Dies ist eine Bezahl-Funktion
Bezahlende User können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos / Woche hochladen
> Jetzt Bezahl-Mitglied werden
 

Leid von Helga J.

Leid


Von 

Neue QuickMessage schreiben
9.08.2012 um 17:40 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
Gehüllt in Leid von Helga J.
Gehüllt in Leid
Von
9.8.12, 8:52
14 Anmerkungen


Treffpunkt Salzburg mit Marion Marmarosi
und mit Erinnerungen an viel Freude und das Eintauchen
in wunderbare und ergreifende Skulpturen!

Angekommen von Marion Marmarosi
Angekommen
Von
8.8.12, 22:12
7 Anmerkungen

Anmerkungen:

d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.





Strandläuferin, 9.08.2012 um 17:43 Uhr

Man kann das Leid fast körperlich spüren - eine unbeschreibliche Aufnahme


jule43, 9.08.2012 um 17:48 Uhr

Was für ein wunderschönes und so trauriges Foto. Das ich sehr mag.

LG jule



Krebs, 9.08.2012 um 18:02 Uhr

Wunderbar realistisch in den Grautönen. Sogar eine Träne ist zu sehen.
LG Peter



lewski, 9.08.2012 um 19:24 Uhr

das gefällt mir sehr.
lg Horst



Mysticdidge, 9.08.2012 um 19:40 Uhr

Sehr Edel in diesem Licht und mit der Schärfe. Ich glaube ein leichte Vignettierung hätte nicht nur die farbigen Fläche von der Helligkeit entschärft, sondern auch den Blick noch mehr in Gesicht gelenkt, nur so eine Idee.
Gefällt aber so natürlich auch richtig gut.

Lg Peter



Siegfried Duerschlag, 9.08.2012 um 20:19 Uhr

Wie lebendig!
schöne Aufnahme
und gutes Thema
Perfekt auch das Licht
und die Schärfe
Gefällt mir sehr.
LG Siegfried



Thody Keller, 9.08.2012 um 20:20 Uhr

Der Bildschnitt spricht mich sehr an!


Emil Gottfried Pelz, 9.08.2012 um 20:37 Uhr

...
wunderschöne figur, bin begeistert, diezu dieses sehr lange gedicht, was aber sehr gut passt!

+ + +

wenn das leben nur noch abwärts geht, niemand an deiner seite steht, wenn alles schon verloren ist, und du nur noch ein niemand bist, wenn man allein im dunkeln steht, ein kalter wind durch einen weht.

wenn freunde dich nicht mal mehr kennen, wenn deine nassen augen brennen, wenn keiner zu hören scheint wenn du was sagst, und niemand spricht wenn du was fragst, wenn alles einfach weiter geht, doch man selbst nur starr daneben steht.

wenn dir kein mensch beachtung schenkt, man dich nur noch täuscht und kränkt, wenn selbst die eltern sagen das sie dich nicht mehr ertragen, wenn sie dich anstatt zu lieben mit geballten fäusten schlagen, wenn die jahre schnell ins nichts entfliehn, im gesicht sich erste falten ziehn.

wenn andre nur so tun als ob sie dich verstehn, doch ohne zu helfen wortlos weiter ihre eignen wege gehn, wenn der der dich einst liebte plötzlich auch verschwunden ist, weil dein herz so voller trauer, nicht mehr zum lieben fähig ist, wenn du realität nur noch vernebelt siehst, weil du in die welten deiner träume fliehst.

wenn man deine not ausnuzt, deine seele dir beschmutzt, wenn man dich zum spass auf schiefe bahnen lenkt, dir als dank ein falsches lächeln schenkt, wenn du sogar zum glauben von allem was man dir sagt bereit bist, in der hoffnung das vielleicht mal etwas davon wahr ist.

wenn du an alte zeiten denkst, jedem bild im kopfe tränen schenkst, wenn du alles was dein war verloren hast, und trotz jeder bemühung gar nichts schaffst, wenn alle denken das du glücklich wärst, weil du dein innres nicht nach aussen kehrst.

wenn du das "damals" so vermisst, und selbst dein stolz gebrochen ist, wenn du dich nur noch fragst warum, und die antwort drauf bleibt stumm, wenn keiner tröstend deine hand dir hält, und du allein scheinst auf der welt.

wenn monologe den hunger auf gespräche nähren, wenn dich andre deshalb für verrückt erklären, du alles im leben einfach anders haben willst, doch den drang der frage "wie nur" mit verschlossenen türen stillst, wenn man dir stur selbst eine letzte chance verweigert, und deine hoffnungslosigkeit sich steigert.

wenn du nach aussen lachst innerlich doch weinst, dich immer und vor jedem verstellen zu müssen meinst, deine gefühle nicht zeigst sondern lieber versteckst, weil man dich zu oft verletzt, wenn du dich fragst wo all die vielen menschen sind, die dich so geliebt und dir halfen, damals als du warst ein kind,

weisst du wenn man fehler nicht mehr ungeschehen machen kann, und am allerliebsten fing man noch einmal von vorne an, wenn man dir wirklich alles geraubt, sogar all die dinge an die du doch so fest geglaubt, wenn man den boden deinen füssen entzieht, und das entlose tief bis zum grunde dich zieht.

wenn deine seele in dir nach erlösung schreit, die erlösung von qual und einsamkeit, andre kümmerts nicht denn ihnen bist du doch egal, denn du bist nicht der einzige mensch von dir gibts viele an der zahl, das leben grad begonnen doch schon irgentwie vorbei, doch irgentwann da kommt der tag an dem ich mich von alle dem befrei.

jeden tag sagt man mir sachen wie "wo ein wille ist ist auch ein weg" doch wenn mein jeziges leben diesen weg darstellt ist das nicht was ich erstreb. die sanduhr tickt schnell vor sich her das leben zieht rücksichtslos dahin, doch ich bezweifle das ich bis zu ihrem erlösenden stillstand glücklich gewesen bin, vielleicht bin ich zur falschen zeit am viel zu falschen ort, vielleicht sollte ich mich ergeben und reisen weit weit fort.

dahin wo ich hingehöre, wo man mich versteht, da wo es niemals vorkommt das man einen weg alleine geht, wo man keine angst haben muss das jemand die eigenen gefühle verletzt, wo man toleriert und jeden menschen schätzt, da wo man nie allein sein muss egal wann oder wo, da wo man frei ist glücklich und auch froh.

wo man immer einen hat mit dem man offen reden kann, wo man was man möchte tuen kann und keiner macht dich dafür an, wo man gerechtigkeit noch kennt und auch noch danach handelt, nicht so wie hier auf dieser welt wo sich täglich alles wandelt,

gibt es einen solchen ort so würd ich ihn gern finden, ich wüsste sonst kein mittel meinen schmerz zu unterbinden, doch um an solche ein ort zu kommen muss man über eine schwelle, der name ist für mich der tot und sterben ist die quelle, dem ganzen hier ein ende machen,und die seele mir befrein, ich kanns nicht mehr ertragen tag und nacht hör ich sie schrein.

ich fürchte mich nicht vor dem tot, das war vor langer zeit, ich hab oft drüber nach gedacht und bin nun dazu bereit

doch was wenn danach gar nichts ist, nur ewig lange dunkelheit in der kein licht zu finden ist? was mich noch hält von dieser tat über die schwelle nun zu schreiten, sind ungewissheit und auch zweifel die mich dabei begleiten, was ist wenn es noch viel dunkler und kälter ist, du dort noch wertloserals hier schon bist.

was ist schon tot was ist schon leben? der eine mensch der schafft es halt dem andren wurd ein andrer weg gegeben. was sind schon menschen, sie vergehen und vergessen, was heut noch für sie wichtig ist, ist morgen schon gegessen.

was ist schon liebe? denn auch diese art gefühl ist leicht vergänglich, in minuten schon entflammt der hass bei denen die gerade uns noch schienen unzertrennlich.

doch was ist schon dieses gedicht? nur buchstaben, nur papier, nur wörter, denn ihr versteht mein leben nicht selbst wenn ichs hier erörter, mein leben war nicht immer so es war auch schon mal besser, doch der eindruck täuschte wohl und schnitt mich wie ein messer.

wenn du all dies gelesen hast dann kennst du meine seele, all das was so tief in mir ist und womit ich mich quäle, doch leider war das noch nicht alles leid auf meinem herzen, doch wie beschreibt man traurigkeit und wie beschreibt man schmerzen und trauer.

manche leute sagen oft sie würden mich gut kennen, doch es ist nur was ich nach aussen zeig was sie bei der beschreibung meiner nennen, ihr kennt von mir was ich euch zeig den rest hab ich ganz tief verschlossen, ich werde es euch niemals zeigen ihr habt zuviel blut schon vergossen, ihr habt mir oft schon weh getan ich will nicht wieder leiden, ihr werdet mich nicht auch noch von dem rest der mir noch da blieb scheiden.

so geht es mir so stehts mit mir ja so vergeht mein leben, wut und hass und traurigkeit lassen es erbeben, sag wie soll es weiter gehn sag was soll ich machen, wenn immer dunklere gedanken am tag und auch bei nacht über mich wachen, die angst vorm tag und auch vorm schlafen die mich überall begleitet, die mir in meinem leben noch viel mehr angst bereitet.

einsamkeit umhüllt den raum vogelgesangt dringt in das zimmer, doch kann ich mich nicht dran erfreun für mich klingt es wie gewimmer, die sonne ist mein grösster feind mein herz erhellt sie nicht, blindheit wird mich strafen wenn ich sehe in ihr licht, dagegen ist die finstre nacht für mich ein wahrer segen, im schutze ihres mantels ungesehen auf schon so manchen wegen.

verstehst du denn nun was ich bin? ich bin wer ohne zweck und sinn, keine perspektiven mehr, das beste wort dafür wär leer, ich will kein mitleid keine aufheiternden worte, ich bin kein typ von dieser wirklich zu bemitleidenden sorte, ich will nur das ihr mich versteht, nicht alles glaubt nur weil ihrs seht.

das ihr nicht urteilt ohne die dazu nötigen gedanken, nur weil gerüchte durch die gegend wanken, ich will das ihr den sinn entdeckt, der hinter diesen zeilen steckt, ich will das ihr die botschaft seht, die hinter diesem texte steht.

lg, emil



DxFx, 9.08.2012 um 21:35 Uhr

man meint, Tränen zu sehen.
LG Dorit



mukkl holmes, 9.08.2012 um 21:56 Uhr

ein sehr ansprechender schnitt
hastde juut jemacht



Marion Marmarosi, 9.08.2012 um 22:08 Uhr

wie genau man ihr schönes gesicht sieht, diese traurige falte an der stirn, ich spüre förmlich ihren schmerz... er ist so durchdringend und tief, alles andere um ihn herum verschwimmt ins belanglose, er beherrscht sie ganz und gar... dein bild gefällt mir sehr sehr gut und spricht in mein herz und bringt die saiten meiner seele zum schwingen.. danke dir liebe helga!
ganz liebe und herzliche grüße von marion



TillTill, 9.08.2012 um 23:41 Uhr

Helga,
einfach wunderbar ist Dir diese Aufnahme gelungen... sie wirkt so plastisch und lebendig und ihr leidvoller Gesichtsausdruck geht so unglaublich nahe... ich bin sehr berührt von diesem Bild
lg andrea



Wolfgang Bazer, 9.08.2012 um 23:48 Uhr

Leid, ja, aber eine wunderbare Aufnahme!
LG Wolfgang



TeresaM, 10.08.2012 um 0:06 Uhr

MAGNIFIQUE, Helga !
Une présentation qui me plait beaucoup.
Amitiés,



ELEIRBAG, 10.08.2012 um 0:42 Uhr

Still betrachtet...
gefesselt von der Ausstrahlung...
tief beeindruckt wie filigran diese Gesicht ist ...

was für ein Foto dieser Skulptur !
LG Gabriele



Ushie Farkas, 10.08.2012 um 1:52 Uhr

Einfach nur BRILLIANT! Gruß Ushie


Doris H, 10.08.2012 um 6:00 Uhr

ihr Schmerz ist greifbar nahe und ich kann ihm spüren
Das geht nahe...Es hat den Eindruck, dass sie trotzdem viel ertragen kann....und muss....

Wer ein WOFÜR im Leben hat...
der kann fast jedes WIE ertragen.

Friedrich Nietzsche


LG Doris



denknix, 10.08.2012 um 7:15 Uhr

Wunderbar fein gesetzte Leidspuren prägen das wunderschöne Gesicht dieser Trauernden und fordern nachhaltig zum Mittrauern auf!
Ganz tolles Foto!!!

SG Rolf



Helga J., 10.08.2012 um 11:03 Uhr

@an alle,
lieben dank für eure anmerkungen.
ja, ihr habt recht...ich habe zu wenig auf den hintergrund geachtet, das gesicht hielt mich sozusagen "gefangen".
sehr nett, dass ihr mich hingewiesen habt und ich werde darauf achten!!!
herzlichst helga



Schoengeist, 13.08.2012 um 10:19 Uhr

Das Leid ist diesem Gesicht förmlich abzulesen. Hell und zart bildest Du es hier ab, genau richtig, wie ich finde. Trotz der hellen Oberfläche sind die Strukturen gut zu erkennen, der Schnitt auf das richtige Maß gesetzt, mag man mit ihr leiden oder sie trösten, die Tränen trocknen und die Hand reichen.

LG
Jens



Wolfgang P94, 18.08.2012 um 12:34 Uhr

Den Ausdruck des Leids hat der Bildhauer hier sehr gut umgesetzt, wirkt fast lebendig, das Gesicht ist gezeichnet, die Augen sind verschlossen, der Blick geht ins innere!
LG
wolfgang



Marcus Propostus, 18.08.2012 um 22:20 Uhr

So eine schöne Schmerzensdame hab ich schon lange nicht mehr gesehen! Und dein Foto wird der Skulptur absolut gerecht! Sehr schön gemacht!
Liebe Grüsse
Markus



Wood-Woman, 21.08.2012 um 21:21 Uhr

Die Stirn extrem zusammengezogen, vermittelt ihren Schmerz der immens ist. Das Gesicht wirkt verletzlich,die Züge sehr weich . Eine wunderschöne und gefühlvolle Darstellung.
Lg W-W



Pierre LAVILLE, 22.08.2012 um 22:16 Uhr

Une magnifique présentation Helga !
++++++++++
Amitiés Pierre



Michael 70, 25.08.2012 um 21:00 Uhr

Sehr schöne Detailaufnahme. Gefällt mir besser als die Totale. Wirkt ausdruckstarker.

Mfg Michael



Ursula Elise, 27.08.2012 um 17:19 Uhr

Nein, das ist nicht dieselbe Figur wie die, die ich hierher stelle, die aber ähnlich ist.
sanft geneigter Kopf von Ursula Elise
sanft geneigter Kopf
Von
3.5.09, 23:36
2 Anmerkungen


Bei dem Kopf, den du zeigst, 'gefallen' mir die beiden angedeuteten Falten über der Nase.
Gruß Ursula



d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


 
Informationen zum Foto
  • 376 Klicks
  • 27 Kommentare
  • 0 mal als Favorit gespeichert

  • Canon EOS 1000D
  • EF75-300mm f/4-5.6
  • 155.0 mm
  • f5
  • 1/200
  • ISO 200
  • 0EV
Schlagworte
Verlinken/Einbetten



vorheriges (228/230)naechstes