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Ich habe versucht ein Thema umzusetzen, das mir schon sehr lange am Herzen lag,
ich hoffe es ist mir gelungen.
Für alle notorischen Pro - Voter und Voting – Könige,
und natürlich die Voting – Göttinen nicht zu vergessen ;-))
Bitte liest doch zuerst einmal ein vernünftiges Buch,
das sich auch tatsächlich mit der Fotografie auseinander setzt.
Stellt euch vor hier wird tatsächlich beschrieben wie ein Foto sein soll.
Natürlich nicht so wie in einem „Fotoheft“ oder „Fotomagazin“ oder wie sie alle heißen mögen,
in denen beschrieben wird, wie Onkel Walter Tante Trudi möglichst
praktisch abzulichten hat,
sondern wie ein Bild seine Wirkung auf den Betrachter entfaltet ohne dabei in
den Postkartenkitsch abzutriften.
Und stellt euch vor ein klasse Bild muß nicht einmal technisch perfekt sein,
nein es kann sogar ein Schnapschuß sein
und vielleicht sogar unscharf.
Aber dennoch sollte ein Bild dem Betrachter etwas vermitteln,
eine Botschaft rüber bringen oder einfach nur orginell sein.
Bei all den Kleinigkeiten sollte man aber dennoch genau wissen wie ein Bild
gestalterisch aufgebaut sein sollte,
dabei ist es oftmals egal wie der Schnitt gewählt wurde,
oder ob es gar wie oben erwähnt unscharf aufgenommen wurde,
aber vielleicht ist es gerade das, gerade dieser Effekt den ein Bild ausmacht,
vielleicht sind es auch die krassen Farben oder der harte Kontrast
die dem Betrachter etwas vermitteln wollen.
Das zu sehen ist nicht sooo einfach, wie sich das manche hier vorstellen !
Man muß zum einen versuchen Bilder zu verstehen, zu lesen,
ja ein Bild muß man auch lesen können um dessen Aussage verinnerlichen.
Und gerade hier hilft obige Lektüre von Andreas Feininger.
Beides sind Bücher, die man nicht so einfach nebenbei liest,
es sind Bücher die einem den Sinn der Fotografie zu vermitteln versucht.
Manches mag für den einen oder anderen etwas trocken erscheinen,
weil auch vieles die analoge Fotografie betrifft,
aber wer verstehen lernen will, kann dies auch digital umsetzen.
Und wer sich gerade deshalb mit der Fotografie auseinander setzten möchte,
und auch nur ein wenig mehr Interesse hat als nur zum Schnapschuß zu kommen
wird lernen zu sehen.
Und dies bedeutet wiederum nicht zu sehen mit den eigenen Augen,
sondern mit dem Auge der Kamera
und das ist ein himmelgroßer Unterschied.
kein Bild für die Galerie...
... aber um einmal nachzudenken,
über das eigene schaffen von Bilder und die Beurteilung
anderer Bilder, die in die wohlgeliebte Galerie sollen.
man besitzt dafür ein talent, oder man besitzt es nich...besitzt man es nich, so is selbst herr feininger dazu geeignet, blockaden im kopf entstehen zu lassen, die einen wirklich daran hindern können (wie gesagt:"können"), kreative, zwanglose fotografie zu betreiben.
so seh ich das jedenfalls.
(ich kenne beide bücher).
der Feininger ist irgendwie inzwischen ein wenig überstrapaziert. Naja, aber grundsätzlich tut eine Auseinandersetzung mit Materie Fotografie wirklich not.
speziell hier .. (:-)
Ich lass mir von keinem Musikexperten vorschreiben ob mir eine Musik gefällt oder nicht.
Ich lass mir von keinem Weinkenner vorschreiben, welcher Wein gut ist und welcher nicht.
Genauso wenig lass ich mir von einem Fotografieexperten vorschreiben ob mir ein Bild zu gefallen hat oder nicht.
Ich entscheide selbst nach meinem Geschmack!
Vielleicht hilft es ja einen besseren Geschmack zu entwickeln, wenn man auch mal ab und zu ein Buch in die Hand nimmt! Das möchte ich gar nicht bezweifeln.
Übrigens gibt es die Feiniger Bücher auch als Hörbuch? :-))
Der Text ist ok, auch wenn ich nicht alles 100 % unterschreiben kann, weil Fotografieren auch etwas künstlerisches beinhaltet, und das darf sich niemals in Formen und Schemata hineinzwingen lassen. Dennoch gibt es natürlich gewisse "Regeln", natürlich ohne Absolutheitsanspruch, die von der Vielzahl der wirklich guten Fotografen auch berücksichtigt werden. Dannn kann man auch ab und zu bewusst gegen diese Regeln verstoßen.
Aber hier im Voting gehts um das Bild, und das ist nicht galeriewürdig: also contra
ein ganz großes pro für deinen text. helfen wird's kaum, befürchte ich. und für's bild ein skip. :-) deine "normalen" feinen s/w-werke find ich hingegen klasse. hab grad mal geblättert.
gruss hartmut
Es geht nicht um Geschmack oder sich etwas vorschreiben lassen,
man soll ja auch nicht einen feininger nachahmen oder so.
Vielmehr könnte der eine oder andere seine sichtweise finden
und dann die eigenen ideen umsetzen,
sofern er ein wenig gestalterische fantasie hat.
Dass mein Bild eher mittelmas ist, weiss ich selbst,
aber es zeigt als Beispiel für das was ich meine,
dass man sich mit etwas auseinandersetzen muss
bevor man einfach drauf los knippst
und das fehlt hier leider sehr vielen.
Für mich ist das eine Sache des eigenen Anspruchs. Ich male, knipse und mach ein paar andere kreative Dinge. Das ist für mich ein Ausgleich. Nicht nur das was dabei raus kommt ist mir wichtig, sondern das was ich dabei erlebe, sehe, empfinde. Da haben "Regeln" bei mir keinen Platz. Das ganze Leben ist durch irgendwelche Bestimmungen, Werte, Normen etc. geregelt. Manche davon empfinde ich als sehr wichtig, z.B. im sozialen Zusammenleben, andere wiederum sind mir absolut gleichgültig. Und da nehm ich mir durchaus die Freiheit sie für mich nicht zu verwenden.
Was das "Sehen" anbelangt, ich entdecke hier Bilder die für mich "Seele" haben, Gefühle transportieren, mich emotional ansprechen. Ich weiß nicht ob man dieses Sehen lernen kann indem man ein Buch liest, kann sein. Ich glaube eher, dass man dafür empfänglich sein muss, sensibel ist und offen mit den eigenen Gefühlen umzugehen gelernt hat. Oft setzt das voraus, dass man nicht nur immer auf der Sonnenseite des Lebens gestanden ist, sondern auch die dunklen Seiten "gelebt" hat. So geht es zumindest mir. Ich kenne diesen Feininger nicht einmal. Vielleicht werde ich mal einen Blick in eins seiner Bücher werfen, schaden kanns ja nicht. Aber ich bin mir sicher, dass ich mich nicht an irgendwelche fotografischen Regeln halten will. Wenn andere Menschen das hier für wichtig halten find ich das durchaus okay. Wie gesagt, eine Sache des eigenen Anspruchs. Meiner ist es nicht. Bilder die mich emotional ansprechen oder die mich auf andere Weise faszinieren bekommen von mir ein pro, egal ob bei der Aufnahme auf fotografische Regeln geachtet wurde oder auch nicht.
jawohl herr lehrer
ich werd' mir auch mal ein buch kaufen und es lesen, damit ich weiss ob mir ein bild gefällt oder nicht.
du verwechselst hier aber was: hier im voting-center geht es nicht darum, zu belehren oder darum, anderen seinen eigenen vermeintlich hohen anspruch aufzunötigen, sondern darum, zu bewerten, ob ein bild gefällt oder nicht ... ob man es geil findet, oder nicht.
und wenn ein bild der mehrheit der voter gefällt, dann ist es drin in der galerie (auch wenn es deinem anspruch nicht genügt lorenzo) und wenn nicht dann nicht. ganz einfach.
"Man muß zum einen versuchen Bilder zu verstehen, zu lesen, ja ein Bild muß man auch lesen können um dessen Aussage verinnerlichen." wenn ich deinen hochtrabenden Scheiß lese, dann muss ich feststellen, dass ich es einfach nicht schaffe, die aussage der bilder in deiner galerie zu verinnerlichen, sorry! kann man ja auch nicht so nebenbei lesen, nicht wahr, muss man mitdenken beim lesen, ja,ja. (iss mir schlecht!)
(was sich manche oberlehrer hier einbilden ist ja unglaublich ... glauben, sie hätten die weisheit mit löffeln gefressen, weil sie dicke bücher gelesen haben. stattdessen würden sie selbst mal besser die bedienungsanleitung ihrer kamera lesen.
... feininger ... was interessiert mich feininger ...)
turbo-contra ... auch mit anlauf ... auch mit nachtreten, aber volles rohr, mann!!!
Was für'n Text !!!......
"Manches mag für den einen oder anderen etwas trocken erscheinen, weil auch vieles die analoge Fotografie betrifft, aber wer verstehen lernen will, kann dies auch digital umsetzen."
Um gute Bilder zu machen, ist es egal,
ob analog oder digital....
der Blick für Bildgestaltung muss gelernt sein.
Einige sind bereit dafür, andere laufen immer wieder gegen die Wand...
Dein Bild gefällt mir, weil Du auch keine Angst hast, Motive anzuschneiden. Dein belehrender Text wird aber die Gemüter bis zum Ende des Votings erhitzen...
PRO ohne Galeriegarantie (aber darauf legst Du ja laut Profiltext sowieso keinen Wert....)
Gruß, Hauke
naja die 55 pros denke ich haben den text verstanden
und auch einige contras die ja das bild zu bewerten hatten
aber mit dem text einig waren.
Danke fürs voten.
FOTONOID™ oder herr markus feininger auf das schreiben von ihrem anwalt warte ich genüsslich.
ich habe hier herrn andreas feininger werder zittiert noch irgenwie angegriffen oder gar abgewertet.
also machen sie ruhig.
und ich wollte hier in keinem sinne irgend einen belehren,
sondern nur den einen oder anderen zum nachdenken bringen
um nicht immer nur ohne vorher zu überlegen was mache ich da.
jeder sollte natürlich seinen eigen stil haben oder entwickeln das sehe ich ja auch so,
aber es ging mir eben um jehne, die nur ihren fotoaparat benutzen ohne auch nur einen
gedanke darüber verwenden was am schluss rauskommt.
sicher sind ansichten geschmäcker und sichweisen verschieden, das sollen sie ja auch.
und nach einem schema f zu fotografieren ist auch nicht das was ich ausdrücken wollte.
werd den text da oben noch einmal liest wird es vielleicht verstehen.
@ °Usha° ich danke dir für deine worte,
den so ähnlich sehe ich das auch.
Der Lorenzo, 25.10.2007 um 20:22 Uhr
kein Bild für die Galerie...... aber um einmal nachzudenken,
über das eigene schaffen von Bilder und die Beurteilung
anderer Bilder, die in die wohlgeliebte Galerie sollen.