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Sappradi. Schaut ja richtig gut aus. Die beiden Bäume links unten ziehen den Blick (leider) noch ziemlich an, aber ohne kräftigen Beschnitt (der dann auch nicht gut kommt) lässt sich da nichts machen.
ganz wunderbare Pastelltöne sind das
gefällt mir ausgesprochen gut
es könnte für meinen Geschmacke einen breiteren Rand vertragen
favorit
Grüße, Wolfgang
Oh, Hammer! Wunderschöne Stimmung, die Du uns so lange vorenthalten hast!
Gefällt mir ausnehmend gut und so doll stören die drei Bäume vorne links doch gar nicht, nein, sie geben doch den schönen Beginn einer endlosen Staffelung verschiedener Ebenen. Klar, schöner wärs gewesen, wenn die drei Bäume ganz drauf gewesen wären, so als klarer Hinweis, als konkreter Fingerzeig der Dimension, aber der Hinweis, dass Du eine «störende» Baumspitze entfernt hast, deutet wohl darauf hin, dass damit nichts gewesen ist. Wunderbar natürlich die Lichtstimmung... da komm ich gleich ins Schwärmen... ich persönlich würde aber eine übers ganze Bild leicht dunklere Variante vorziehen, was ja dann mit kräftigeren Farben einherginge...
Ein Frage noch: Solche diffizile Farbverläufe (hier im Orange) habe ich auch manchmal zu meistern (am Computer, meine ich) und mich dünkt, als würde ich diese Schwierigkeit bei diesem Bild wieder erkennen – wie bist Du mit den Übergängen zufrieden?
Gruss Carlo
Nein, die drei Bäume im Vordergrund stören mich absolut nicht, im Gegenteil! Ich hätte sogar versucht, sie mehr ins Bild einzubeziehen - bin mit dem Ausschnit nicht ganz zufrieden! Aber wahrscheinlich war es nicht anders möglich, oder?
LG - Kerstin
ein wunderschöner pastelliger Verlauf vom kalten hellblau zum warmen orangerot und dazu die Tiefenstaffelung der durch den Nebel getrennten Täler - ein Traum.
lG, Peter
Ausgezeichnet diese Morgennebel und die Staffelung der Landschaft. Allerdings bin ich einer Meinung mit Carlo. Etwas dunkler könnte ich es mir auch sehr gut vorstellen. Damit natürlich verbunden, die kräftigeren Farben und stärkeren Kontraste. Ist aber in jedem Fall Geschmackssache :-) Die Bäume stören mich hier nicht.
Uiiii - sauber! - sieht richtig gut aus - ich rätsele noch ein bischen wo das ist - verräterisch ist der Hügel rechts oben ;o) - an den warm&kaltverläufen bleibe ich auch immer fasziniert hängen.
@ Gregor
Doch, man hätte sich vor Ort vielleicht etwas bewegen können, wenn man früher dran gewesen wäre ;-)
Ich würde von der Lichtsimmung überrascht, hab auf einem Aussichtsparkplatz gehalten und dann blieb nur noch wenig Zeit ... allerdings weiß ich gar nicht, ob es mir ohne Bäume besser gefallen würde, vielleicht etwas flach das Ganze, dann?
@ Holger :-)
@ Frank, Ralf
Danke!
@ Stefan
Könntest du das mal verlinken?
@ Wolfgang
Ja, Rahmen sind immer sehr Geschmacksache ... ich habe da so meinen Standardrahmen, der hoffentlich so dezent ist, dass er niemanden stört :-)
@ Carlo
:-) Ja, mir geht es mit den Bäumen auch so wie dir, ohne finde ich es nicht entscheidend besser. Unten würde ich mir auch mehr wünschen. Von meinem Standort aus, schließt sich nach unten allerdings ein Hausdach an ;-) ... deshalb der Notausschnitt :-) ... wäre gerne noch etwas rumgelaufen und hätte gesucht, da war aber die Zeit zu knapp. Liegt mir ja eh nicht, so viel Action in letzter Sekunde ;-)
Dunklere Variante? Der Scan war etwas dunkler und ich habe ihn etwas heller gemacht. In den Nebelbereichen fand ich das Dunkel nicht so passen ... oben waren die Farben etwas satter, stimmt. Habe mich dann für die etwas leichtere Stimmung entschieden.
Farberläufe? Meinst du die Echtheit der Fraben (da müsste ich nochmal das Dia danebenlegen) oder meinst du die Sauberkeit der Übergänge? Die sind doch ok, oder? Zumindest sind mir keine abgerissenen Farben im Bild aufgefallen ...
@ Jürgen
Ja, der Himmel ist sehr leer ... deshalb hab ich auch oben etwas weggenommen, war auch leer dort ;-)
@ Kerstin
Danke :-) Über die Bäume denke ich wie du. Nichs anderes möglich? In der Hekitk und von dem Standort nicht ... mit etwas mehr Zeit für die Standortsuche vermutlich schon ;-)
@ Peter
Das pastellige mag ich auch ... deshalb habe ich es auch eher heller als dunkler gehalten ...
@ Charly :-)
@ Günter
Ich finde die Diskussion um die Helligkeit hier sehr interessant. Da könnte man mal ein Tableau mit x Variationen machen und jeder darf sich dann seine aussuchen ;-) Letzlich kommt es wohl darauf an, was man mit dem Bild ausdrücken will ... etwas Leichtes oder etwas ... Intensives(?)
@ Helena :-)
@ Helmut
Bei dem Bild bist du praktisch an der selben Stelle gestanden:
@ alle, zur Bildgestaltung
Auf den verlikten Bild von Helmut (ähnlicher Standort) ist das Umfeld zu sehen. Die Bauernhäuser + Stromleitung unten habe ich ganz knapp aus meinem Bild draußen gelassen (vielleicht hätte ich es auch mit Häusern probieren sollen, aber den Gedanken hatte ich für mich sofort verworfen) ... "meine" 3 Bäume sieht man hier übrigens auch links halb verdeckt ...
Prima Diskussion! :-)
Eure Gedanken zu den Bäumen, zur Helligkeit und zur Himmelsleere haben mich besonders gefreut!
Das Farbenspiel ist sehr genial. Ein wirklich herrausragendes Foto. Lange nicht mehr so ein gutes Foto gesehen hier. Ich könnte mir aber vorstellen, das eine vorsichtige Neatung gerade des Himmel dem Bild guttun könnte.
@ Olaf
Interessant ... das Bild ist (!) bei der Bearbeitung durch Neat Image gegangen ... das mache ich bei flächigen Bildern eigentlich immer ... allerdings noch in der hochaufgelösten Form ... bin mir da immer nicht sicher, ob ich es vor oder nach dem runterrechnen neaten soll ... wenn man es am runtergerechneten Bild macht, wird das Ergebnis sicher noch neater, wenn nicht gar zu neat ;-)
Was siehst du im Himmel, typisches Rauschen oder andere störende Effekte (die vielleicht die Folge von einer Verstärkung von Neatfehlern beim Kleinerrechnen sein könnten)?
Nein, keine Farbfehler, sondern Besonderheiten in den Übergängen... vielleicht ist es auch der gleiche Eindruck, über den Olaf berichtet hat. Bei mir kommts immer wieder vor, dass sich gerade in so dezenten und pastelligen Farbübergängen (innerhalb der selben Farbe!) das Rauschen besonders bemerkbar macht, manchmal als «andere störende Effekte» ;-), manchmal auch als Farbverläufe, die man bzw. ich dann als Streifen wahrnimmt bzw. wahrnehme. Dieser Fall kommt bei mir meist zum Tragen, wenn ich bei der Digitalkamera unterbelichte (muss mich noch umstellen vom analogen Zeitalter, dauert bei mir ne Weile ;-), was der Sensor aber offenbar nicht so gut verträgt wie der Film. Da Du aber nach dem Scannen sozusagen übers gleiche Material verfügst, wie ich nach dem Fotografieren, könnte es an der Bearbeitung liegen, Du hast ja aufgehellt... was wiederum meine Unterbelichtungs-EBV-Theorie aber völlig über den Haufen wirft ;-) In welchem Modus war der Scan denn? 8bit? Wohl eher 16bit, wenn das der Scanner schafft ;-)
Ist aber alles gar nicht so schlimm. Wenns um schlimme Themen gehen soll, können wir uns auch über Prints und Labors unterhalten ;-)
Gruss Carlo
@ Carlo
Jetzt habe ich verstanden, was du meinst, glaube ich zumindest. Ich schreib dir noch was dazu. Kannst du dir das Bild mal auf verschiedenen Monitoren ansehen? Es könnte sein, dass du die pixeligen Farbverläufe auf manchen Monitoren siehst und auf manchen nicht ... (ich sehe sie bei diesem Bild nicht, kenne das aber von anderen Bildern)
Also:
1. Bildschirm (Powerbook) – da schreib ich lieber nix, ist ja ein Laptop-Monitor :-(
2. Mein Bildschirm (am Powerbook): Ich seh nicht wirklich einen Fehler, nur die Andeutung davon - in etwa so, als wäre das schöne Himmelsorange irgendwie, na, wie soll ichs schreiben?... als wärs irgendwie nicht ganz sauber...
3. Bildschirm meiner Frau: Hier wirds schon etwas stärker... aber sicher noch im vertretbaren Rahmen!
Aber, Stefan, bei diesem Bild wirklich alles halb so wild... ich hab da ein paar Exemplare von mir, bei denen ich mich standhaft weigere, sie hinaufzuladen – die würden glatt als Streifenhörnchen oder Zebras durchgehen ;-)
Gruss Carlo
@ Carlo - kann das sein, dass das dann am neaten liegt ? - ich bilde mir ein zumindest diese Probleme nicht zu haben.
@ Stefan: - für startrail´s gab´s bestimmt zuviel Lichtsmog - ich denk´ da an Meinen" Hausberg" (fiel mir gerade ein als ich nochmal Deine Bemerkung unter´m Bild las)
@ Helmut: Es kann bei mir nicht am Neaten liegen – ich gemme nämlich ;-)
Mein Programm heisst Digital Gem von Kodak, weil Neat ja lange Jahre nur für Windows nutzbar war...
Gruss Carlo
@Stefan: Au fein, endlich mal wieder eine intensive Diskussion über ein Bild, aber wo sonst, wenn nicht bei Dir!?! :-)) Ich vermute mal, dass Carlo etwas anderes meint. (dazu unten mehr) Ich meine tatsächlich das Rauschen, allerdings auch in den Farbübergängen am Horizont. Jetzt müßte man unterscheiden zwischen einem Farbrauschen, was bei der Digitalisierung von Farbflächen und -verläufen entsteht und einem natürlichen "Rauschen", was durch Nebel „entsteht“. Hier vermute ich mal beides. Durch die Bergspitze rechts wird es deutlich, wir haben es auf jeden Fall mit Dunst zu tun, der durch die Berge vom Morgenwind noch nicht fortgeblasen wurde. Ich bin kein Experte was Scanner angeht, aber ich vermute mal, dass die auch irgendwie Störungen herbeirechnen können und eben nicht analoge Wirklichkeit abbilden. Besonders in diesem Dunstbereich. Canon Digi Kameras sind da störanfälliger als Nikons. (Auch die 20D, wenn sie im RAW Format aufzeichnet und das ist das einzige, was sich empfiehlt) Hier ein schönes Nikonargument von Carlo:
Es ist im Prinzip aber egal, woher das kommt. Entscheidend ist, ob man es so will und mag, oder ob man es nicht so will und etwas dagegen machen kann. (Ganz getreu meinem Leidbild: die richtige Belichtung ist, die, die ich will) Wir kommen in den Bereich der Diskussion um einen optimalen Workflow bei solchen Problemen. Diese Problemzonen bei Tageszeitenwechsel kenne ich zur Genüge. So z.B. hier:
Vor einem halben Jahr habe ich Neat Image kennengelernt und möchte es nicht mehr missen. Ich gehe in meinem Workflow immer wie folgt vor:
-RAW Konvertierung in PS (große Bedeutung auf die beiden Regler unterhalb des Schärferegler, besonders der Mittlere. Die helfen Rauschen schon bei der RAW Konvertierung zu vermeiden)
- Duplizierung des Hintergrundes in eine Ebene
-tatsächliche Pixelansicht, Flächen auf Staubflecken untersuchen, diese ggfls wegstempeln und anschließend retouchierpinseln
- dann gründliche Untersuchung von möglichen Rauschzonen.
- Neatauswahlquadrat in den Problembereich ziehen, autotuning
- bei solchen Fällen sehe ich eigentlich immer zu, das ich das Quadrat mit in den Übergang bekomme und trotzdem irgendwie konstante Farbfläche habe.
- danach überprüfe ich die Problembereiche nach den Kritrien:
1. Rauscharmut
2. Artfakte durch neaten
3. Farbumbrüche durch neaten
Bin ich nicht zufrieden, neate ich das Bild noch mal anhand einer an einer anderen Stelle fürs autotuning. Dabei beobachte ich die Veränderung der einzelnene Farbregler im rechten Menue. Daran kann man ggfls Hinweise fürs Feintuning von Hand entnehmen.
In den wenigsten Fällen bin ich mit dem Neaten nicht zufrieden. In den wenigsten Fällen neate ich Bildbereiche unterschiedlich auf mehreren Ebenen.
Erst nach dem Neaten mache ich meine Eingangschärfung, danach vorsichtig Helligkeits- und Kontrastbearbeitung. Schärfen verstärkt das Rauschen nur, deshalb erst die Weichspülung, dann das Kratzen… ;-)
@Carlo: Jetzt mal einen Exkurs in Deine Problemschilderung. Ich vermute mal, dass Du mit Deinen Beobachtungen Farbumbrüche meinst. Diese zeigen sich als Streifen gerade in großflächigen Farbverläufen. Diese können auch durch neaten sichtbar werden aber auch durch nicht schonende Bildbearbeitung. Die Ursache liegt eigentlich immer in einem nicht optimal belichteten Bild, was durch anschließende digitale Bearbeitung "gestreckt" wird in seinen Licht und Farbverläufen. Nimmt man mal das Histogramm bildlich, fast die letzten Zipfel Dunkel und Hell in seinem Bild an, zieht diese in die Helligkeits- oder Farbbereiche, die man will, dann wird es irgendwann mal dünn in den Farbverläufen. Es entstehen Farb- oder Helligkeitsumbrüche. Bei viel Struktur und Muster fallen diese Farbumbrüche nicht auf. Bei zarten großflächigen Übergängen weiß das Bildbearbeitungsprogramm irgendwann nicht mehr, wo ein Zwischenton erforderlich ist, oder auch nicht. Dann entstehen diese streifigen Farbumbrüche, die auch bei einer großen Dehnungen in Treppenform entstehen können.
Was kann man dagegen machen:
1. optimal Belichten (mußte es hier wirklich ein 3 stop Filter sein? Ich kenne die singhray ja noch nicht) ETTL[„exposure to the light“ siehe Link weiter unten] im Falle einer digitalen Aufnahme (siehe Link weiter unten)
2. Im RAW Konverter rausholen, was man rausholen kann. Möglichst ohne Bildinformationsverlust an den Randbereichen. Die Algorithmen im RAW Modus sind für die Entwicklung von Farbverläufen idealer. Man arbeitet ja mit den Informationen, die auf dem Sensor ankamen, erst danach hat man ein Bild mit allen Farbverläufen.
3. Bei der Veränderung der Bildinformation, z.B. Streckung des "Histogrammes" durch levels (wie heißt das nochmal auf Deutsch?) oder curves (Kurven) bildschonend umgehen. Also auf das Histogramm in PS achten. (zeigt es Lücken in den Verläufen, zeigt das Warndreieck den Verlust von Bildinforamtionen an?) Und immer wieder in der tatsächlichen Pixelansicht mit dem eigenen Auge kontrollieren.
Und auch neaten kann irgendwann mal Farbumbrüche entstehen lassen. Wenn so oder so wenig Bildonformationen vorhanden sind oder das Neatprogramm Farbumbrüche als Störung analysiert. Bei letzterem Falle hilft oftmals eine neuere Auswahl und ein Feintuning von Hand.
Ich kann allen, die nicht viel Geld für Expertenbücher ausgeben wollen folgenden Link ans Herz legen: http://www.thelightsright.com/
Glenn Mitchel ist ein absoluter Crack, was die digitale Bildbearbeitung angeht. Von niemandem habe ich mehr gelernt. Man muss allerdings ne Menge lesen, Englisch vorausgesetzt. Besonders seine Workshop Reihe „Put a Fine Edge on Your Sharpening Skills“ und “Developing Photos That Pop” sind wirklich gut. Auf meiner HP mache ich immer mal wieder Werbung für Glenn, weil er wirklich klasse und hilfsbereit ist.
So genug geschrieben…
@ Carlo
So ... ich hab davon eigentlich keine Ahnung, aber aufgefallen ist mir das auch schon beim Bearbeiten von Bildern. Ich denke in so einem Fall liegt das Problem entweder an der Hardware oder das Bild ist „kaputtoptimiert“ worden.
An manchen Bildschirmen in der Schule sehe ich solche pixeligen Farbverläufe öfter, ich vermute, da stimmt das Zusammenspiel Grafikkarte/Monitor nicht oder irgendwelche Einstellungen sind falsch, keine Ahnung ... ich hatte mal so ein Problem mit meinem Monitor und plötzlich war es dann wieder weg, ohne dass ich weiß warum ...
Beim Bearbeiten habe ich das Problem immer, wenn ich zu arg an der Gradationskurve drehe, sei es direkt, über die Tonwertkorrektur, über die Farbsättigung oder sonst wie ... 16 bit helfen da etwas aber nur begrenzt ... vermutlich es passiert immer dann, wenn man aus einem Bild mehr machen will, als in ihm steckt !? ;-)
Kann auch am Farbraum liegen ... wenn ich mich jetzt richtig erinnere hatte ich mal Probleme bei einem Bild im kleinen sRGB, als ich die Bearbeitung dann im größeren Adobe RGB versucht habe ging es etwas besser ... aber wie gesagt, da bin ich mir nicht ganz sicher ob ich mir das jetzt nur einbilde ,-)
Mein Scanner? ... der kann 12 bit ... bei der Bearbeitung schaffe ich dann mit 16 bit weiter ...
@Stefan: Zu Deiner letzten Anmerkung RIchtung Carlo von 19:50 Uhr. Ich teile Deine Meinung. 16 bit sind da nur rein rechnerisch hilfreich. In der Praxis ist es bei mir oftmals egal, ob ich in 8bit oder 16bit konvertiere.
Voting Center, 27.01.2005 um 16:47 Uhr
Dieses Foto wurde in die Galerie mit 159 Pro- und 136 Contra-Stimmen gewählt. Herzlichen Glückwunsch, Stefan Rohloff :-)
Die Farben sind schön, aber bez. des Bildaufbaus missfällt mir das Verhältnis von Himmel zu Landschaft. Halb so viel Himmel wäre meiner Meinung nach besser. Kontra.
Der Himmel ist schon ok so. Auch wenn die Horizontlinie mittig ist, finde ich es wichtig den Verlauf der Himmelsfarben ganz zu zeigen, da die Spannung damit trotzdem erhalten bleibt. Pro
@ Olaf
Ja, dunstig war es auf jeden Fall ... das Dia wirkt sogar noch etwas dunstiger, weil ich hier den Kontrast etwas erhöht habe es ist auch der Dunst in der Luft, der den Himmel im Morgenlicht leuchten lässt.
Mein Scanner rauscht auch, nicht nur Digitalkameras, das kann ich bestätigen ... ob man das nun Farbrauschen nennt, weiß ich nicht. Ob der Scanner nun im Dunstbereich mehr rauscht, ist mir nicht klar (?), ich kenne das vor allem von (zu) dunklen Dias.
Die Regler unter dem Schärfenregler kenne ich leider nicht, so was mache ich ja nicht ...
Was mich an deinem Workflow noch interessieren würde: an welcher Stelle rechnest du das Bild klein? Nach dem Neaten, weil du dann einfacher gleichförmige Quadrate in NeatImage findest oder vor dem Neaten, weil dann beim Verkleinern keine Neateffekte unschön verstärkt werden können?
3 stops nach Galen Rowell entspricht übrigens von der Stärke her ca. 2 stops bei Cokin, soviel ich weiß ... halte sie doch mal nebeneinander, würde mich interessieren, ob das stimmt.
Den Link stecke ich gleich in meine Lesezeichen und ziehe mir das irgendwann mal rein. Danke, so was ist immer interessant :-)
@ Thomas Ermer
Mit dem Bildaufbau bin ich auch nicht ganz zufrieden. Das sieht man schon daran, dass ich oben Himmel wegschnipseln musste ... hätte mir da mehr Zeit für eine besser Komposition gewünscht ... was natürlich nicht heißt, dass ich die auch gefunden hätte ;-) ... einfach nur weniger Himmel macht es für mich aber nicht unbedingt besser ...
@ alle
Danke für all die Anmerkungen ... und es freut mich natürlich, wenn es euch gefällt :-)))
@Stefan,
ohne Kenntnis des Motiv sind Ratschläge schwer zu treffen. Ideal wäre meiner Meinung nach nicht der Schnitt des Himmels sondern mehr Vordergrund. Aber einen solchen Tipp mochte ich als Kontra-Grund nicht schreiben - eventuell taugt ja der Vordergrund nicht dazu. Die Bäume am linken Rand geben etwas Hoffnung, dass doch 'unten' was möglich gewesen wäre...
an dieser Stelle speicher ich eine jpg Datei zur Veröffentlichung im Web ab.
14. Minivorschaubild für meine private HP
Das dann auch noch abspeichern...
Wenn die Weichspülung unschöne Effekte produziert, dann spüle ich nicht weich. Nur, wenn sich das Bild in der Form verändert, in der ich das haben will, mache ich diesen Bearbeitungsschritt. Das gilt für alle digitalen Bearbeitungsschritte.
Tja...
Farben und Stimmung excellent.
Die helle Stimmung lässt die Nebelschwaden im Tal aufleuchten und die Farben oben sind immernoch sehr satt. Der größte Wow-Effekt kommt von dem wundervollen Farbkontrast zwischen den warmen und kalten Farben.
Der Ausschnitt und die Bäume...
Da mir der Verlauf oben bis in die Gelbtöne gut gefällt würde ich oben nichts beschneiden. Gerade das Rotgelb harmoniert so gut zu dem Blau, das es einfach eine Katastrophe wäre es zu Bechneiden. Es enthält zwar keine weitere Bildinformation, ist aber eben bildwichtig. Ein Wunsch wäre natürlich, dass der rechte Berg etwas höher in das Rot hineinragt. Vielleicht wächst er ja noch :-). Ich sehe ihn übrigens als Gegengewicht zu den drei Bäumen unten links, die ich mir noch etwas weiter rechts wünschen würde. Mein blick bleibt vorwiegend im Nebeltal. Die Bäume lenken zwar auch mal meinen blick auf sich, aber der Rest des bildes ist zu interessant um länger bei ihnen zu verweilen. Hält man sie mit dem Daumen ab, ist das Bild dadurch nicht besser. Sie geben unbedeutend mehr Kontrast und etwas mehr Tiefe. Die vorderen bäume könnten idealerweise natürlich eine komlette, nach rechts abfallende untere Reihe im Bild ergeben, aber was man sich wünscht und was möglich ist sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Trotzdem ein Traum von einer Morgenstimmung.
Christian Schusterschitz, 27.01.2005 um 16:47 Uhr
Vom Bildaufbau und von den Farben her einfach genial!