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Mitten auf dem festgefahrenen Sandweg befand sich schon eine Erdhöhle, in der sie die Raupe schleppen wollte.
Zuvor jedoch schleppte sie Sand / Steinchen heraus, nahm ab und einmal "Maß", und dann ging es ganz schnell.
Sie zog die Raupe in die Erdhöhle, kam vorwärts wieder heraus und dann buddelte sie,nachdem sie ein kleines Steinchen vor den Eingang gezogen hatte, die Höhle wieder zu.
In der Höhle reift dann mindestens in dieser einen Raupe eine Schlupfwespenlarve heran und ernährt sich von der betäubten, aber noch lebenden Raupe.
Das erste Mal konnte ich diesen Vorgang beobachten. Viel Zeit bleibt einem nicht, man kann sich wirklich nur schnell "in den Sand werfen".. und schon geht es los.
Aufgenommen mit der Minolta Dynax 7D, Sigma 28-80mm, mit Makrofunktion, liegend, aufgestützt.
Ein Erlebnis, um das ich dich beneide! Ich habe alle möglichen Wespen beobachten können... doch nie mit solch einer Beute für die Bruthöhle. Schöne Collage. Viele Grüße, Sonja.
Ich habe mal ein wenig in meinem Buch gestöbert: Da es sich bei der Beute um eine Raupe handelt, ist es eher die Sandwespe, ob es die Drei-Phasensandwespe handelt, kann ich nicht erkennen.
Eine Feldsandwespe ist es nicht, die erbeutet ausschließlich Blattwespenlarven.