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... ein echter Paula Magnussen!
Abseits von lieb und nett und cheese - Menschen in packender Emotionalität. Gerade weil sie so ruhig und konzentriert auf etwas anderes sehen, hat man das Gefühl, den Augenblick mit beiden zu teilen, an ihren Gedanken und Sehnsüchten teilzuhaben...
Well done!
Georg
Einfach ein wundervolles Foto.
Für meinen Geschmack passt hier von der Graduation, über den Bildaufbau, bis hin zu den "models" (in Anführungszeichen, weil sicher nicht "geschauspielert" wurde) alles.
Die Augen sind der eigentliche Blickfang des Bildes.
Ihr Blick sorgenvoll und fast gebrochen erscheinend, und doch hoffnungsvoll in die Richtung des Lichtes sehend.
Sein Blick entschlossen, und trotzdem das stürmische Wetter in ihnen nicht verneinend, dem Horizont strotzend.
Verblüffend dabei: seine Augenpartie und die zusammengekniffenen Augen errinnern an Horst Buchholz oder Curd Jürgens.
Ihr Gesicht spricht mit einer Mischung aus der Leichtigkeit einer Catherine Deneuve oder Liv Ullmann und der Eleganz einer Hildegard Knef (in ihren jungen Jahren selbstverständlich *lacht*).
Was noch "fehlt"?
Der Titel in der Typographie der Filmplakate aus den 50er Jahren...
"Meine Damen und Herren: Regie: Ingmar Bergman"
...
So, mein erster Vorschlag für die Galerie überhaupt.
Um Unstimmigkeiten gleich vorwegzunehmen und den (vielleicht kommenden) Vorschlag der "Vetternwirtschaft" zu entkräften:
Paula und ich sind ein Paar. Sie weis von meinem Vorschlag allerdings nichts (und ich weis nicht, ob sie das Bild zur Abstimmung zulassen wird). Trotzdem ist es mir den Versuch wert, dieses Bild vorzuschlagen.
Zur Begründung:
Das Bild hat eine sehr eindringliche und starke Wirkung auf mich und überzeugt durch die fotografische, wie auch durch die gestalterische Leistung.
Noch dazu steht es für mich nahezu sinnbildlich für die Art dokumentarischer Portraits und emotionaler Einblicke in das Leben von Menschen die ich selber favorisiere.
Ich habe lange über meine Anmerkung dazu nachgedacht und weil sie für mich als Begründung am passendsten erscheint, möchte ich Teile daraus nochmal zitieren:
Die Augen sind der eigentliche Blickfang des Bildes.
Ihr Blick sorgenvoll und fast gebrochen erscheinend, und doch hoffnungsvoll in die Richtung des Lichtes sehend.
Sein Blick entschlossen, und trotzdem das stürmische Wetter in ihnen nicht verneinend, dem Horizont strotzend.
Es wirkt auf mich wie das Foto auf einem Filmplakat der 50er Jahre. Voller Gegensätze und Spannungen:
kraftvoll und doch zart,
hoffnungsvoll und doch zweifelnd,
das Gewünschte glaubend und doch:
das Unvermeidliche wissend....
Gruß,
Sebastian
Bist Du das Sebastian auf dem Bild? Ich möchte Dir nicht zu nahetreten, aber ich finde das andere Bild - wo sie alleine ist - wesentlich besser. Denn der Ausdruck liegt bei ihr.So nen par Schwächen gibt es. Besonders die schwarzen Stellen. Stört mich aber nicht:
PRO
die erste anmerkung unter dem bild (von Georg Banek) hat es voll getroffen....auch wenn mir etwas hals und damit stabilität des mänlichen models fehlt....PRO
Christian Hang, 4.08.2002 um 11:36 Uhr
nicht einfach nur ein portrait. eine klasse momentaufnahme, sehr stimmungsvoll eingefangen. die innigkeit der beiden wird sehr gut dokumentiert.
zudem ist das foto von der technischen seite her, 1a
mein pro hat es...
christian
Ich weiß gar nicht mehr was ich noch sagen soll... Fast alles wurde gesagt. Nebenbei ist das eine Begründung, wie ich sie mir vorstelle im VC.
Am besten an dem Bild gefallen mir die auseinandergehenden Blicke der Personen.
PRO!
nun, diesmal bin ich der "Spielverderber" und kann die grosse Begeisterung ganz und garnicht teilen.
Technisch geshen sind mir die Kontraste viel zu steil, alle schwarzen Bereiche sind völlig ohne Zeichnung. Für eine plakative wirkung könnte ich damit im unteren Bereich noch leben, aber der schatten des Architekturteiles(?) klemmt die Köpfe richtiggehend ein. Ein wenig mehr Schärfe täte m.E, auch ganz gut. Mein Blick wandert auch immer wieder zu dem Kringel(?) über dem Architekturteil(?), welcher sowohl in der DuKa als auch digital sehr einfach zu entfernen wäre.
Inhaltlich spricht das Bild auch etwas ganz anderes zu mir..."An den landungsbrücken" sagt der titel, ja. Für mich wirken die beiden, wie ein Paar, welches sich nicht mehr viel zu sagen hat. Er blickt konzentriert auf etwas für ihn interessantes, sie scheint etwas genervt-gelangweilt den Blick schweifen zu lassen.
Da bin ich ja ehrlich ein wenig sprachlos...
Danke Dir, Sebastian. Und nein, ich habs nicht gewußt *lacht*
Was die Portraitierten anbelangt: sie ist eine gute Freundin von mir, er ihr kleiner Bruder. Es ist keine Inszenierung, sondern wie alle Bilder dieser Serie eine Momentaufnahme. Ich plane selten und werde für diese Planlosigkeit wundersamerweise oft mit einem Einblick in die Seele belohnt...
So habe ich es auch hier empfunden und freue mich sehr, daß Ihr es ähnlich seht.
Herzlichen Gruß, Paula
Ich teile viele der angesprochen PRO-Argumente. Jedoch stört mich wie auch - Lutz- ein wenig der Hintergrund. Einerseits einheitlich rechts und unruhig links.
Deshalb SKIPPE ich mal
Rein technisch gesehen ist es Contra, zu steile Gradation, unscharf, unruhiger Hintergrund, ihr geht die Mauer durch den Kopf und und und.
Aber auf der anderen Seite hat es mich trotzdem sofort gebannt schauen lassen ... es sind, denke ich, die Blicke der beiden ... in denen man sehr viel lesen kann, die zum Nachdenken anregen ... die Gefühle rüberkommen lassen.
Und ich denke, dass Technik eine Sache ist, die Bildaussage und -wirkung aber eine andere ... und so gebe ich hier ein PRO
Florian Scheiblbrandner, 4.08.2002 um 11:36 Uhr
auch wenn ich die contra-begründungen verstehen kann und ich den hintergrund auch eine spur zu unruhig finde, die blicke und die geschichte die zwischen den beiden entsteht ist ein klares pro wert.
Sebastian Unterreitmeier, 4.08.2002 um 11:36 Uhr
So, mein erster Vorschlag für die Galerie überhaupt.Um Unstimmigkeiten gleich vorwegzunehmen und den (vielleicht kommenden) Vorschlag der "Vetternwirtschaft" zu entkräften:
Paula und ich sind ein Paar. Sie weis von meinem Vorschlag allerdings nichts (und ich weis nicht, ob sie das Bild zur Abstimmung zulassen wird). Trotzdem ist es mir den Versuch wert, dieses Bild vorzuschlagen.
Zur Begründung:
Das Bild hat eine sehr eindringliche und starke Wirkung auf mich und überzeugt durch die fotografische, wie auch durch die gestalterische Leistung.
Noch dazu steht es für mich nahezu sinnbildlich für die Art dokumentarischer Portraits und emotionaler Einblicke in das Leben von Menschen die ich selber favorisiere.
Ich habe lange über meine Anmerkung dazu nachgedacht und weil sie für mich als Begründung am passendsten erscheint, möchte ich Teile daraus nochmal zitieren:
Die Augen sind der eigentliche Blickfang des Bildes.
Ihr Blick sorgenvoll und fast gebrochen erscheinend, und doch hoffnungsvoll in die Richtung des Lichtes sehend.
Sein Blick entschlossen, und trotzdem das stürmische Wetter in ihnen nicht verneinend, dem Horizont strotzend.
Es wirkt auf mich wie das Foto auf einem Filmplakat der 50er Jahre. Voller Gegensätze und Spannungen:
kraftvoll und doch zart,
hoffnungsvoll und doch zweifelnd,
das Gewünschte glaubend und doch:
das Unvermeidliche wissend....
Gruß,
Sebastian