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Vernachlääsigt schaut hier nicht nur der Bereich um den Haltepunkt Klotten an der Mosel aus, sondern auch der InterCity, der hier durchfährt.
Das fällt hier besonders auf: Die Ortschaften sind mehrheitlich gepflegt, für den Tourismus herausgeputzt, jedoch nicht ganz so penetrant wie am Rhein.
Die Deutsche Bahn AG investiert jedoch nicht in ihre Haltepunkte und Empfangsgebäude, sondern macht sie dicht, reißt sie ab oder läßt sie privat nutzen, was auch nicht immer ein sehr vorteilhaftes Gesamtbild ergibt.
In Fall dieses bescheidenen kleinen Empfangsgebäudes ist es besonders schade, wurde es doch mit den landschaftstypischen Materialien aus Schiefer, Bruchsteinen und Holzfachwerk erstellt und mit liebevollen Details versehen.
Alles, was den Herren "Bahnhofsmanagern"(gemeint sind die Herrschaften in der Zentrale) einfällt:
Alles verbrettern, vernageln und ansonsten dem Verfall preisgeben.
Ein Automat davor, garniert mit einigen Verbotsschildern und Warnhinweisen, dazu ein verblaßtes DB-Logo, damit auch jeder sieht, wer hier nichts tut - basta!
Sehr einladend!
Genau passend zu diesem Szenario kommt vor dem IC 436 am Nachmittag des 9.9.2008 die auch nicht mehr repräsentativ aussehende 181 218 mit verblaßtem Logo und unästhetischem gelbem Fleck auf dem Latz daher - ein Sinnbild für die vernachlässigten Bereiche der Deutschen Bahn, abseits von Hochglanz-ICE und Glamour-Bahnhöfen!
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Dein Foto gefällt mir, weil es ganz klar dieses Problem zeigt. Ich könnte zum Thema auch eine Reihe verlotterte und abbruchreife Bahnhöfe aus Ostthüringen und Westsachsen beisteuern und dort wo die Gebäude noch in Ordnung sind, will die Bahn die Haltsstellen schließen. Sehr kundenfreundlich!!!
LG Werner
Ja so ist das mit den Führungskräften.
Vorne Hui und Hinten Pfui---
Der Wildwestbahnhof Eller ist noch schlimmer dran, da wurden faßt alle Gebäude wurden nach dem Krieg zerstört.
Und anstelle dem Fahrkartenautomat sollte man einen Opferstock aufstellen!
Schade um viele schöne, meist landschaftstypische Gebäude überall an der Bahn. Gerade so, wie dieses, welches Du uns zeigst.
Hier bei der ehemaligen DR hätte man damals gern manchen Bahnhof mit ins Bild einbezogen, hat es dann aber gelassen, weil man es nicht durfte und kein Risiko eingehen wollte.
Heute geht das nicht mehr nachzuholen, weil da nur noch mit Brettern vernagelte, angehende Ruinen stehen, zusätzlich verschandelt mit den modernen Zutaten, die außerdem oft noch zerstört sind, weil niemand mehr ein Auge darauf hat.
Gut aufgenommen.
VG Bernd
Schade, das Bahnhofsgebäude macht echt was her, wenn man es ein wenig rausputzen würde. Aber irgendwie passt die verblichene Orientrote und das verblichene DB-Emblem am Masten gut zum Zustand des Gebäudes.
Leider besteht das Problem mit den Hochbauten der Bahn bundesweit...die Gebäude zukaufen ist für viele unsinnig,weil man da nichts rausholen kann und sie dem eventuellem Käufer manchmal als überteuert vorkommen
Gruß Klaus
Das ist wohl das Problem vieler Bahnhöfe. Und wie du schon sagst, weit ab von Glanz und Glamur der ICE und Metropolen. Aber es wird die Zeit kommen das ein Vorort und Unterwegsbhf. wieder wichtig ist. Aber dann kann ja wieder mit EU-Fördermitteln aufgebaut werden.
LG Christian
ein sehr gut umgesetztes Motiv - trotz des blassen Äußeren des Gebäudes und der Lok.
Leider zählt in unserem schönen Land immer mehr das was bei gewissen Herren und Damen unter dem Strich rauskommt mehr als eine äußere Umgebung. Und jene, die in den Zügen sitzen werden auf ihre Belastbarkeit getestet - beim Preis und beim Service.
Du vergißt nur eines: Wenn die Zahlen stimmen, dann kann man das Volkseigentum BAHN leichter verscherbeln. Die Investoren reiben sich jetzt schon die Hände, die Manager angesichts der zu erwartenden Prämien auch! Und der Kunde? Na der muss auf bessere Zeiten nach der Privatisierung - privat ist ja angeblich besser als Staat, gell - hoffen! Ob die besseren Zeiten jemals wieder kommen werden, da habe ich allerdings meine Zweifel...
Dein Bild ist jedenfalls eine tolle Doku zu dieser Problematik!
Alles wird anders, nichts wird besser; das Produkt InterCity verkommt wie die Bahnhöfe ,die sie durchfährt.
Wenn aus Reisenden ein Beförderungsfall wird und die englische Sprache in einem ja so toll globalisiertem Unternehmen wie der DB um sich greift fragt man sich wo die Reise wohl hingeht. Das Bild zeigt jedenfalls den Verfall von Reisekultur nahezu perfekt, toll umgesetzt wie vieles bei dir, Thomas.
VG, Gerd
Klasse Bild, das uns zeigt, wie vergänglich alles ist.
Und es brauch ja eigentlich gar nicht soviel, das wieder
zu einem Schmuckstück zu renovieren.
Aber die Kosten will wohl niemand tragen.
VG Bernard
Auf meinem Monitor fast ein bissel zu hell! Bin versucht die Sonnenbrille aufzusetzen! ;)
Wieder ein gelungener Standort denke ich! Vielleicht hätte ich die Strasse unten noch weggelassen. Aber wieder sehr kreativ bei der Platzierung Deines Copyrights!
kann hier nur alles beipflichten, alles sehr sehr
traurig, wie es dort aussieht und vernachlässigt wird.
Ich bin hier bei Dir per Zufall gelandet, musste aber
meine Anmerkung drunter setzen, weil ich den Bahnübergang
aus Ahnenforschungsgründen besucht habe. Genau an diesem
Ort hat mein Opa vor genau 100 Jahren Dienst geschoben.
War für mich sehr schwer, sich in diese Zeit rein zu versetzen,
obwohl das Gebäude ja sehr runter gekommen ist....................