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Die Pointe du Hoc (Omaha-Beach) war eine strategisch außerordentlich wichtige Position und ein idealer Beobachtungsposten der deutschen Wehrmacht, von wo der gesamte Küstenstrich überblickt werden konnte, an dem die amerikanischen Landetruppen am 6. Juni 1944 französischen Boden betraten.
Um die im exponierten Sektor "Omaha Beach" landenden Truppen nicht schutzlos dem Beschuß von der Pointe du Hoc auszuliefern, wurde die deutsche Batterie vom Meer aus mit einem Granatenhagel belegt.
Der Panzerkreuzer Texas feuerte allein 600 Salven mit 35,6-cm-Geschossen ab.
225 speziell ausgebildete "Rangers" des 2. Bataillons kletterten in den frühen Morgenstunden des 6. Juni 1944 an Seilen und Klappleitern die Klippe hoch und erlitten mit 135 Toten und Verletzten schwere Verluste.
Die deutsche Stellung konnte erst durch Kommandos des amerikanischen 116. Infanterieregiments und mit Unterstützung von Panzereinheiten eingenommen werden.
Klaffende Krater und zertrümmerte Bunker zeugen noch heute von den heftigen Kämpfen, die sich hier abgespielt haben.
Ein berühmtes Buch zum D-Day, das auch verfilmt wurde, ist "Der längste Tag" von Cornelius Ryan.
Die Aufnahme entstand am 09.08.2002 während eines Urlaubs in der Normandie.
Canon EOS3, 28-135er Canon-Objektiv, "Kodak Farbwelt400" - Filmmaterial.
Nach der Pixelreduktion nachgeschärft via ACDSee-"Scharfzeichnen-Filter".
Sehr schön Aufgenommen, von oben herab hat man einen guten Einblick in die Befestigungsanlagen. Ein sehr Geschichtstächtiger Ort. Leider konnte ich ihn noch nicht besichtigen. LG Reiner
Ich bin seit über 10 Jahren auf amerikanischen Truppenübungsplätzen in Deutschland zugange, um ein Auge auf Naturschutzbelange zu werfen. Die eine Seite der Medaille ist, daß die Vielfalt der Natur dort i.d.R. unglaublich groß ist und jedes "normale" Naturschutzgebiet lächerlich wirken läßt. Die andere Seite ist der Gedanke, daß die Aktivitäten einen völlig anderen, sehr realen und sehr inhumanen Zweck haben. Gestern bin ich durch ein Gebiet marschiert, das mich an Dein Bild erinnert: zerschossene, ausgebrannte Panzer, aufgebrochene Bunker und der Boden übersät mit Granattrichtern.
Wenn man kurz davor noch Nachrichten gesehen oder gehört hat und sich das dämliche Gelaber von George W. ins Gedächtnis ruft, fragt man sich wirklich, wieso die Menschheit fast überall und zu fast jeder Zeit von der Dummheit regiert wird.
Hallo Werner
noch danke für deine Anmerkung
eine sehr schöne Aufnahme Bildschärfe gut
irgendwann muß ich mir mal das anschauen gehen
toll mache weiter so gute Bilder
LG Nikolaus
Durch deine Anmerkungen, die du nach wie vor machst, ohne viele eigene Fotos zu zeigen, lenkst du den Blick der Betrachter zu deinen Bildern. Obwohl mir deine Informationen nichts Neues erzählen können, schaue ich mir die Schauplätze mir nur literarisch bekannter ungeheurer Vorgänge interessiert an.
Heute sieht dieser Ort sehr friedlich aus. Man kann sich nicht vorstellen wie es damals vor Ort aus gesehen hat. Wir wollen hoffen, dass es ein friedlichen Ort bleiben wird.
Gruß Angelika
Eine schöne Landschaftsaufnahme...fast ein Stückchen "heile Welt", wenn da nicht........!
Sehr gute Doku, die betroffen macht. Ähnliches habe ich auf der Insel Guernsey erlebt, wo man die Insel bis heute noch nicht von dem Überbleibseln der Nazi-Zeit bereinigt hat. Ein Stück Geschichte, das hier bei uns weitgehend eleminiert wurde....!
Auch deine anderen Beiträge der Normandie gefallen mir!
Da bin ich sofort an der tollen Film "Der längste Tag" erinnert, der vom D-Day handelt. Wie friedlich es jetzt da ist, und welche Dramen sich da abgespielt haben müssen.
Wow, tolle Dokumentation. So friedlich wie es jetzt dort aussieht, kann man sich kaum vorstellen, welche Gewalttaten dort herrschten. Gut, dass es in Farbe ist. S/W wäre gruselig, glaube ich. Aber vielleicht auch nicht schlecht. Aufnahme super, Geschichte gut herausgeschrieben.
Gruß Melanie
Wenn ich dieses Bild betrachte berührt es mich, wie bei unserem Normandie Ferien Aufenthalt. Es ist eindrücklich, was der Krieg hinterlassen hat. Schön dass du noch infos dazu geschrieben hast.
Lg, Annamaria