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Das Foto entstand im Death Valley am "Racetrack", California, USA.
In Wikipedia steht über die Bewegung der Steine folgendes: Die Felsbrocken auf der Racetrack Playa bewegen sich auf mysteriöse Weise über den Sand, auf dem sie einschlugen, nachdem sie zuvor von ihrem Mutterfelsen abgebrochen waren. Eine Theorie besagt, dass gelegentlich nachts der Sand durch Regen rutschig wird und starke Winde die Gesteinsbrocken über den Sand treiben.
Derjenige der vor Ort war weiß, dass es kein Sandboden ist, sondern ein meist ausgetrockneter Mergeltonseeboden, der einen max. Gefälleunterschied von nur 6 cm aufweist. Da es sich hier um eine Höhenlage von etwa 2400 m handelt, oft heftige Winde wehen und es im Winterhalbjahr hier sogar Schnee haben kann, gibt es für mich folgende Erklärung, der Seeboden wird zu besonderen Zeiten nass vielleicht auch gefroren, dann ist er äußerst glitschig und heftige Winde können dann diese Steine über, die absolut ebene Fläche, vor sich her blasen. Dabei baut sich auch eine kleine „Bugwelle“ auf, die nach dem Abtrocknen noch zu erkennen ist und den Stein am Boden ankleben lässt. Daran erkennt man die „Echten“. Verrückte entfernen schon mal solch einen Stein, tolles Souvenir, Fotografen vermissen diesen und legen dann einen passenden in die Spur, um ein gutes Foto zu erhalten.
Am Schluss meiner Betrachtung darf ich an Alle, die dort einen Besuch vorhaben, dringend appellieren, bitten betretet die Fläche bei Nässe auf gar keinen Fall, da sich die Fußspuren ebenso dauerhaft wie die Spuren der Steine abzeichnen werden. Bitte auch keine Steine versuchen zu bewegen, wegnehmen oder hinzu fügen! Dies ist ein weltweit einmaliger Platz und möchte sicherlich noch von Fotografen, die nach uns dorthin kommen, abgelichtet werden! Bitte denkt immer an solch einmaligen Stellen an die Verwundbarkeit der Natur! Denkt immer an einen sehr weisen Spruch von Mahatma Gandhi:
Sieh auf die Natur, sie ist beständig in Aktion, steht nie still und doch schweigt sie.
WOW ... sehr ausdrucksstarke Aufnahme !!!
Klasse Bildschnitte / Perspektive ...
Und immer wieder stellt sich mir die Frage : Wieso kann der Stein wandern?
Gruß Gerald
Das Phänomen kannte ich schon,
Du hast das sehr treffend erklärt,
bei Nässe ist der Boden wie Gleitgel
und Deinen Apell kann ich nur unterschreiben!
lg annemarie
@Harald
Danke dir für die ausführliche Erklärung der Gegebenheiten. Dennoch ist es für mich ein Wunder, das die Spur nicht verwittert ist. Ferner stelle ich mir die Frage wie lange dieser Stein wohl schon unterwegs ist?