Dies ist eine Bezahl-Funktion
Premium-Nutzer können schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos pro Woche hochladen
> Jetzt Premium-Mitglied werden
 

Konturen von Kerstin Stolzenburg

Konturen


Von 

Neue QuickMessage schreiben
23.05.2010 um 0:01 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures © by the senders.
München, eine Gruppe Menschen vor dem Museum Brandhorst, 21.04.2010
http://de.wikipedia.org/wiki/Museum_Brandhorst


(Canon 400 D, f/8 bei 119 mm, 1/100 s, ISO 100, Teilbereichsmessung, mittenbetont, Bearbeitung: Adobe Photoshop 7.0, selektive Farbkorrektur, Rahmen)
__________________________________________________________________________________________

"Wer Augen hat zu sehen, der sehe! Und in unserer schönen Muttersprache hat Sehen eine Bedeutung, die nicht mit optischen Kategorien allein zu erschöpfen ist: wer Augen hat zu sehen, für den werden die Dinge durchsichtig – und es müßte ihm möglich werden, sie zu durchschauen, und man kann versuchen, sie mittels der Sprache zu durchschauen, in sie hineinzusehen."
(Heinrich Böll)


Die Gruppe von Kerstin Stolzenburg
Die Gruppe
Von
10.2.08, 14:47
50 Anmerkungen




http://www.culture.hu-berlin.de/hb/static/archiv/volltexte/texte/
licht.html

Anmerkungen:

d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.





A.-J. O., 23.05.2010 um 0:05 Uhr

Mir gefällt DAS! Obwohl - oder gerade weil - ich nicht genau erfassen kann, was DAS ist ...


Gutemiene, 23.05.2010 um 0:11 Uhr

Eine Gruppe Menschen vor diesem Museum so darstellen, ist schon sehr mutig und fordert meine Phantasie, aber ich habe sie, diese Phantasie.
Sehr speziell und großartig, Christiane



der Uwe., 23.05.2010 um 0:11 Uhr

erinnert an das beamen in sfi-filmen
lg uwe



Peter Kr., 23.05.2010 um 0:17 Uhr

...wenn Besucher eines Museums zu einem abstrakten Teil der Kunst werden...
LG Peter



paules, 23.05.2010 um 7:33 Uhr

...gefällt mir gut (hätte auch in Köln sein können)
Grüße Paul



Adrena Lin, 23.05.2010 um 9:34 Uhr

Die Gruppe wird zu einem Teil der Kunst !

Eine großartige Arbeit !
Auch die Worte von Böll gefallen mir sehr, ich werde noch öfters zu Bild und Text zurück kommen !
Lieben Gruß
Andrea



Peter Kloth-Schad, 23.05.2010 um 10:28 Uhr

Das ist ja nicht mal scharf...und total verwackelt...und überhaupt!
Mit diesen Gedanken würde vermutlich der durchschnittliche 'Voter' zur hiesigen 'Galerie' das Bild sofort in den 'Contra' Orcus werfen...und weiter nach 'schönen' knackscharfen Tierbildern Ausschau halten.
Ein kunstsinnigerer Mensch würde vielleicht ins Grübeln kommen...und am Ende nach Nägeln suchen, um sich dieses Werk an die Wand zu hängen.
Es ist nicht 'Ein'-deutig, platt und scharf, so wie das, was wir zur Zeit in der 'Galerie' bewundern dürfen... und das zeichnet dieses Bild aus.
Das eigentliche 'Bild' entsteht erst im Kopf des Betrachters. Vermischt mit seinen Erfahrungen und Sichtweisen formt sich daraus etwas. Gedanken, vielleicht vor langer Zeit verschüttet kommen hoch.
Das ist in der Tat... Kunst.
Gruß
Peter



Udo Ludo, 23.05.2010 um 11:12 Uhr

Buntstifte-Hängepartie


E-Punkt, 23.05.2010 um 11:40 Uhr

Liebe Kerstin,
das ist ja außerordentlich gut.
Wie ich immer sage, wenn
mir etwas besonders gut gefällt,
dann ab im Großformat an die Wand.

LG Elfi



Stefan Adam, 23.05.2010 um 13:05 Uhr

Hallo Kerstin,
interessant finde ich die Wahl der Kategorie: "Ästhetik des Sichbaren". Denn im Grunde nutzt Du hier die Kamera, um uns einen Eindruck der Wirklichkeit zu zeigen, den das menschliche Auge (so es denn gesund ist ;-) ) nicht einfangen kann.
Aber wie sagte schon der kleine Prinz: "Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." - Und manchmal sollte man sich einfach auf die Konturen konzentrieren um nicht von anderen Dingen abgelenkt zu werden!
LG, Stefan



Eckhard Meineke, 23.05.2010 um 14:10 Uhr

Lodern von Eckhard Meineke
Lodernnicht in Diskussion
Von
13.5.10, 11:27


"Zu Herrn Kollegen Böhmes Ausführungen können wir uns leider erst später äußern."
"Nun, lieber Pierre, wir sollten doch erwähnen, dass es ein Pfingstbild ist."

October Road (1) von Eckhard Meineke
October Road (1)
Von
14.10.08, 0:03
38 Anmerkungen





Marlise, 23.05.2010 um 19:44 Uhr

wenn die Konturen beginnen zu verschwimmen,
dann ist Platz für die Phantasie..lgr



Biggi Oehler, 23.05.2010 um 21:01 Uhr

Großartig. Finde ich richtig gut.
LG.
Biggi



Hanne L., 23.05.2010 um 22:27 Uhr

Boah, was für eine Wirkung! Auf Menschen hätte ich nie getippt. Ist die Fassade streifig oder hängen dort irgendwelche langgestreiften Banner? Eine unglaublich faszinierende Arbeit!!!
Liebe Grüße, Hanne



André Reinders, 23.05.2010 um 23:35 Uhr

Das ist absolut klasse, sehr toller Effekt!!!

VLG

André



werner weis, 24.05.2010 um 9:42 Uhr


offenbarende Pfingst-Vision
Prisma-Blick, bunt flämmelnd
------------------------------------------------------------
ein Bild (wie eine Schrift) an der Wand



ston, 24.05.2010 um 11:30 Uhr

gefällt mir sehr gut...manchmal sieht man alles verschwommen und weit weg obwohl man mitten unter menschen ist.

lg stefan



Andrea Huber, 24.05.2010 um 12:29 Uhr

Eine faszinierend abstrakte und inspirierende, dynamische Darstellung mit dem im Weiß endenden Farbverlauf. Dort, wo Geist und Augen keiner realen Farben mehr bedürfen, dort wo die Bilder aufhören, befindet sich die Schwelle zu den imaginären Bereichen und Ebenen, welche man intuitiv zu erfassen vermag. Feine Arbeit!

Liebe Grüße, Andrea



Karl-Dieter Frost, 24.05.2010 um 12:59 Uhr

Farben und Verläufe. Sie fließen ineinander über und trennen sich wieder. Nichts ist gegenständlich und doch - wenn man einen Schritt zurücktritt schälen sich Konturen heraus, die eine Gruppe von Menschen vermuten lassen. Was haben sie vor? Wo kommen sie her? Sind sie uns freundlich gesonnen? ... Anlass genug für zahlreiche Gedanken, liebe Kerstin!

Mir drängt sich in diesem Zusammenhang ein Gedanke auf, zu einem Fernsehbeitrag, den ich kürzlich sah, über Archeologie mit der Kamera aus Flugzeugen. Mit dem Abstand von oben zeigen die Fotos oft Strukturen oder Konturen in Feldern, die am Boden nicht wahrnehmbar sind. Leichte Veränderungen im Wachstum oder der Farbintensität der Planzen zeigen, dass unter dem Feld z.B. Mauerreste alter Gebäude oder Ansiedlungen ausgeprägt sind. Auf diese Weise hat man bereits mehr solcher Fundstädten entdeckt, als man derzeit auszuserten in der Lage ist!

Wer Augen (und Kameras) hat zu sehen...!

Gruß KD



Klaus Gärtner, 24.05.2010 um 16:04 Uhr

Diese starke Abstraktion lässt der Phantasie freien Raum - sop wird der eigentliche Ort des Geschehens nebensächlich.
Faszinierend ist die harmonische Auflösung der Details.
LG Klaus



Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:38 Uhr

@A.-J.O.: Danke! "DAS" ist einfach nur eine Aufnahme in der sogenannten "Wischtechnik", Spielerei sozusagen. :-) Na ja, habe natürlich eine ganze Weile probieren müssen, bis ein einigermaßen brauchbares Bild dabei war.
Das Gebäude, vor dem die Leute stehen, ist außen mit bunten, vertikal angebrachten Keramikstäben verkleidet. (Ich habe in der Beschreibung einen Link zum Museum beigefügt.)
Durch das Schwenken der Kamera nach unten entstand dann dieser Effekt.
Grüße. Kerstin




Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:38 Uhr

@Krispee: Liebe Christiane, danke! Ich wollte den Effekt mal nicht nur an Bäumen ausprobieren.
Ein Museum und eine Gruppe Menschen davor erlauben doch deutlich weitreichendere Betrachtungsmöglichkeiten.
Viele Grüße. Kerstin




Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:39 Uhr

@der Uwe: Lieber Uwe, daran musste ich auch denken! ;-)
Gruß. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:39 Uhr

@Peter Kr.: Damit passt es auch besonders gut gerade zu diesem Museum. (Was übrigens sehr interessante Werke beherbergt!)
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:39 Uhr

@Paul: Danke! Köln: Ja, durchaus. Man müsste das mal mit dem Dom versuchen ... ;-)
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:40 Uhr

@Chris B.: Freut mich, danke! LG. Kerstin


Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 22:40 Uhr

@Beatrix Wahlers: Liebe Beatrix, ich glaube auch, dass die Fassade des Museums so auffällig und einprägsam ist, dass man bei einer Aufnahme davon, auch wenn sie derart verwischt ist, gleich daran denken wird, wenn man es schon einmal gesehen hat.
Die Technik hatte ich bereits im Kopf, als ich zum Museum lief. Ich hatte es einige Wochen vorher bereits gesehen und überlegt, was man fotografisch daraus machen könnte.
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 23:48 Uhr

@Adrena Lin: Liebe Andrea, ja, so kann man es sehen!
Danke und viele Grüße. Kerstin




Kerstin Stolzenburg, 24.05.2010 um 23:49 Uhr

@Peter Kloth-Schad: Tja, ich schätze, dass das Bild nicht über 30 Pro-Stimmen hinauskäme ;-)). Wenn das nicht schon zu hoch gegriffen ist.
Ist mir aber auch relativ egal, da das Voting auch nach den Neuerungen nicht durchdacht ist. Bilder ohne Titel oder Bezug zu einer Sektion zu beurteilen, kann nur Murks ergeben! D.h., die scharfe Biene (das ist wohl allerdings auch schon wieder zweideutig ;-)), ich meine die scharf abgebildete Biene kann ich als solche ja noch einschätzen ... wenn sie aber vorher beispielsweise im Ordner für symbolische Fotografie oder Philosophie und Weltanschauung stand, werde ich schwer einen Bezug dazu herstellen können. Nur, wonach beurteilt man dann, wenn man den Kontext gar nicht erkennen kann ... Na ja, bezüglich der Galeriewahl gäbe es also noch viel zu bedenken und zu optimieren.
Danke aber für das Lob! Das freut mich sehr!
Grüße. Kerstin



Inge Striedinger, 25.05.2010 um 0:05 Uhr

Ein "Wischer" der schon Kunst ist! Ein Bild zum länger ansehen und viel zu schade für die Galerie.
Hab zu meiner Schande bemerkt, das ich viele gute Fotos von dir versäumte .... muss ich bei Gelegenheit nachholen!
LG Inge



Kerstin Stolzenburg, 25.05.2010 um 6:36 Uhr

@G-Man: Lieber Manfred, das Bild der glatt geschliffenen und gleichmütigen, in manchen Dingen fast austauschbar zu bezeichnenden Menschen finde ich sehr interessant und passend! Danke!
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 25.05.2010 um 6:36 Uhr

@Udo Ludo: das passt!
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 25.05.2010 um 6:37 Uhr

@E-Punkt: Liebe Elfi, danke für dein Lob! Freut mich sehr. Ich denke, so ein Bild wirkt vielleicht auch erst im Großformat richtig und mit einigem Abstand betrachtet.
Liebe Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 25.05.2010 um 6:37 Uhr

@Stefan Adam: Lieber Stefan, genau! Andererseits ist diese Sektion auch der Bereich für "symbolische Fotografie", heißt leider nur nicht so, und so könnte das gezeigte Motiv auch sinnbildlich noch eine Aussage haben.
Danke und lG. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 25.05.2010 um 6:37 Uhr

@Eckhard: Lieber Eckhard, ja, es ein Pfingstbild! ;-)
Was Herrn Böhmes Ausführungen betrifft, so hat eine Äußerung viel Zeit. Das nächste Bild kommt erst in ... Wochen :-).
Kerstin



Eckhard Meineke, 25.05.2010 um 8:05 Uhr

Liebe Kerstin, wir werden sehen ;-). Eckhard

October Road (10) von Eckhard Meineke
October Road (10)
Von
14.11.08, 8:15
34 Anmerkungen




Andreas Pawlouschek, 25.05.2010 um 22:06 Uhr

Ein Bild, das aus meiner Sicht nicht taugt, in der Kleinheit eines Monitors dargestellt und nachfolgend gewürdigt zu werden. Ich habe mich bemüht, aus einer noch sehwürdigen Entfernung zu erahnen, was optisch zu mir spricht. Immer überknallt der füllende untere, helle Bereich die inhaltsschwangere und farbintensive ober Hälfte. Ich wünschte dieses Werk in einer Größe von 450 x 250 cm sehen zu können - oder gar in Öl auf Leinwand. Es beeinhaltet aus meiner Sicht sehr viel mehr Symbolik und Transzendenz, als es hier darstellbar ist. Wenn ich um das Bild gehe, erscheint es mir wie ein Bühnebild zu Parsifal (Parzival), bei dem aus waberndem Grund gerundete Stelen aufsteigen vor strukturiertem Hintergrund, eine Vermengung, ja Vermählung von Sein, Schein und irrlichterndem Farbenmeer.


Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 6:55 Uhr

@Marlise, Biggi Oehler, Tochter Zions: Ganz herzlichen Dank an euch!
LG. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 6:55 Uhr

@Drei Fragezeichen: Das Bild ist kameraseitig genau so entstanden. Warum sollte ich denn irgendwelche Fantasiedaten angeben?
Bearbeitung: Das Bild ist nur etwas gerichtet, damit die Linien nicht völlig schräg verlaufen und die Farben wurden selektiv etwas intensiviert bzw. zurückgenommen. Mehr wurde nicht gemacht.
Danke und Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 6:55 Uhr

@Hanne L.: Liebe Hanne, danke! Die Fassade ist verkleidet mit längs verlaufenden farbigen Keramikstäben. Diese erscheinen hier im Bild durch das "Wischen" wie farbige Streifen.
Liebe Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 7:17 Uhr

@André Reinders: Lieber André, danke!
LG. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 7:17 Uhr

@werner weis: Lieber Werner, danke! Ja, Du hast Recht, als Pfingstbild war das Foto (vor allem) gedacht, auch wenn man darin gewiss auch mehr oder Anderes sehen kann.
Viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 7:18 Uhr

@Stefan Obernosterer: Lieber Stefan, so ist es und die innere Verfassung wird immer einen großen Einfluss darauf haben, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen.
Grüße. Kerstin



Carsten Mundt, 26.05.2010 um 11:09 Uhr

Liebe Kerstin,

obwohl ein TV-Bildschirm, wenn man ihn denn einmal ablichtet, eher pixelig-kantig wirkt, als streifig, erinnert mich das vorliegende Foto daran.
Das liegt wohl an den vorherrschenden Farben (Rot/Grün/Blau). aus denen durch additive Farbmischung dann das fertige Bild entsteht. OK, das Prinzip dürfte Dir und uns bekannt sein, daher muss man sicherlich nicht näher auf die technische Seite eingehen.

Interessant erscheint mir, wie die Gruppe der Menschen sich hier scheinbar auflöst, eins wird mit den Farben und Linien, verschmelzen und entindividualisiert werden.

. Dazu passen die Bilder, die Du ebenfalls einstellst, sehr gut. Insbesondere das Bild " Sendung " und " .. Gast bei der Wirklichkeit"

Im verlinkten Text, den ich soweit erst kurz überfliegen konnte, liebe Kerstin, wird auch auf die virtuelle Realität eingegangen, welche beschreibt, wie sich der Mensch in eine künstliche Wirklichkeit begibt, die er als Wahrheit empfindet, was heutzutage gerne mit dem Internet, Chatrooms, Social Communities, Facebook, etc., in Verbindung gebracht wird.
Im Text wird ja auch darauf eingegangen, auf die Wahrnehmung und die Wahrheit, die Rolle des Lichts als Vermittler der Wirklichkeit.

Nun ist die Vorstellung der Verschmelzung von innerer und äusserer Wirklichkeit nicht neu.
Denken wir nur einmal an die Anfänge der Menschheit, wenn wir denn tatsächlich glauben können, dass Höhlen mit entsprechenden Zeichnungen als Kultstätten dienten, an denen "Schamanentum" betrieben wurde um durch Trance die menschliche Realität hinter sich zu lassen und in die Welt der
göttlichen Natur zu gelangen.

Neuer sind da z.B. "Alice im Wunderland", oder auch die "Unendliche Geschichte" von Michael Ende im Bereich der Literatur ; beide auch filmisch umgesetzt.

Oder
http://www.moviepilot.de/movies/truman-show

wo gleich mehrere Wirklichkeiten miteinander vermengt werden.

Ob das, was wir wahrnehmen, tatsächlich die Wahrheit ist, liebe Kerstin, klang in einigen unserer Bild immer wieder einmal an, und so auch hier.

Im Augenblick erinnert werde ich auch an

STADTENTWICKLUNG - "Ein biblisches Warnzeichen": Der Künstler Christoph Schäfer, 45, über sein Buch "Die Stadt ist unsere Fabrik", in dem er in 158 Zeichnungen die Geschichte des Urbanen erzählt (Spiegel 21/10)

und

http://www.christophschaefer.net/


als Beispiel, dass auch Architektur und unsere bauliche Umgebung Einfluss auf unsere Wahrnehmung der Realität nehmen.

Im Interview, welches mir gerade nicht real vorliegt, spricht Schäfer davon, wenn ich das aus der Erinnerung richtig wieder gebe, dass unsere Städte heute "neoliberalisiert" seien.

Man wird das sicherlich noch weiter ausführen müssen, aber so weit einmal erste, spontane Gedanken.

Das Licht, liebe Kerstin, ist aber sicherlich eine Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt unseren Teil der Wirklichkeit wahrnehmen können, denn wo kein Licht ist, dort können wir nicht hinschauen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schrödingers_Katze


Vielleicht gilt das auch für unser inneres Licht..

Carsten









Gert Rehn, 26.05.2010 um 15:05 Uhr

wohltuend ist die Abstraktion, das Auge ist nicht gleich gesättigt. Ich habe aber eine Idee a la Baseltz, liebe Kerstin, für mich wirkt es noch besser, wenn ich es verkehrt herum betrachte, da dann das Monumentale sehr gut herauskommt. Es wirkt dann wie eine Kathedrale des Lichtes. vG Gert


Andreas Denhoff, 26.05.2010 um 17:10 Uhr

Ein Bild, kein Foto mehr für mich, mit viel Phantasie, trotz der Gleichförmigkeit.
Bei Tante Wiki zu lesen:
Wortgebrauch und Bedeutung [Bearbeiten]

Aristoteles verstand unter phantasia die Vorstellung als Nachwirkung der Wahrnehmung, die auch ohne Wahrnehmung auftritt.[1]

Die Stoiker und Epikureer unterschieden zwischen phantasia und phantasma ( = Trugbild).[1]

Nach Hegel ist die Einbildungskraft das Hervorgehen der Bilder aus der eigenen Innerlichkeit des Ich, welches nunmehr deren Macht ist.[1]

Nach Wilhelm Wundt ist die Phantasie ein Denken in sinnlichen Einzelvorstellungen, ein Denken in Bildern. Die Phantasievorstellung ist eine durch apperzeptive Synthese entstandene Gesamtvorstellung.[1]

Im zwischenmenschlichen Bereich ist Phantasie die Voraussetzung zur Empathie, d. h. der Fähigkeit, sich in andere Menschen einzufühlen und diese zu „verstehen“. Phantasie ist außerdem eine wesentliche Voraussetzung für Kreativität und Kunst, letztlich aber auch für zweckgerichtetes Handeln jeder Art. Ohne die Vorstellung, wie ein bestimmtes Problem zu lösen sei, und ohne die Vorstellung eines konkreten Handlungsziels (Zweck, Wunsch) wäre zweckgerichtetes Handeln nicht möglich. Problemlösungen müssten dann durchweg als Resultate entweder des Zufalls, von Versuch und Irrtum oder des Instinktes angesehen werden.

Auch in den Wissenschaften ist Erkenntnis ohne Phantasie oft unmöglich. Phantasie spielt etwa eine bedeutende Rolle bei der Synthese von empirischen Beobachtungen und Befunden, die ohne Übersetzungsleistung und Interpretationsarbeit des Forschers keine Aussagekraft besitzen. In der Chemie sind August Kekulé und in der Soziologie Georg Simmel als resultatreich phantasierend hervorgetreten. In der Futurologie ist Robert Jungk mit seiner Zukunftswerkstatt als Vertreter einer politisch engagierten „Phantasiebewegung“ bekannt geworden.

In der adjektivischen Verwendung des Begriffs phantastisch werden manchmal außergewöhnliche Dinge, Situationen oder Ereignisse beschrieben, z. B.: „ein phantastisches Ergebnis“, „ein phantastisches Konzert“. Andererseits sind auch abwertende Aussagen möglich: „das ist zu phantastisch, das glaube ich nicht“, die synonym gebraucht werden mit „du phantasierst“, „du spinnst“. Im ersten Fall wird das Adjektiv als Superlativ verwendet, um positive Überraschungen zu beschreiben. Anderseits werden unglaubwürdige, unmöglich erscheinende Aussagen durch eine Einstufung als „phantastisch“ als „unrealistisch“ abgewertet. Ein „Phantast“ wird daher oft als „Spinner“ oder „Verrückter“ angesehen (vgl. auch: Exzentriker). Seine Vorstellungskraft, „seine Phantasie geht mit ihm durch“ oder wird als „blühend“ bezeichnet.

..da kann ich mir meie Worte sparen...
LG Andreas



Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 17:42 Uhr

@alle: Ganz herzlichen Dank allen Fotofreunden, die sich bislang an der Diskussion um das Bild beteiligen mochten. Ich gehe auf die neu eingegangenen Anmerkungen etwas später noch ausführlicher ein.
Viele Grüße. Kerstin



Eckhard Meineke, 26.05.2010 um 20:46 Uhr

Erste Szene

Auf dem Grund des Rheines

Woglinde, Wellgunde, Flosshilde, Alberich

Woglinde
Weia! Waga! Woge, du Welle!
walle zur Wiege! Wagalaweia!
Wallala weiala weia!

Wellgunde
Woglinde, wachst du allein?

Woglinde
Mit Wellgunde wär' ich zu zwei.

Wellgunde
Lass sehn, wie du wachst.

Woglinde
Sicher vor dir.

Flosshilde
Heiaha weia! Wildes Geschwister!

Wellgunde
Flosshilde, schwimm! Woglinde flieht:
hilf mir die Fliessende fangen!

„Hmmm … auch sehr schön, lieber Aronnax. Wagner war ja sogar ein richtiger Revolutionär, wenn ich es recht sehe … steckbrieflich gesucht.“

"Der unten etwas näher bezeichnete Königl. Capellmeister Richard Wagner von hier ist wegen wesentlicher Theilnahme an der in hiesiger Stadt stattgefundenen aufrührerischen Bewegung zur Untersuchung zu ziehen, zur Zeit aber nicht zu erlangen gewesen. Es werden daher alle Polizeibehörden auf denselben aufmerksam gemacht und ersucht, Wagnern im Betretungsfalle zu verhaften und davon uns schleunigst Nachricht zu ertheilen. Dresden, den 16. Mai 1849. Die Stadt-Polizei-Deputation. von Oppell. Wagner ist 37-38 Jahre alt, mittler Statur, hat braunes Haar und trägt eine Brille."

"Davon merkt man allerdings angesichts der Leute, die gegenwärtig in Bayreuth ihre Gesichter in die Kamera halten, herzlich wenig."

„Nun, lieber Aronnax, das ist das Schicksal so manchen Revolutionärs, dass sich nach einiger Zeit genau die Leute, vor denen er ausgespuckt hätte, seiner bemächtigen für ihre eigenen Zwecke ... im größeren Maßstab als bei Wagner haben wir dieses Phänomen ja auch bei der ecclesia catholica."

"Sie meinen die Entwicklungen, die im 16. Jahrhundert in die Abspaltung der evangelischen Kirche mündeten, nehme ich an, Capitán ... obwohl der Christenglaube doch nicht eigentlich Ihre Sache ist, oder?"

"Lieber Aronnax, wer angesichts der Faktizität der Schöpfung in ihrer ungeheuerlichen Präsenz NICHT an eine höhere Macht glaubt, erscheint mir doch als ein rechter Narr. Wenn ich mich gelegentlich gegen die Kirche äußere, dann geht es ja nicht um die Frage der Existenz eines göttlichen Wesens, sondern um die notwendigerweise historisch bedingten Formen, in denen Menschen an es glauben."

"Wobei man ja froh sein könnte, wenn der formal erworbene Glaube auch mit einem Wissen über dessen elementare Inhalte einhergehen würde ... so ist es doch sehr wahrscheinlich, dass ein Bild, das zu Pfingsten eingestellt wird, sich auch auf Pfingsten bezieht."

"Sie sagen es, lieber Aronnax. Und nicht auf irgendetwas, was einem gerade in den Sinn kommt."

... oder so von Eckhard Meineke
... oder sonicht in Diskussion
Von
26.5.10, 20:40


„Ein Bild, das das Pfingstereignis symbolisiert; wir deuteten es bereits an:

'Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger herabkam, als sie zum Pfingstfest (Schawuot) in Jerusalem versammelt waren (Apg 2, 1-41 EU). Dieses Datum wird in der christlichen Tradition auch als Gründung der Kirche verstanden. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt.'"
„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“

"Wie man sich diese Ausgießung des heiligen Geistes auf die Apostel und Jünger in der christlichen Ikonographie vorstellte, ist ja bekannt ... oder sagen wir so, es könnte bekannt sein. Der heilige Geist ergießt sich bogenförmig über sie und brennt auf ihnen wie Flammen."

"Wie so oft in der Bibel gibt es für diese Erfüllung auch eine Präfiguration im Alten Testament: 'Durch den Propheten Joel hatte Gott vorausgesagt, dass er in den letzten Tagen von seinem Geist auf alles Fleisch ausgießen werde, und wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden (Apg 2, 15-18): „… das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3, 1-5):, Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen … Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.‘“

"Also das Pfingstwunder: 'Als „Pfingstwunder“ bezeichnet man die in der Apostelgeschichte beschriebene wunderbare Fähigkeit der Jünger, in anderen Sprachen zu sprechen und andere Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Theologisch steht dies für die Mission der Kirche, alle Menschen unabhängig von ihrer Nationalität und Ethnizität anzusprechen.'"

"Wohl gesprochen, Capitán. Soweit also die theologische Vorlage, die man gewiss auf verschiedene Weise umsetzen könnte.

Licht im Haus Gottes von Eckhard Meineke
Licht im Haus Gottes
Von
9.2.09, 0:33
48 Anmerkungen


Wichtig erscheint mir bei dem vorliegenden Versuch die Reminiszenz an die Geschichte der Auferstehung, wie Pfingsten ja auch mit Ostern verbunden ist. Die Apostel und die Jünger werden in eine Aufwärtsbewegung hineingezogen; der heilige Geist lässt sich auf ihnen nieder und erhebt sie zugleich."

"So ungefähr wird man wohl die Bildabsicht der allseits geschätzten Autorin deuten können ... wollen Sie noch etwas zu der Frage des Lichts sagen, zu der sich ihr Kollege Böhme geäußert hat?"

"Ach Capitán ... immer diese mediale Überfrachtung. Wer soll das denn alles lesen? Ich denke, man kann das, was Herr Kollege Böhme ausgeführt hat, im großen und ganzen so stehen lassen, im kleinen und einzelnen vielleicht nicht immer. Ein bisschen Quark ist ja überall dabei. Besonders schön fand ich aber folgende Passage:

"In vielen Religionen ist Gott selbst Licht, sein Erscheinen ist Epiphanie. Dies ist ein numinoser Vorgang. Man nimmt an, daß die Überhelle in ihrer beängstigenden Macht mit dem Göttlichen verschmolzen worden ist. Zurecht nennt Walter Sparn (1990, S. 81) das Licht "die theophore Metapher schlechthin" und macht in den Religionen einen Zug der "Entängstigung" aus: der Milderung des göttlichen Lichtes. So ist Jesus, das "Licht der Welt", die Vermenschlichung des unnahbaren Licht-Gottes. Eine solche Annäherung an den Menschen ist auch in dem Gedanken wirksam, der den Eros mit dem Licht gleichsetzt."

Und:

"Medium des Lichts: die Kathedrale
Die gotische Kathedrale wurde oft als das erste Lichtkunstwerk bezeichnet. Abt Suger (1081-1151), vertraut mit den Schriften des Ps.-Dionysius und Eriugena und Bauherr der Kathedrale von Saint Denis, entwirft eine Architektur, in der es vor allem auf die Regie des Lichtes ankommt. So umstritten der Einfluß der Negativen Theologie auf Suger ist, so eindeutig ist, daß Suger einen Bau beabsichtigte, in welchem "der ganze Raum sich durch das wunderbare, ununterbrochene Licht (lux continua), das die Schönheit des Inneren aufstrahlen ließ, in vollem Glanze zeigte." (Suger: De Consecratione 100,19-22, zit. n. Meulen/ Speer, 1988, S. 294). Die Kathedrale ist das Medium des wahren Lichtes.""

Arche von Eckhard Meineke
Arche
Von
9.4.10, 0:00
143 Anmerkungen


"Im übertragenen Sinne ist dann wohl auch die christliche Kirche als Gemeinschaft das Medium dieses Lichts."

"So könnte man es sehen, Capitán. Und damit jeder Einzelne."




Carsten Mundt, 26.05.2010 um 22:21 Uhr

Lieber Eckhard,

die Kathedrale sollte einem als "Lichtwerk", auch als architektonisch lichtes Werk, vermutlich in den Sinn kommen.

Weg im Licht von Eckhard Meineke
Weg im Licht
Von
5.4.08, 0:01
110 Anmerkungen


Verblendung.




Kerstin Stolzenburg, 26.05.2010 um 22:35 Uhr

@Eckhard: Lieber Eckhard, danke für die schöne Besprechung! Ich antworte in den nächsten Tagen ;-).
Kerstin



Eckhard Meineke, 27.05.2010 um 8:00 Uhr

Lieber Carsten, die "Weg im Licht"-Arbeit wollte ich auch erst verlinken, dachte dann aber, dass Du das machen könntest ;-). Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich dieses Jahr bereits technisch gesehen ähnliche Fotos wie das von Kerstin gemacht hatte, allerdings in einer wirklichen Kirche; ich werde sie einmal heraussuchen. Eckhard



Eckhard Meineke, 27.05.2010 um 10:43 Uhr

So, hier ist es, lieber Carsten. Es war doch bereits ein wenig länger her, aber wenn man 168 Jahre alt ist, vergeht die Zeit eben schneller ;-). Eckhard

Love Lifts Us Up Where We Belong von Eckhard Meineke
Love Lifts Us Up Where We Belong
Von
12.7.10, 21:25
81 Anmerkungen




Arnd U. B., 27.05.2010 um 12:18 Uhr

Wie ein abstraktes Gemälde! Du hast wirklich einen ausgeprägten Blick für solche Motive und verstehst es, das Ganze fotografisch umzusetzen. LG Arnd


Kerstin Stolzenburg, 27.05.2010 um 15:56 Uhr

@Andrea Huber: Liebe Andrea, das ist sehr schön formuliert. Danke!
Liebe Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 27.05.2010 um 15:56 Uhr

@Karl-Dieter Frost: Lieber KD, stimmt! Fernsehbeiträge dieser Art sah ich auch. Vor allem in der Archöologie scheint das ja sehr interessant zu sein und dürfte das Auffinden alter Siedlungen, Gräber oder Paläste sehr vereinfachen.
Die Konturen und Farben der Felder werde heute auch genutzt, um Landwirtschaft auf ganz präzise Weise durchzuführen. Das Verfahren nennt sich "Precision Farming", wir verwenden das auch bereits an unserem Institut. Die Maschinen werden über GPS gesteuert, zentimetergenau und können auf die unterschiedlichsten Vorgaben des Feldes reagieren. Braucht der Acker an einer Stelle beispielsweise 50 kg Stickstoff als Dünger, kann das drei Meter weiter schon ganz anders sein, weil die Mineralisierung vielleicht größer ist oder die Ackerkrume mächtiger, so dass vielleicht 30 kg ausreichen würden. Das schafft diese neue Technik und kann damit einen großen Beitrag zum Schutz von Boden und Trinkwasser liefern; ein alter Traktor hätte das ganze Feld gleichmäßig düngen müssen.

Danke und viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 27.05.2010 um 15:57 Uhr

@Klaus Gärtner: Lieber Klaus, so hatte ich es mir gedacht. Mit der Abstraktion ist man nicht mehr an einen Ort gebunden; es könnte überall sein und jeden betreffen.
Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 27.05.2010 um 16:06 Uhr

@Inge Striedinger: Liebe Inge, der "Wischer" hat doch eine ganze Reihe Versuchsbilder und den Zufall gebraucht, dass die Leute dort so lange stehengeblieben sind, bis die Aufnahme "im Kasten" war. :-)
Galerie: Ist mir nicht wichtig. Ich mache die Bilder nicht mit dem Gedanken, dass eine Aufnahme dort hingelangen müsste. Wenn es einmal gelingen sollte, ist es gut, wenn nicht, dann auch (oder besser).
Versäumte Fotos: Geht mir ja auch so! ;-))
LG. Kerstin



Sabine Jandl-Jobst, 28.05.2010 um 8:04 Uhr

Farbverläufe, die sich sehen lassen können. Das Bunte erobert den Nebel, schöne Aussage für mich.
LG Sabine



Photo-Maker, 29.05.2010 um 12:22 Uhr

pro


Adrena Lin, 29.05.2010 um 19:31 Uhr

Sehr,sehr gerne ein Pro !
Lieben Gruß
Andrea



Margarete Hartert, 29.05.2010 um 20:07 Uhr

Eine starke grafische Arbeit, die mir wieder einmal sehr gefällt, liebe Kerstin! Wichtig für die Wirkung ist die Wiederholung der Farben (dadurcfh wird Einheitlichkeit und Harmonie erzeugt), aber auch die Diagonale im oberen Teil.
LG Margarete



growing-ok-ego, 29.05.2010 um 20:16 Uhr

verwirrend gut +++++
LG growing-ok-ego



Kerstin Stolzenburg, 31.05.2010 um 6:48 Uhr

@Andreas Pawlouschek: Lieber Andreas, es wäre schön, das Bild wirklich einmal in einem großen Format auf sich wirken lassen zu können. Vielleicht müsste man es dafür auch entsprechend überarbeiten, auf jeden Fall dürfte das Monumentale dann bereits eine besondere Ausstrahlung haben ... oder auch keine mehr. In der Kunst kann man das nicht vorhersagen. Ich habe aber vor einigen Jahren einmal ein Bild gemalt, ca. 2 x 1 m in einer ganz bestimmten Technik. Ein Freund lud es eines Tages kurzerhand in sein Auto und wir fuhren auf den Hof eines stillgelegten Fabrikgeländes und fotografierten es aus etwa 30 Metern Entfernung. Mit einem überaus interessanten Ergebnis und mit einer ganz anderen Wirkung als sie das Bild aus zwei Metern betrachtet selbst hatte. Beides hängt nun bei mir an der Wand.
Parzival: Ein sehr interessanter Ansatz, der mich immer wieder beschäftigt.
Viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 31.05.2010 um 6:49 Uhr

@Gert Rehn: Lieber Gert, auf deine Anregung hin habe ich das Bild im Bearbeitungsprogramm gedreht. Herausgekommen ist in der Tat etwas Baselitz-Ähnliches, jedoch in weniger wildem Stil. Allerdings wollte Baselitz seine Bilder ja nicht interpretiert wissen, zumindest kann man das nachlesen. „inhaltsleer geschaffen, sind Baselitz' Bilder nicht interpretier-, sondern lediglich betrachtbar.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Baselitz
Mir ist’s bei meinen Bildern dagegen durchaus recht, wenn jemand auch auf das Inhaltliche schauen mag ;-))
Viele Grüße. Kerstin



Kerstin Stolzenburg, 31.05.2010 um 6:49 Uhr

@Andreas Denhoff: Lieber Andreas, danke! Auch Fotos sind doch Bilder! ;-) Nein, aber ich weiß schon, wie Du es meinst. Die Aufnahme erinnert vielleicht doch mehr an Malerei, als an Fotografie. Das dürfte aber bei Wischtechnikaufnahmen recht häufig so sein und der Effekt ist oft auch gewollt.
October Road (10) von Eckhard Meineke
October Road (10)
Von
14.11.08, 8:15
34 Anmerkungen

Ich hoffe, Du verbindest die Phantasie in meinem Fall nicht mit dem letzten Teil des beigefügten Zitats ;-).
Grüße. Kerstin



Voting-Center, 31.05.2010 um 12:19 Uhr

Dieses Foto wurde für die Galerie vorgeschlagen, aber leider mit 72 pro und 543 contra Stimmen abgelehnt.


 

Bringfried Seifert, 4.06.2010 um 10:33 Uhr

sehr interessant! Man erkennt sie gerade noch so, die Menschengruppe. Sie scheinen zu fliegen, da der Vordergrund so hell ist. Gruß, Bringe


Kerstin Stolzenburg, 4.06.2010 um 10:48 Uhr

@Bringfried Seifert: Hallo Bringe, ja, das Motiv ist bewusst sehr stark abstrahiert. Etwas besser erkennt man die Menschengruppe wohl mit zunehmendem Abstand vom Monitor.
Die weißen dicken Striche waren ursprünglich übrigens Kaffeebecher :-). Ich verlinke mal eine weniger stark "gewischte" Aufnahme der drei Damen, bei der man Einzelheiten noch besser erkennt:
Grüße. Kerstin



Ernst Seifert, 8.06.2010 um 16:32 Uhr

Die Abstraktion der Menschengruppe, die ich erst nach Deiner hierüber stehenden Erläuterung erkannte, ist Dir wirklich ausgezeichnet gelungen. Solche außergewöhnlichen Bilder begeistern mich immer, egal ob ich realisieren kann, um was es sich handelt oder das Bild für mich so abstrakt bleibt. Die Geometrie der Formen und die verlaufenden Farben üben genügend Reiz aus.
VG Ernst



Renate Bonow, 10.06.2010 um 23:47 Uhr

ich assoziiere: die aprgesetzgeung tirfft nur die menschen, die sowieso fast verchwinden in dieser gesellschaft....bis sie aufstehn. ich wünsche mir dieses aufstehn wäre nicht eins gegen die "moscheen", sondern gegen die neoliberale politik, aber ich fürchte...sie stehen gar nicht auf.
lg renate



pkhe, 18.06.2010 um 12:16 Uhr

auf der Suche nach einem anderen Foto, welches sich gerade im Voting befindet, habe ich nun Dein, welches ich vor einiger Zeit vergeblich suchte,gefunden
mein Pro war Dir sicher
und nun ab zu meinen Favoriten ;-)
LG Petra



laura fogazza, 13.07.2010 um 9:11 Uhr

+++++
laura



der Uwe., 18.07.2010 um 14:19 Uhr

eine ganz eigene und neue richtung der lichtmalerei
find ich gut
lg uwe



Sabine Jandl-Jobst, 5.08.2010 um 10:34 Uhr

Konturen-Kunst. Gefällt mir total.
"Die Botschaft steht immer auch zwischen den Zeilen". (hier Linien)
Für mich ist hier intuitiv die Lichtbotschaft - dieses Weiß, welches sich durch das Farbenspektrum zieht.
LG Sabine



Claudy B., 14.09.2010 um 8:50 Uhr

ein sehr interessantes experimentelles Bild mit viel Botschaft durch den Text!
lg



Neydhart von Gmunden, 18.11.2010 um 19:37 Uhr

... mir gefällt soetwas sehr ....


Michael Jo., 29.10.2012 um 15:17 Uhr

suuuper !

ähnlich habe ich das 'mal mit
Playmobilfiguren gemacht .. ;-)



cathy Blatt, 7.10.2013 um 6:33 Uhr

wunderschön wie die Farben von fast Pastell zu starken Farben übergehen, cathy


d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


 
Informationen zum Foto
Schlagworte
Verlinken/Einbetten



vorheriges (99/98)