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Das Wasserschloss St. Ulrich in Mücheln Sachsen/Anhalt Der Ursprung des Schlosses liegt vermutlich in einer im 12. Jahrhundert errichteten Wasserburg. Die Bauanfänge liegen um die Zeit der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Man findet Bauteile aus der Gotik und Renaissance. Das Anwesen wird von einem Graben mit Geiselwasser umschlossen. Einer der interessantesten Teile des Schlosses ist ein quadratischer Renaissance-Erker neben dem Haupteingang. Der Erker befindet sich auf einer Halbsäule und ist mit einer Zwiebelhaube bedeckt. In den Jahren 1921 bis 1925 ließ die Familie von Helldorff das Wasserschloss umbauen und verschönern. Das Schloss wurde nach 1945 zunächst als Jugendwerkhof und von 1948 bis 1993 als Kinderheim genutzt.
Aufgenommen auf Kodak Diafilm nachträglich digitalisiert
@ Hans-Wolfgang,egal wo man in der BRD hin kommt es ist immer wenigstens ein Schloss in der Nähe
insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 80.000
Schlösser und Burgen.Die Serie kann also noch eine Weile weitergehen.
@ Ernst, ja da muß ich unbedingt wieder hin von der anderen Seite ist es noch interessanter die war aber leider ganz eingerüstet diese Aufnahme zeige ich um auf das Schloss das kaum jemand kennt und das in einem sehr schönen Park liegt aufmerksam zumachen
wir möchten dann natürlich auch den Erker sehen, der sich auf einer Halbsäule befindet und mit einer Zwiebelhaube bedeckt ist ;o)
Ich konnte mit dem "Begriff" Geiselwasser nix anfangen und dachte, wo ist da wieder ne Wissenslücke...
"Die Geiselquelle, einst eine der größten Quellen Mitteldeutschlands, wird als das typische Beispiel einer Überfallquelle (Springquelle) bezeichnet. Die Geisel, am Fuße des Veitsberges in St. Micheln entspringend und Mücheln durchfließend, war fischreich und besaß eine solch starke Wasserführung, dass 12 Wassermühlen betrieben werden konnten"
Ein schönes Schloß und wenn es fertig restauriert sein wird, sicher ein Schmuckstückchen, lieber David.
Danke auch an Berthold, der das "Geiselwasser so treffend erkläft hat, denn ich kam auch schon ins Grübeln welche technische Abwehr da in dem Burggraben versteckt sein sollte zum Fernhalten der Feinde. :-)
War ganz einfach die Erklärung. Danke!
Liebe Grüßchen
Dietlinde
Ein schmuckes Schlösschen hast du wiederum entdeckt und sehr gut präsentiert. Man sieht hier die Renovierungsarbeiten. Viele dieser Objekte waren als Kinderheime oder Jugendwerkhofe genutzt.
LG Trautel
@ Dietlinde,vielen Dank
@ Trautel, ich danke dir du weißt ja das es mir viel Freude macht diese unbekannten Schlösser aufzustöbern.
@ Ingrid,vielen Dank auch an Dich.
Es ist wirklich schön, dass du uns die ganzen Schlösser zeigst. Da fliegen wir, wieß Gott wo in den Urlaub und unsere ganzen Sehenswürdigkeiten kennen wir nicht.
Gruß Manuela