Bock mehr...getz schwing ma ganz schnell den Hintern an den Schreibtisch, sons gibt's noch mehr Schnee inne Fresse! Ich komm gucken!
Aber cooles Foto!!! :o))
...Also ich weiss nicht was ich besser finde...Story oder Foto...sonst immer die Fotos...hier gewinnt vier..ähh...eindeutig die Story...KNALLER...Du solltest Bücher schreiben !!
Lieben Gruss, Sven
Mir schwirrt da eine andere.. Erklärung zu dem Foto vor. Also, das Bild heißt in meiner fantastisch freien Denkwelt "Der harte Winter" - klingt erstmal unspektakulär, bis auf die Darstellung der Härte mit grauenhaftem Gesichtsausdruck, geladen mit psychischer Gesellschaftsresistenz in seiner reinsten Form.
"Der harte Winter" ist nicht nur das, was der Naive oberflächlich damit verbindet, es ist in meiner Geschichte ein anderer, nicht nur eine Jahreszeit ohne Gesicht, sondern viel schauderiger, nämlich der Mann aus dem Haus schräg gegenüber, unter der kaputten Laterne, der immer nur bei nächtlicher Schneeschaufelaktion zu sehen ist, und dabei immer so komisch rüberschielt.
Hier kam der harte Winter, wie man ihn nennt, dem Fotografen gefährlich nahe. Näheres weiß man nicht und will man auch lieber nicht wissen. Zu erwähnen ist noch, daß seine Mülltonne seit einigen Tagen an der Straße steht, heraus hängt ein Band mit der Aufschrift ANON DIGIT..
brrrrrrrrrrrrrr ... mir schwahnt dass es da sehr sehr kalt war :D
Ich frag mich wo zur Zeit Schnee liegt - weiß ned mal mehr wie Schnee aussieht.
Also in dem Sinne danke für diesen wunderbaren Einblick. ;) Cooles bild!
Nach dem Text entlockt einem das Foto gleich noch ein weiteres Schmunzeln ;-) Respekt & welcome back! Hier herrschen momentan ja fast tropische Zustände...
bild mit text echt der brüller!!! *gacker*
ich kam über dein portrait-video bei vc hierher, was mir gut gefallen hat. schlichte&schöne selbstdarstellung ohne tamtam, wirklich fein gemacht!
grüße aus dem knAllgäu!
sabine
Nachtrag:
Wir ( meine Söhne und ich) haben heute versucht das hier gemeinsam durchzulesen. Ich konnte nicht mehr, weil mir die Tränen liefen und ich mich vor lachen selber nicht mehr gehört habe. Sohn (groß) hat dann weiter gelesen, auch im Text vor lachen verreckt. Sohn (klein) nächster Versuch - wurde durch uns Lacher übertönt.
Als ich die Tränen weggewischt habe, nochmal das ganze von vorne.
MANN, ich kann so nicht arbeiten !!!
Hab deshalb eines deiner Bilder in mein Profil geklemmt.
Danke für die schönen Sachen !