Dies ist eine Bezahl-Funktion
Premium-Nutzer knnen schon ab 4 € im Monat alle Funktionen der fotocommunity nutzen.
  • In allen Foren lesen und schreiben
  • Aktbilder hochladen und anschauen
  • Am Galerie-Voting teilnehmen
  • Bis zu 30 Fotos pro Woche hochladen
> Jetzt Premium-Mitglied werden
 

Stand der Dinge in Mårup von Carina Levermann

Stand der Dinge in Mårup


Von 

Neue QuickMessage schreiben
24.09.2008 um 19:48 Uhr
, Lizenz: Alle Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender. All pictures  by the senders.
Die Mårup Kirke wird jetzt bis auf 2 m Höhe abgetragen, in Containern gelagert und nach Hjørring geschafft. Was mit den Teilen passiert ist noch unklar, Mit dem Fortschreiten des Küstenabbruches, werden auch die Mauern langsam zurückgebaut, es werden nur die Fundamente im Boden belassen.
Momentan ist das glaube ich die meistbesuchte Baustelle in Nordjütland, denn Color Line fährt sogar mit Bussen dort hinaus.

Anmerkungen:

d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.





Ulrike Junker, 24.09.2008 um 20:04 Uhr

Na hoffentlich nummerieren die Arbeiter die Teile richtig . . . muss ich dieses "Highlight" auch besuchen ???
Gruß Ulrike



Dieter Gerking, 24.09.2008 um 20:13 Uhr

Klasse Dokumentation. Ein über Jahrzehnte beliebtes Touristenziel wird abgebaut bevor es Meer und Wind zum Opfer fällt. Ich bin froh in diesem Jahr nochmal dort gewesen zu sein. Gruß DG


Ralph St. , 24.09.2008 um 20:27 Uhr

Da hat sich ja schon einiges getan. Bin auch froh, dass ich noch mal dort war in diesem Jahr. Schöne Doku.

LG Ralph



Margit W. , 24.09.2008 um 21:11 Uhr

Achje, wie schade....Dann werden wir sie im nächsten Jahr nicht mehr sehen, wenn wir nach zwei Jahren Pause wieder da sein werden. Aber ich bin froh, dass sie nicht mit den Klippen ins Meer stürzt.

LG
Margit



Roland Stumpf, 24.09.2008 um 21:30 Uhr

hi carina
ein ganz schöner aufwand der da betrieben wird
lg roland



Reiner BS, 24.09.2008 um 22:44 Uhr

Die Natur ist immer stärker!
Eine Aufnahme für die Nachwelt.
Gruß Reiner



Mikka2211 , 25.09.2008 um 17:01 Uhr

Es ist ein furchtbares Trauerspiel...mein Herz blutet wenn ich das sehe. Vor 800 Jahren erbaut und nun Stein für Stein abgetragen. Nun, vielleicht besser so, als die 40m hinunter ins Meer zu stürzen. So wie schon viele Häuser ein Stückchen weiter nördlich.
Während der letzten Eiszeit, als die bis zu 100m dicken Eisschollen über den dicht bewaldeten Boden der heutigen Nordsee mit ungeheurer Kraft geschoben wurden, kratzten sie buchstäblich den Wald und den Humus ab. Dieser Abraum wurde auf die Schollenoberfläche geschoben, ja förmlich dort oben drauf aufgeschaufelt. Die Schollen kamen von Westen und auch von Osten. Hier am Platz des heutigen Dänemarks drückten sie sich gegenseitig in die Höhe. So kamen Scholle auf Scholle zum liegen, dazwischen dicke Schichten des ehemaligen Waldbodens und millionen von mächtigen Nadelbäumen. So erreichten die aufgetürmten Schollen eine Höhe von schätzungsweise weit über 1000m! Das ungeheure Gewicht der Schollen presste sie immer mehr zusammen und so natürlich auch die Bäume, und den ehemaligen Waldboden.
Als am Ende der Eiszeit das Eis und somit auch die Schollen schmolzen, blieb nur noch der Humus, zermalenes Gestein und die bereits veränderten Pflanzenreste übrig. Die Höhe der Masse schrumpfte auf wenige 100m zusammen, jedoch wurde das Gemisch aus pflanzlichen und tierischen Überresten weiter komprimiert bis schließlich nur noch ca 100m Höhe übrigblieben. Diese, so in der jungen Nordsee entstandene Insel wurde zum heutigen Jütland. Dänemark war geboren.
Maarup Kirke wurde im 12. Jh von den ersten Christlichen Wikingern Jütlands erbaut, eben auf diesem eigenartigen Untergrund. Mehr als 12 Km von der Küste entfernt! Dieser Grund wird seit Jahrhunderten wieder Meter für Meter von der Nordsee zurückgeholt. Die verschiedenen ehemaligen Auflagerungen von den Schollen kann man heute noch gut von einander unterscheiden. Daher die unterschiedlichen Färbungen in den Schichten. In den unteren Schichten findet man auch den begehrten Bernstein und eine stellenweise schmierige, ölige schwarzgraue Masse. Eine Vorstufe von Erdöl, welches ja in der Nordsee in tieferen Schichten in ausgezeichneter Qualität reichlich zu finden ist.
Maarup Kirke ist ein Mahnmal dafür, das die Natur sich nicht um die Existenz des menschen schert. Der Mensch darf für eine bestimmte Zeit einen bestimmten Ort bewohnen, doch wenn die Zeit abgelaufen ist, ist alles was der Mensch erschaffen hat nur noch Erinnerung.

LG Mikka



Herbert W. Klaas, 25.09.2008 um 18:09 Uhr

Schade , schade - ein Glück , dass wir im Frühjahr noch mal da waren und Fotosmachen konnten .
Gruß Herbert



Harry H. Zimmermann, 26.09.2008 um 9:28 Uhr

Da geht es mir genau so wie Herbert. Wenn wir in drei Wochen wieder mal "hochkommen" wird wohl nicht mehr viel zu sehen sein.
Gruß Harry



Bernhard Mund, 26.09.2008 um 15:14 Uhr

schade, dass man nicht eher zu einer anderen Lösung gekommen ist
der Anker ist schon weg von behm foto
der Anker ist schon weg
Von
8.9.08, 18:35
19 Anmerkungen
schön dass du uns auf dem laufenden hälst, Carina
lg bernd



Highttower, 26.09.2008 um 20:07 Uhr

Oh wann warst du denn da? Wir sind ja zur Zeit in Lønstrup, da haetten wir uns ja fast getroffen......


Kurt O. Wörl, 26.09.2009 um 17:01 Uhr

Ich war entsetzt, als ich vor drei Wochen die gute alte Mårup-Kirke in ihrem bedauernswerten Zustand wiedersah. Bleibt zu hoffen, dass ihre Trümmer sie in Hjerl Hede oder den Den Gamle By wiedererstehen lassen. EIn Foto mit hohem Dokumenationswert ist Dir da gelungen.

LG Kurt



d1w.gifBitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.


 
Informationen zum Foto
  • 1.151 Klicks
  • 12 Kommentare
  • 1 mal als Favorit gespeichert
Schlagworte
Verlinken/Einbetten

Bei folgenden Diensten verlinken:

Keine Lust auf Werbung?



vorheriges (281/280)